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4. März 2009, 16:58 Uhr

Wer stützt Hartmut Mehdorn?

Unpünktliche Züge, hohe Preise, Spitzelaffäre - 76 Prozent der Bundesbürger wollen, dass Bahnchef Hartmut Mehdorn zurücktritt. Doch dafür gibt es keine Anzeichen. Mehdorn kann (vorerst) auf seinem Posten bleiben, weil er mächtige Freunde in der Politik hat. stern.de zeigt Mehdorns Netzwerk. Von L. Kinkel und H. P. Schütz

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"Das Maß ist übervoll": Bahnchef Hartmut Mehdorn© Michael Kappeler/ddp

Die Bahn ist immer wieder in den Schlagzeilen. Und zwar mit Nachrichten der eher unangenehmen Sorte. Lokführerstreik, Preiserhöhungen, ICE-Pannen. Unpünktlichkeit, Rauswurf von Jugendlichen, Börsendebakel. Hinzu kommt die vom stern und stern.de aufgedeckte Spitzelaffäre, die dem Management der Bahn seit Wochen ein peinliches Geständnis nach dem anderen abnötigt. Selten ist ein Unternehmen so vorgeführt worden.

Die Bundesbürger haben ihr Urteil längst gefällt und wollen Konsequenzen sehen. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern sind 76 Prozent der Meinung, Bahnchef Hartmut Mehdorn sollte seinen Stuhl räumen. Doch dafür gibt es nicht das geringste Anzeichen. Im Gegenteil: Mehdorn schien seinen Auftritt am Donnerstag vor dem Bundestags-Verkehrsausschuss zu genießen. Bohrende Fragen zur Spitzelaffäre beantwortete er mit dem Hinweis, dass er darüber leider, leider nichts wisse. Die Leute, die es hätten wissen können, waren, leider, leider, nicht zugegen. Josef Bähr, Leiter der Innenrevision, ist beurlaubt und krank geschrieben, der oberste Korruptionsbekämpfer Wolfgang Schaupensteiner ließ sich wegen eines Zahnarzttermins entschuldigen.

Opposition verlangt Rauswurf

Diese Informationspolitik - oder besser gesagt: Nicht-Informationspolitik - der Bahn vergrätzt die Mitglieder des Verkehrsausschusses. Ausgerechnet die Leitung eines Staatskonzerns (die Bahn gehört zu 100 Prozent dem Bund) versucht sich der staatlichen Kontrolle zu entziehen. "Die Bahn gibt nur das zu, was sie nicht mehr leugnen kann. Das ist die klare Linie", zürnt der Ausschussvorsitzende Horst Friedrich. Der Grünen-Verkehrsexperte Winfried Hermann will dieser Linie nicht länger folgen. Er forderte am Donnerstag zum wiederholten Mal Mehdorns Ablösung.

Aber muss sich Mehdorn vor den Rücktrittsforderungen der Opposition fürchten? Mitnichten. Denn er hat nach wie vor die Rückendeckung in den Spitzen der Regierungsparteien SPD, CDU und CSU. Auch wenn das keiner der Verantwortlichen offen - also mit Namensnennung - sagen will.

Gebete für Mehdorn

"Ich bete jede Nacht, dass Mehdorn im Amt bleibt", sagt ein CDU-Spitzenpolitiker im Gespräch mit stern.de. Ein Grund dafür ist die schiere Schadenfreude. Denn Mehdorn, einst von SPD-Kanzler Gerhard Schröder installiert, lässt SPD-Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee immer wieder steinalt aussehen. So war es beim geplanten Börsengang, so war es bei der öffentlichen Debatte um die Boni der Bahnvorstände und so ist es bei der Spitzelaffäre. Tiefensee forderte mehrfach lückenlose Aufklärung, die Bahn aber taktierte weiter und beschädigte damit auch den Verkehrsminister. "Tiefensee hasst Mehdorn. Denn der hat ihm permanent Niederlagen beigebracht", sagt ein Bahn-Aufsichtsratsmitglied zu stern.de. Dieses Spektakel würde die Union gerne noch bis zur nächsten Bundestagswahl verlängern.

Zumal sie bei einer vorzeitigen Abberufung Mehdorns das Nachsehen hätte. Müsste der Job an der Spitze der Bahn jetzt neu besetzt werden, hätte die SPD ein Wörtchen mitzureden, da sie die fachlich zuständigen Minister für Verkehr und Finanzen stellt. Nach der Bundestagswahl hingegen werden die Karten neu gemischt. Kommt es zu einer schwarz-gelben Koalition, könnte Kanzlerin Angela Merkel einen Nachfolger aus dem bürgerlichen Lager auf den Posten des Bahnchefs hieven. Mehdorns Vertrag läuft ohnehin 2011 aus, ist seine Nachfolge geregelt, geht er vielleicht sogar früher. Warum sollte sich Merkel diese interessante Stellenbesetzung aus der Hand nehmen lassen? Sie beobachtet Mehdorn - wie so viele andere - leicht distanziert und abwartend.

Vernetzung mit SPD-Spitze

Bei der SPD ist die Lage - wie so oft - zwiespältiger. Es gibt eingeschworene Feinde Mehdorns, die sich offen zu erkennen geben. Einen von ihnen ist SPD-Vorstand Hermann Scheer, der die geplante Teilprivatisierung der Bahn ablehnt und Mehdorn sowieso. "Mehdorn kann unter keinen Umständen im Amt bleiben, das Maß ist übervoll", sagt Scheer zu stern.de. "Mehdorn verhöhnt mit seinem Verhalten die Beschlüsse der Bundesregierung und hat sich mehrfach über Gesetze hinweg gesetzt." Er kenne keinen, sagt der Scheer, der wisse, weshalb Mehdorn noch im Amt sei.

Anscheinend kennt Scheer die Führungsspitze seiner Partei nicht. Dort gilt Mehdorn als schwieriger Charakter, aber auch als ein außerordentlich fähiger Manager, der die Bahn weit nach vorne gebracht habe. Fraktionschef Peter Struck sei von Mehdorn überzeugt, heißt es. Finanzminister Peer Steinbrück sei sein wichtigster Gewährsmann in der SPD. Mehdorn verstehe sich aber auch gut mit mit Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier. Die beiden kennen sich schon aus der Zeit, als Steinmeier noch Kanzleramtsminister unter Schröder war. Besser kann man in der SPD-Spitze nicht vernetzt sein.

Keine Alternativen?

Wenn in der Großen Koalition über die Personalie Mehdorn nachgedacht wird, stellt sich natürlich auch die Frage, welche Konsequenzen ein Rauswurf hätte. Nach Einschätzung mehrerer Politiker wäre es nicht damit getan, Mehdorn zu opfern - es müssten dann schon mehrere Verantwortliche gehen. Darunter Bähr, Schaupensteiner und Personalvorstand Margret Suckale. Das würde, mitten in der Wirtschaftskrise und kurz vor den Bundestagswahlen, die Bahn, immerhin Europas größter Logistikkonzern, in eine tiefe Führungskrise stürzen. Zumal die Koalition aus dem Stand weg keine personellen Alternativen zu bieten hätte.

Aus der Politik wird außerdem kolportiert, dass ein Rauswurf Mehdorns zugleich die Unternehmerfraktion im Aufsichtsrat vor den Kopf stoßen würde. Es sei zu befürchten, dass dann auch Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller, derzeit Vorsitzender des Aufsichtsrates, das Handtuch werfen würde. Müller wollte dazu gegenüber stern.de keine Stellung beziehen. Dafür machte sein Aufsichtsratskollege, der Unternehmer Niels Lund Chrestensen, deutlich, wie viel Sympathie Mehdorn in diesem Gremium genießt. "Seine Leistungen, die er insgesamt für die Deutsche Bahn AG erbracht hat, sind gewaltig und in hohem Maße anerkennenswert", schwärmt Chrestensen im Gespräch mit stern.de. "Ich schätze seine Durchsetzungsfähigkeit, seine Belastbarkeit und letztlich auch seine Härte." Jetzt, da sich die Bahn in schwerem Fahrwasser befinde, sei es nicht ratsam, den Kapitän auszuwechseln.

Gretchenfrage für Gewerkschaften

Womöglich fürchten das auch die Gewerkschaften. Zwar kritisieren sie die Bespitzelung der Bahnmitarbeiter scharf. Andererseits haben sie für ihre Mitglieder in den vergangenen Jahren hohe Tarifabschlüsse erzielen können - und Entlassungen vermieden. Mehdorn zeigte sich konziliant, weil er die Zustimmung der Gewerkschaften zum Börsengang brauchte. Und nun stellt sich eine Preisfrage: Würden sie mit einem neuen Bahn-Management genauso gut leben können? "Die wissen genau: Wenn ein Neuer kommt, setzt der erst mal den Rotstift an", sagt ein Aufsichtsratsmitglied zu stern.de. "Deshalb wollen auch die Gewerkschaften Mehdorn nicht kippen."

Aber all' das sind nur Momentaufnahmen. Der Spitzelskandal bei der Bahn ist noch nicht zuende. Und hinter vorgehaltener Hand ist auch das immer zu hören: Sollte Mehdorn von Rechtsbrüchen gewusst oder sie gar unterstützt haben, ist er draußen. Denn niemand würde seinen eigene Position für ihn riskieren. Nicht für einen Mann, der ohnehin in spätestens zwei Jahren aufs Nebengleis geschoben wird.

Mitarbeit: S. Christ, J. König, T. Rink, M. Schünemann
 
 
KOMMENTARE (10 von 41)
 
whismerh2 (07.03.2009, 18:23 Uhr)
@nostradamus
Schau ich mir auf jeden Fall an
Man hört sich , alles Gute bis dahin
Nostradamus (07.03.2009, 17:10 Uhr)
@eisenbaer: Bürger vs. Einwohner
Du kannst oder willst den Unterschied zwischen Bürgern und Einwohnern nicht verstehen.
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Wenn man die aktuelle Definition von Bürger zugrunde legt, dann ist Deine Argumentation richtig.
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Ich halte die aktuelle Definition von Bürger für Augenwischerei.
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Bürger sind diejenigen, die Besitz und Privilegien haben (die Betonung liegt auf haben und nicht gehabt haben).
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Einwohner sind alle Menschen in einem Land.
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Bürger, also die besitzende Klasse revoluzzt nicht und setzt sich auch für niemanden ein. Diese sind "Nahrungsopportunisten" und passen sich jedem Regime an.
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Kennst Du den Film "Der Bockerer"? Mein Lieblingsfilm, da wird das Verhalten von Bürgern und insbesondere den Werdegang des Herrn Polizisten finde ich da sehr bemerkenswert, sehr gut dargestellt.
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Du beziehst Dich schlicht auf eine andere Definition des Begriffes Bürgers und hättest Dich, wenn Du mich überzeugen wolltest, eher mit der von mir genutzten Definition befassen sollen.
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Deine Argumentation ist daher für mich gegenstandslos und Deine Behauptung, dass diese Revolutionen von Bürgern ausgegangen seien ist daher nach wie vor falsch.
whismerh2 (07.03.2009, 15:34 Uhr)
@jsbach
Künstliche Aufregung, ach woher
Nachdem Sie ja alles wissen,
no panic.
Nach dem Verkauf wird Herr Mehdorn noch ärmer sein, die Fahrpreise werden langfristig sinken, und nicht lukrative Bahnverbindungen, werden weiter ausgebaut, damit sich Menschen weiterhin verbinden und austauschen können, um den TVkonsum
ein wenig entfliehen zu können.
Sie sind wirklich mit Verlaub ein Genie.
Eisenbaer (07.03.2009, 12:55 Uhr)
Eine Fraktion wurde im Artikel "vergessen"...
...die Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Deren Parteinahme unterscheidet sich bis auf wenige Ausnahmen nicht von der der Gewerkschaften. Der Hartmut Mehdorn rangiert in der Beliebtheitsskala weit vor einem Norbert Hansen oder einer Margret Suckale... ;-))
Eisenbaer (07.03.2009, 12:17 Uhr)
@Nostradamus - Wir sind das Volk -
Alle die von Ihnen aufgeführten Revolutionen wurden vom Bürgertum initiiert. Dieses reagiert solange nicht, bis es an die eignen Pfründe geht. Die Waffe des einfachen Mannes ist das Auswandern, bei dem er sich einen neuen Herrn sucht. Das Bürgertum ist allein staatstragend, die kleinen Leute von der Straße sind hier entweder aufgewachsen oder werden aus anderen Kulturkreisen in das Land geholt (Wanderarbeiter).

Auch wenn es zynisch klingt, der kleine Mann von der Straße bildet die "Masse" die während einer Revolution beschäftigt werden muss, damit sie keinen großen Unsinn/Schaden anrichten kann. Das richtige Spiel aber läuft hinter geschlossenen Türen ab. Da herrscht Betretungsverbot für die breite Masse.

Nach der Revolution hat die breite Masse zwar neue Herren, lebt weiterhin aber in Knechtschaft. Und es geht ihnen danach solange schlecht, bis sich die neuen Herren satt gefressen haben. Dann erst fallen die Brosamen für das Volk ab.

Das was jetzt wir jetzt in Russland ablaufen sehen sind die typischen Auswirkungen einer Revolution. Es findet zurzeit eine Umschichtung der Vermögenswerte auf die ehemalige Nomenklatura der Sowjetunion statt. Der kleine Mann auf der Straße muss noch ein wenig warten, bis die Herren da oben die Pfründe unter sich verteilt haben. Quereinsteiger sind dabei aber unerwünscht.

Es gibt daher philosophische Ansätze, die nur eine Wandlung der Gesellschaft aus sich heraus als geeignet ansehen die Lebensumstände des kleinen Mannes langfristig auf ein höheres Niveau zu stellen. Eine Politik der kleinen Schritte über viele Generationen hinweg.

Nur Leute, die nicht warten können und die Früchte ihrer Anstrengungen sofort ernten wollen, sehen eine Revolution als einziges Mittel der Wahl an. Dabei gilt doch schon seit der französischen Revolution der Sinnspruch: "Die Revolution frisst ihre Kinder". Beachten Sie bitte, es heißt „ihre Kinder“. Damit wird versinnbildlicht, dass nicht die Ausführenden die Nutznießer einer Revolution sind, sondern Leute (Drahtzieher) im Hintergrund. Zynisch kann man auch sagen, dass es sich bei den scheinbaren Protagonisten lediglich um Marionetten handelt.

Was ist denn in der Nach-Wendezeit den ehemaligen DDR-Bürgern geschehen? Es finden sich die gleichen Leitungskader in der Industrie wieder, die vordem an ähnlicher Stelle bereits im SED-Regime zu finden waren. Lediglich die von der SED bezahlten Schergen teilen das gleiche Schicksal wie auch die kleinen SA-Männer nach Hitlers „Machtergreifung“: Leute, die sich kaufen lassen sind unzuverlässig und haben nach einem Paradigmenwechsel keinerlei Anspruch auf eine Unterstützung. Wobei es keine Rolle spielt, wer dabei an die Macht kam.

Nein, auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben vermögen, aber in den Industriestaaten hat es der kleine Mann auf der Straße weltweit noch am besten. In der EU beispielsweise steht es Ihnen frei sich einen Arbeitsplatz in jedem Staat zu suchen. Für jeden besteht die Chance seine eigenen Ideen umzusetzen. Es gibt sie bei uns auch heute noch, die Karrieren vom kleinen Mann auf der Straße bis zum Milliardär, ohne dass Sie einem bestimmten Kulturkreis oder einer bestimmten Religion angehören müssen.

Kennen Sie in der EU einen Slum, wie sie sonst überall auf der Welt zu finden sind? Nein, wir haben sogar Programme zur Wiereingliederung in die Gesellschaft für Leute die „auf der Straße leben“. Innerhalb der EU findet zurzeit eine Revolution der kleinen Schritte statt, die in ihrem Maßstab ihresgleichen in der gesamten Historie der Menschheit sich nicht wieder findet. Und um die uns alle Welt beneidet.

Aber wie das so ist: es könnte alles noch viel besser laufen. Tut es auch, nur Geduld, und wenn wir es nicht mehr erleben, dann unsere Kinder oder unsere Kindeskinder.

Aber es handelt sich eben um eine Revolution der Lampenputzer...
(Kennen Sie das "Lied vom Lampenputzer"?)
Countryjoe (07.03.2009, 12:09 Uhr)
Seilschaften
Diese Seilschaften könnte man auch als angewandte Korruption bezeichnen, aber die gibt es ja in der BRD nicht...
jsbach (07.03.2009, 11:18 Uhr)
Lieber mal die Klappe halten
Wa soll die ganze künstliche Aufregung? Weder die Autoren noch die hier Kommentierenden haben auch nur den Hauch einer Ahnung, was es heißt, ein Unternehmen in der Größenordnung der Bahn zu führen. Es ist ziemlich billig, auf Mehdorn herumzuhacken, als ob man seinen Sturz geradezu herbeischreiben wolle.
Ernst1 (07.03.2009, 10:51 Uhr)
Es ist wie in der DDR
Haste das richtige Parteibuch, kanste Dir alles erlauben. Die gleiche Misere wie bei den öffentlich rechtlichen Anstalten.
arne03 (07.03.2009, 10:30 Uhr)
Parteiräson vor Staatsräson
Die deutsche Bahn steht schlecht da. Das scheint die CDU nicht zu stören, solange Herr Tiefensee noch schlechter aussieht. Ausserdem gibt es da ja in ein paar Monate schöne Pfründe an loyale Parteisoldaten zu verteilen. Da ist es für mich erstaunlich, dass sich die Parteien über die Politikverdrossenheit wundern. Das ist Verrat am Volk.
GrundlRoland (07.03.2009, 10:00 Uhr)
Mehdorn
Da braucht man doch nicht lange überlegen der Mann weiß einfach zuviel von Politikern - und nicht nur von der SPD wie die beiden Autoren im üblichen Stern-Stil anscheinend suggerieren wollen. Wer weiß was im Hintergrund der Bahnprivatisierung über Postenverteilung und Abzwacken von Privatisierungsgeld alles schon abgesprochen war.
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