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Westerwelle sagt Mali weitere Hilfe zu

Mehr Geld für Mali: Bundesaußenminister Westerwelle verspricht Westafrika im Kampf gegen islamistische Rebellen finanzielle Hilfe. Der Präsident der Elfenbeinküste fordert jedoch vor allem Truppen.

  Guido Westerwelle verspricht Unterstützung in Mali, warnt jedoch zugleich vor einem Flächenbrand in Afrika.

Guido Westerwelle verspricht Unterstützung in Mali, warnt jedoch zugleich vor einem Flächenbrand in Afrika.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat Mali im Kampf gegen islamistische Rebellen weitere Hilfe zugesagt. "Die afrikanischen Truppensteller brauchen finanzielle Unterstützung. Auf der Geberkonferenz in Addis Abeba Ende des Monats wird Deutschland auch dabei seiner Verantwortung gerecht werden", schrieb Westerwelle in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Neben dem Transport westafrikanischer Truppen nach Mali werde Deutschland zudem mit der Entsendung von Ausbildern helfen, um den europäischen Einsatz zur Schulung der Armee Malis zu unterstützen. Denn die afrikanischen Kräfte zu stärken, heiße auch, Frankreich zu entlasten.

Westerwelle warnte zugleich vor einem Flächenbrand in Afrika. Die Islamisten seien eine Bedrohung für Afrika, aber auch für Europa. "Mali darf deshalb keine Heimstatt des Weltterrorismus werden", sagte der Minister. Der Regierung in Paris dankte er für das schnelle Eingreifen. Frankreich habe militärische Nothilfe geleistet, als die Existenz Malis auf dem Spiel gestanden habe.

Debatte über den deutschen Beitrag in Mali

Am Wochenende war eine Debatte über den deutschen Beitrag zur Unterstützung Malis entbrannt. Bundestagspräsident Norbert Lammert kritisierte die logistische Hilfe mit zwei Transportflugzeugen der Bundeswehr als unzureichend. Andere Politiker der CDU sowie von SPD und Grünen mahnten mehr Flexibilität bei dem Einsatz an. Die beiden Transall-Maschinen kamen am Samstag in Malis Hauptstadt Bamako an. Sie sollen Truppen aus den Ländern der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas zum Kampf gegen die islamistischen Rebellen nach Mali bringen.

Die Länder der Westafrikanischen Wirtschaftsunion (Ecowas) fordern von Deutschland einen größeren Beitrag in der Mali-Krise. "Deutschland muss sich mehr engagieren. Ich meine, auch mit Truppen", sagte der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, der derzeit Ecowas-Vorsitzender ist, dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Befürchtungen, Mali könne zu einem zweiten Afghanistan werden, trat er entgegen. "Ich sehe keine Parallelen", sagte Ouattara. Der radikale Islam habe in Mali keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Es gebe nur wenige militante Extremisten in Mali. Die meisten seien Ausländer. Auch gebe es kein Land in der Umgebung, in dem die Extremisten heimlich Unterstützung fänden.

kmi/Reuters/Reuters

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