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Bund will Kosten für Ausstieg prüfen lassen

Stuttgart 21 ist nicht nur umstritten - es wird auch immer teurer. Nun will die Bundesregierung berechnen, was ein Ausstieg aus dem Bahnprojekt kosten würde. Es gebe Zweifel, an dem Bau festzuhalten.

  Kritik an "Stuttgart 21" gibt es schon lange. Ob der explodierenden Kosten zeigt sich nun auch die Bundesregierung skeptisch.

Kritik an "Stuttgart 21" gibt es schon lange. Ob der explodierenden Kosten zeigt sich nun auch die Bundesregierung skeptisch.

Angesichts der Kostensteigerung von "Stuttgart 21" erwägt der Bund einem "Spiegel"-Bericht zufolge, die Kosten für einen Ausstieg aus dem Bahnhofsprojekt von externen Kontrolleuren prüfen zu lassen. Die im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) vertretenen Staatssekretäre zweifelten die von der Bahn kalkulierten Ausstiegskosten von zwei Milliarden Euro an, berichtete das Magazin laut Vorabmeldung vom Freitag. In DB-Vorlagen seien Positionen eingerechnet worden, die mit dem Projekt entweder nicht in Verbindung stünden oder ihrer Ansicht nach viel zu hoch angesetzt worden seien.

Dem Bericht zufolge sehen die Vertreter des Bundes im Bahn-Aufsichtsrat im Ausstieg aus dem umstrittenen Bauprojekt eine ernsthafte Option. "Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto größer wird die Skepsis: Ist es wirklich sinnvoll, an 'Stuttgart 21' festzuhalten?", sagte ein Aufsichtsratsmitglied dem "Spiegel". Auch nach einem Treffen mit Bahn-Chef Rüdiger Grube am vergangenen Dienstag gibt es demnach für die Vertreter des Bundes erheblichen Klärungsbedarf bezüglich der Wirtschaftlichkeit des Projekts und der Kosten eines möglichen Ausstiegs.

Die Bahn hatte im Dezember mitgeteilt, sie gehe davon aus, dass sich das zuletzt mit 4,5 Milliarden Euro veranschlagte Projekt auf mindestens 5,6 Milliarden Euro verteuern wird. Der Konzern rechnet zudem mit weiteren möglichen Kosten von bis zu 1,2 Milliarden Euro, die er gegebenenfalls mit den Projektpartnern teilen will. Diese lehnen das aber ab.

steh/AFP/AFP
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