Startseite

Wieder Streiks an Flughäfen in NRW

Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag erneute Streiks an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn angekündigt. Kontrolleure und Sicherheitskräfte beteiligen sich. Es drohen Ausfälle und Verspätungen.

  Bereits am 11. März hatte die Gewerkschaft Verdi zu Streiks am Düsseldorfer Flughafen aufgerufen

Bereits am 11. März hatte die Gewerkschaft Verdi zu Streiks am Düsseldorfer Flughafen aufgerufen

Die Gewerkschaft Verdi weitet im Tarifkonflikt des privaten Sicherheitsgewerbes die Streiks aus. Nicht nur die Kontrolleure an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn sollen am Freitag ganztägig die Arbeit niederlegen, sondern auch die Sicherheitskräfte des nordrhein-westfälischen Landtags, erklärte die Gewerkschaft am Donnerstag. Damit solle vor der entscheidenden 4. Tarifrunde am 18. März die Entschlossenheit der Arbeitnehmer bekräftigt werden.

In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere Ausstände an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn für zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen gesorgt. Nach mehreren erfolglosen Gesprächsrunden wollen Arbeitgeber und Gewerkschaft nach Angaben von Verdi am Montag wieder verhandeln. "Die Beschäftigten demonstrieren mit ihrem Ausstand noch einmal eindringlich ihre Entschlossenheit in diesem Tarifkonflikt. Wir erwarten am Montag den Durchbruch in den Verhandlungen und wollen vor den Osterferien einen neuen Tarifvertrag unterschreiben", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Becker.

Zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro mehr Lohn

Die Osterferien im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland beginnen am 25. März. Die Arbeitgeber hätten seit Dezember kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. "Montag muss der Knoten durchgeschlagen werden", erklärte Becker.

Die Passagiere an den Flughäfen werden von sogenannten Luftsicherheitsassistenten kontrolliert - sie sind Angestellte von Firmen, die die Aufgabe im Auftrag der Bundespolizei übernehmen. Nach Gewerkschaftsangaben arbeiten 70 bis 80 Prozent der Sicherheitsleute in Nordrhein-Westfalen in der untersten Lohngruppe und erhalten in der Stunde 8,23 Euro. Verdi fordert zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro mehr pro Stunde. In dem Bereich arbeiten in NRW 34.000 Menschen, von ihnen gut 2000 an den Flughäfen. Der Verband der Sicherheitsfirmen BDSW nennt die Forderung "völlig überzogen".

jat/DPA/Reuters/DPA/Reuters
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.

Partner-Tools