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So wurde Egon Bahr wichtig für die deutsche Politik

Egon Bahr gilt als Architekt der Ostpolitik, prägte den Begriff "Wandel durch Annäherung" und war der engste Vertraute von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt. Die Bilder seines wirkungsvollen politischen Leben.

Senatspressechef Egon Bahr (l) mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt (1963)

Schon nebeneinander, aber noch nicht auf derselben Seite des Tisches: Egon Bahr, Bonner Chefkorrespondent des RIAS Berlin (Rundfunk im amerikanischen Sektor), interviewt im Dezember 1963 den damaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt. Schon bald holte Brandt den gebürtigen Thüringer Bahr als Senatspressechef in die damals geteilte Stadt. Damit begann die lange persönliche Freundschaft und folgenreiche gemeinsame politische Karriere.

SPD-Legende ist tot. Der ehemalige Staatssekretär und Bundesminister starb im Alter von 93 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Bahr war eines der großen Gesichter der Sozialdemokraten und gilt als Architekt der Ostpolitik der 70er-Jahre, die sich durch seine Maxime "Wandel durch Annäherung" auszeichnete.

Als Vertrauter von , sowohl in dessen Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin, als auch als Außenminister und Staatssekretär im Bundeskanzleramt, prägte er die SPD - selbst über Brandts Wirken hinaus. Zuletzt machte er mit Warnungen vor den Folgen eines zu harten Kurses gegenüber Russland und Präsident Wladimir Putin von sich reden.

Aus Anlass seines Todes zeigen wir Bilder der bedeutenden politischen Karriere des gelernten Industriemechanikers und späteren Journalisten Egon Bahr.

fin

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