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NPD-Fraktionschef Apfel fliegt aus Landtagssitzung

Die NPD in Sachsen hat mal wieder für einen Eklat gesorgt: Fraktionschef Holger Apfel wetterte im Landtag gegen Israel und die Juden und wurde des Saales verwiesen. Von allein wollte er das Feld allerdings nicht räumen.

Wegen antisemitischer Hetze ist der Fraktionschef der rechtsextremen NPD im sächsischen Landtag, Holger Apfel, von den nächsten zehn Parlamentssitzungen ausgeschlossen worden. Das entschied das Präsidium am Donnertag auf einer Sondersitzung. Nach Lage der Dinge kann Apfel erst am letzten Plenum des Jahres am 17. Dezember wieder teilnehmen. Zudem ist er auch nicht zu Sitzungen von Landtagsausschüssen in diesem Zeitraum zugelassen.

Apfel hatte in einer von der NPD beantragten Debatte Israel unter anderem als "Schurkenstaat" und "jüdischen Terrorstaat" bezeichnet und von einer "blühenden Holocaust-Industrie" gesprochen. Abgeordnete protestierten lautstark und pfiffen. Landtagspräsident Matthias Rößler verwies Apfel des Saales und unterbrach die Sitzung. Der 39 Jahre alte NPD-Fraktionschef kam der Aufforderung nicht nach. Erst als vier Polizisten erschienen, verließ er den Plenarsaal.

zen/DPA/DPA
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