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Im Fall des maroden Atommüll-Lagers Asse schließt Bundesumweltminister Siegmar Gabriel nicht mehr aus, das Bergwerk komplett auszuräumen. Wenn die Einsturzgefahr gebannt sei, müsse man klären, ob man den Atommüll "ganz oder teilweise rausholen" müsse.
Es ist das größte Dreckloch der Republik - und Deutschlands wohl gefährlichste Deponie: Im Atommülllager Asse lagern nicht nur atomarer Abfall, sondern auch Arsen und Blei, wie der stern herausgefunden hat. Da der Salzstock sich langsam auflöst, werden die 126.000 zum Teil korrodierten Müllfässer zu tickenden Zeitbomben.
Das Atommülllager Asse löst sich langsam auf. Wasser sickert ein, die Behälter in denen die radioaktive Lauge lagert sind zum Teil korrodiert und zudem werden dort auch noch Arsen und Blei aufbewahrt. Als Endlager war das Bergwerk nie geeignet.
15.000 Menschen haben in einer 52 Kilometer langen Lichterkette für mehr Transparenz bei der Atommüllentsorgung demonstriert. Die Kette reichte von Salzgitter über das umstrittene Lager Asse nach Braunschweig.
Deutliche Worte des Bundesamtes für Strahlenschutz: Der Präsident der Behörde, Wolfram König, hat besorgte Bürger in Niedersachsen über die aktuelle Lage im Atommüllager Asse informiert. Dabei nannte König das ehemalige Bergwerk "ein schwer einsturzgefährdetes Haus".
Das umstrittene Atommülllager Asse in Niedersachsen wird nun doch nicht geflutet. Um die Anlage dennoch schließen zu können, werden jetzt andere Möglichkeiten geprüft. Asse hatte durch eine Pannenserie für Aufregung gesorgt.
Die FDP will sich künftig verstärkt in der Umweltpolitik engagieren und so neue Wählerschichten ansprechen. Parteichef Guido Westerwelle verspricht "eine modernere und intelligentere Umweltpolitik" als die Grünen.
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