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Weil die USA ihn für einen Terroristen hielten, wurde el Masri 2003 in Mazedonien festgenommen. 2004 verschleppte ihn der CIA nach Afghanistan. Jetzt klagt der Deutsch-Libanese am Menschenrechtsgerichtshof.
Er war das Zentrum der Zentrale der rot-grünen Regierung. Und diese Vergangenheit verteidigt Frank-Walter Steinmeier offensiv. Berlin habe sich bei den CIA-Verschleppungs-Aktionen nicht zum Komplizen gemacht, beteuerte der heutige Außenminister vor dem BND-Untersuchungsausschuss.
Kommt er mit ihrer Hilfe frei? Bei ihrem Antrittsbesuch in den USA will sich Angela Merkel offenbar für den deutschen Guantanamo-Häftling Murad Kurnaz einsetzen.
Die spektakuläre Entführungsgeschichte des Deutsch-Libanesen Khaled el Masri wird immer glaubwürdiger. Das liegt nicht nur an seinem bewegenden Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss, sondern auch an einem überraschenden Zeugen.
Wusste die deutsche Regierung, dass der US-Geheimdienst CIA den Deutschen Khaled el-Masri entführte - und sah tatenlos zu? Belege dafür gibt es bislang keine. Aber nicht nur El Masris Aussagen im Bundestag werfen neue Fragen auf.
Der Bundesnachrichtendienst könnte an der Verschleppung des deutschen Staatsbürgers Khaled el Masri durch die CIA beteiligt sein. Das berichtet der stern in seiner neuen Ausgabe.
Die CIA hat den Frankfurter Flughafen offenbar häufiger als bislang bekannt als Startbasis genutzt, um Entführungen und Gefangenentransporte zu organisieren. Was wussten die deutschen Behörden davon?
Joschka Fischer und Frank-Walter Steinmeier gehörten zu den Leitfiguren der rot-grünen Ära, nun müssen sie vor dem BND-Ausschuss aussagen. Den interessiert, was sie wann von der Verschleppung des Deutsch-Libanesen Khaled el Masri durch die CIA wussten.
Joschka Fischer ist wieder da. Als Zeuge hat der Ex-Außenminister im Fall Masri vor dem BND-Untersuchungs-Ausschuss ausgesagt. Fischer kokettierte derart mit seiner lückenhaften Erinnerung, dass ein Abgeordneter seine Aussage der "Abteilung Unterhaltungswert" zuordnete.
Nach der Brandstiftung in einem Neu-Ulmer Großmarkt sitzt Khaled el Masri nun auf unbestimmte Zeit in einer psychiatrischen Anstalt. Dort wird er nun seine Schuldfähigkeit untersucht. Das Ex-CIA-Folteropfer soll wegen des Streits um einen defekten iPod ausgerastet sein.
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