Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Erstmals stellen prominente Sozialdemokraten Stuttgart 21 öffentlich in Frage. Ihr Aufruf zu einem Volksentscheid, den SPD-Vordenker Erhard Eppler nun ins Spiel bringt, wird für Aufregung sorgen. Bisher hat die Parteispitze geschlossen das Projekt verteidigt. Eppler und seine Mitstreiter sorgen sich "um den inneren Frieden" in Stuttgart.
SPD-Veteran Erhard Eppler hat ein Buch geschrieben. Die Präsentation im Willy-Brandt-Haus wird zur Andacht mit unschönem Ende. Denn Franz Müntefering hält die Laudatio - und hat auch ein Buch geschrieben.
Erhard Eppler möchte, dass sich die linke Mehrheit im Volk auch in einer Koalition widerspiegelt. Eine regierungsfähige Mehrheit aus SPD und Linkspartei zu bilden, sei die Aufgabe der SPD.
Die SPD in Baden-Württemberg versteht mehr als nur Bahnhof: Sie kürte den Landesvorsitzenden Nils Schmid zum Spitzenkandidaten für die kommende Landtagswahl. Für Emotionen sorgte aber nur ein Thema: Stuttgart 21.
Die SPD reagiert auf die Umfrage-Realität und würde sich in die Rolle des Juniorpartners für die Grünen herablassen - zumindest bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Laut Parteikreisen stünde man dort für Grün-Rot zur Verfügung.
Der junge SPD-Chef in Baden-Württemberg, Nils Schmid, wehrt sich im stern.de-Gespräch gegen den Vorwurf, die Wähler zu täuschen. Er ist weiterhin für das Projekt Stuttgart 21 - das letzte Wort sollen aber die Bürger haben.
Es war einmal eine Partei, die zog die Bürger an. Willy wählen! Das war vor 30 Jahren. Heute laufen der SPD Mitglieder und Wähler weg. Während die Altstars der Brandt-Ära für Schröders Politik werben, schwankt die Basis zwischen Trotz und Einsicht.
Bei der SPD ist die Stimmung im Keller. Wer von den Parteigranden in diesen Tagen auf das Parteivolk trifft, muss sich warm anziehen - so wie Andrea Nahles am Mittwochabend in Stuttgart. Sie redete das EU-Wahlergebnis schön. Die Basis sagte: "Wir können es nicht mehr hören." Ortstermin in der ideologischen Kampfzone der SPD.
In der SPD machen die alten Herren Politik: Erhard Eppler gibt den Ton in der Atomfrage vor. Hans Jochen Vogel zieht die Strippen bei der Nominierung der Kandidatin für das Bundespräsidentenamt. Einige Genossen murren. Peinlich sei das - und überdies ein Armutszeugnis für die Parteiführung.
Deutschland steht in der Atomfrage beim G8-Gipfel unter Druck und sucht Auswege aus dem Dilemma. SPD-Vordenker Erhard Eppler schlägt vor, die AKW-Laufzeiten zu verlängern. Doch wichtiger wäre es, die AKW-Betreiber endlich richtig zur Kasse zu bitten.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Baden-Württemberg Dresden Europawahl Gabriel Generalsekretär Nahles Parteitag Sechziger Stefan Mappus Steinmeier Stuttgart Verkehr Volksentscheid
Andrea Nahles Andrea Ypsilanti Angela Merkel Frank-Walter Steinmeier Franz Müntefering Gerhard Schröder Gesine Schwan Hans-Jochen Vogel Hermann Scheer Horst Köhler Hubertus Heil Kurt Beck Nils Schmid Oskar Lafontaine Peer Steinbrück Ronald Pofalla Sigmar Gabriel Willy Brandt Willy Brandt Wolfgang Clement
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Erhard Eppler ist ein deutscher Politiker der SPD. Er war von 1968 bis 1974 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit.