. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
25. Juli 2008, 12:03 Uhr

"Klares Bekenntnis zur Abrüstung"

Gernot Erler hatte bereits John F. Kennedy live erlebt, damals 1963 in Berlin. Nun hat sich der Staatsminister im Auswärtigen Amt die Rede Barack Obamas angeschaut. Und war begeistert. Vor allem über dessen Vorstellungen einer atomwaffenfreien Welt, wie der SPD-Politiker im stern.de-Videointerview sagt. Von Hans Peter Schütz

Gernot Erler hat als einer von wenigen Polit-Prominenten Obama live erlebt© Michael Sohn/AP

Die politische Prominenz war nur dünn vertreten beim Berliner Auftritt von Barack Obama. Einer der wenigen war Gernot Erler (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt. "Ich wollte ihn live erleben", sagte er im Gespräch mit stern.de im Berliner Café "Einstein". Denn er habe 1963 auch schon Kennedy vor dem Schöneberger Rathaus erlebt. "Und ich dachte, vielleicht kriegt man da gute Erinnerungen."

Politisch die wichtigste Botschaft war für den politischen Vertreter von Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, "dass ein neues Kapitel zwischen den europäisch-amerikanischen Beziehungen ausgeschlagen werden soll. Wobei man auf gleicher Augenhöhe die Kräfte bündeln soll, um globale Fragen zu beantworten".

Ein besonderer Schwerpunkt in der Obama-Rede war der Kampf gegen nukleare Waffen und atomare Bedrohungen. Auch in Berlin gibt es immer wieder Befürchtungen, es könnte sich ein nuklearer Konflikt zwischen Israel und dem Iran anbahnen. Für Erler hat Obama "in einer für mich eindrucksvollen Weise einen Zusammenhang von dieser Gefahr und den Abrüstungsverhandlungen der Atommächte hergestellt". Wichtig sei, so Erler weiter, dass sich ein Mann, der amerikanischer Präsident werden will, "sich so deutlich zur atomaren Abrüstung bekannt hat."

Die Frage, ob er an den Wahlsieg von Obama glaube, beantwortete Erler mit der Bemerkung: "Wenn die Berliner mitwählen dürften: Ja!"

Von Hans Peter Schütz
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Presseschau "Das ist Disney pur"

Mehr als 200.000 Zuschauer wollten die Rede von Obama Barack in Berlin hören, das Publikum vor der Siegessäule war begeistert vom designierten demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten. In den Tagszeitungen in Europa und in den USA wurde sein Auftritt allerdings unterschiedlich aufgenommen - wie die stern.de-Presseschau zeigt. mehr...

Kommentar Barack Kant rettet die Welt

Der Streber hat schon wieder alles richtig gemacht: Politstar Barack Obama hat sich in seiner Berliner Rede als mahnender Europafreund, Weltenbürger und Weltenretter inszeniert und so Europäer und Amerikaner befriedigt. Der Anti-Bush verhieß ein neues Verständnis von internationaler Politik. mehr...

Obama-Rede "Amerika hat keinen besseren Partner als Europa"

Barack Obama bekennt sich zum transatlantischen Bündnis: Bei seiner Rede in Berlin erinnerte er an die Solidarität zwischen den USA und Europa in der Vergangenheit und rief dazu auf, neue Brücken zu bauen, um die gemeinsamen Herausforderungen zu meistern. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch