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Wolfgang Thierse wettert über Berliner Schwaben

Bundestagsabgeordneter Wolfgang Thierse beklagt den Verfall seines Berliner Heimatstadtteils Prenzlauer Berg. Schuld seien die Schwaben. Besonders graut es Thierse vor dem Gang zum Bäcker.

  Es heißt Schrippen und nicht Wecken: Wolfgang Thierse setzt sich für die korrekte Bezeichnung von Berliner Backwerk ein

Es heißt Schrippen und nicht Wecken: Wolfgang Thierse setzt sich für die korrekte Bezeichnung von Berliner Backwerk ein

Latte-Macchiato, Biomärkte, Gentrifizierung - es gibt viele Erscheinungen, die den vermeintlichen Verfall Berliner Kultur in den Szenevierteln der Stadt einläuten sollen. Das deutlichste Zeichen ist für viele Ur-Berliner und die, die sich als solche wähnen, aber die Invasion aus Schwaben.

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, 69, lebt seit 40 Jahren im Prenzlauer Berg und kann sich ebenfalls nur mäßig für Zugezogene aus dem Südwesten Deutschlands erwärmen: "Ich wünsche mir, dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche", sagte der SPD-Politiker der "Berliner Morgenpost". "Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so abenteuerlich und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause - das passt nicht zusammen."

Der Schwabe an sich gilt schon seit mehreren Jahren als Feindbild "großstädtischer Kleingeister", wie es die "Süddeutsche Zeitung" bereits 2010 zusammenfasste. Dabei handele es sich meist jedoch um ein konstruiertes Feindbild, welches vorrangig benutzt wird, um die übergreifende Aufwertung von Stadtteilen und exorbitante Mietpreiserhöhungen zu beschreiben.

Thierse erregt besonders die Verdrängung des Berliner Dialekts. "Ich ärgere mich, wenn ich beim Bäcker erfahre, dass es keine Schrippen gibt, sondern Wecken." In Berlin sage man Schrippen, so Thierse - "daran könnten sich selbst Schwaben gewöhnen".

ono/DPA/DPA

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