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Elitz will radikale Neuordnung von ARD und ZDF

Der Ex-Intendant des Deutschlandradios geht im neuen stern hart mit den Öffentlich-Rechtlichen ins Gericht. Doch Ernst Elitz kritisiert nicht nur, er macht auch mutige Vorschläge.

  Ginge es nach Ernst Elitz (Archivbild von 2009), würde sich die ARD künftig auf die Landesprogramme konzentrieren

Ginge es nach Ernst Elitz (Archivbild von 2009), würde sich die ARD künftig auf die Landesprogramme konzentrieren

Der ehemalige Intendant des Deutschlandradios, Ernst Elitz, ist unzufrieden mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, vor allem mit der ARD. In der neuen Ausgabe des stern sagt Elitz, die Hauptprobleme der ARD bestünden in ihrer Organisation und ihrer schieren Größe. "Jede noch so gute Idee wird in unzähligen Gremiensitzungen zerredet. Jeder Intendant redet mit, aber niemand entscheidet."

Der Medienexperte schlägt eine radikale Neuordnung des Systems vor: "Wir leisten uns nur noch ein nationales Programm namens ZDF. Die ARD konzentriert sich auf die Landesprogramme. Sie ist der Sender für die Regionen." Dazu kämen Phoenix als Informations- und Nachrichtenkanal plus ein Kulturkanal, vereinigt aus 3Sat und Arte. "Diese Idee wäre nicht zu unserem Nachteil", so Ernst Elitz im stern.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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