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Google löscht acht Sucheinträge zu Bettina Wulff

Wer via Google nach 'Bettina Wulff' sucht, findet ab sofort acht Ergebnisse weniger. Um die Auto-Vervollständigen-Funktion wird allerdings weiter gestritten.

  Jetzt klage ich: Bettina Wulff kann sich über einen Etappensieg in ihrem Streit mit dem Internetkonzern Google freuen

Jetzt klage ich: Bettina Wulff kann sich über einen Etappensieg in ihrem Streit mit dem Internetkonzern Google freuen

3000 Suchergebnisse wollte Bettina Wulff von Google entfernen lassen, es wurden dann doch nur acht. Wie der Internetkonzern am Sonntag bekannt gab, seien diese acht Treffer aufgrund falscher Tatsachenbehauptungen rechtswidrig gewesen und daher gelöscht worden. Zuvor war ein entsprechender Bericht in der "Bild am Sonntag" erschienen. Die Aktion beziehe sich allerdings allein auf die geforderte Löschung von Suchresultaten in der Google-Suche, nicht aber auf die Klage und die Autovervollständigung, betonte ein Google-Sprecher.

Im September hatte die Gattin des Ex-Bundespräsidenten den US-Konzern verklagt, weil beim Eintippen des Namens 'Bettina Wulff' auch Vorschläge für Suchanfragen zu einer angeblichen Rotlicht-Vergangenheit auftauchen. Google erklärt, diese Funktion spiegele nur tatsächliche Suchanfragen der Nutzer wider. Es gibt allerdings Fälle, zum Beispiel bei Namen einiger US-Prominenter, bei denen die automatische Vervollständigung abgeschaltet ist.

Die Klage zur Autovervollständigung werde jetzt an die Google- Zentrale in die USA weitergeleitet, schrieb die "Bild am Sonntag". Wulffs Anwälte forderten darin die Löschung von 85 Suchbegriffen aus der automatischen Suchergänzung.

jwi/DPA/DPA

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