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21. März 2006, 16:46 Uhr

Ihr Kinderlein kommet
(oder auch nicht)

Die deutsche Bevölkerung vergreist, die Sozialsysteme kollabieren. Müssen wir also auf Kind komm' raus gebären, um die Zukunft zu sichern? Und: Sollten Menschen ohne Kinder finanziell bestraft werden? Auf stern.de streiten sich Kathrin Buchner und Lutz Kinkel

Hebamme mit Neugeborenen: "Gesellschaft braucht Nachwuchs, sonst begibt sie sich in kollektiven Selbstmord"© Wolfgang Thieme/DPA

Keine Kinder? Strafe muss sein Von Kathrin Buchner

Muss man wirklich darüber diskutieren, ob wir mehr Kinder brauchen? Natürlich brauchen wir sie. Die Sozialsysteme funktionieren nur, wenn wir mehr Einzahler als Empfänger haben. Aber noch viel wichtiger ist, dass die Gesellschaft nicht aus der Balance geraten darf. Ohne Kinder mehren sich die frustrierten Einzelgänger, die nicht fähig sind, Liebe und Zuneigung zu geben. Und am Ende begeht ein ganzes Volk kollektiven Selbstmord, weil es keine Nachfahren gibt. Also nichts wie her mit den Kindern.

Christiansen, Maischberger, Ruge - alle kinderlos

Doch uns Frauen wird es nicht einfach gemacht. Die öffentlich verehrten Superfrauen heißen Sabine Christiansen, Sandra Maischberger oder Nina Ruge - und sind allesamt kinderlos. Und selbstverständlich habe ich Probleme, mich an den Gedanken zu gewöhnen, meine sauer erschufteten Groschen statt in Manolo-Blahnik-Stöckelschuhe in Pampers-Windeln zu investieren. Und meine Altersversorgung für Alete-Gläschen zu verpulvern, statt sie spaßbringend in Cosmopolitan-Drinks ertränken.

Die Idee, dass Frauen noch während der Erziehungsphase wieder in ihre Karrierepositionen zurückkehren können, ist sowieso ein Illusion. Ein Kind ist ein Karrierekiller. Prof. Dr. Jo Groebel, Direktor am Europäischen Medieninstitut, erklärt, dass mit Baby die 150-prozentige Leistung nicht mehr erfüllbar ist, die Frauen bringen müssen, um die gleichen Posten wie die Männer zu erreichen. Kind da, Karriere bye bye. So einfach ist das.

Schwupp, ist die Menopause da

Und die Männer? Es ist eine völliger Trugschluss zu glauben, Kinderkriegen sei eine Entscheidung, die das mündige Paar im stillen Kämmerlein trifft und danach gemeinsam zu Ikea pilgert, um das Kinderzimmer in Lilifee-Rosa oder Prinzen-Hellblau zu dekorieren. Das mag vielleicht bei den Beckhams zutreffen.

De facto ist es so, dass besonders die verunsicherte Frau zwischen 30 und 40, deren biologische Uhr bereits laut tickt, selbst die Initiative ergreifen muss - meist indem sie die Pille absetzt. Sie stößt nicht nur in der Arbeit, sondern auch im Privaten auf Widerstände: Denn der Göttergatte, wenn es ihn überhaupt gibt, ist auch mit 40 noch nicht bereit, seine Carrera-Bahn zu teilen. "Ach Schatz, das hat doch noch Zeit" und schwupp, ist die Menopause da.

Sollte er sich doch dazu herablassen, Kinder zu zeugen, heißt das noch lange nicht, dass er sie auch mit aufzieht. Die offizielle Scheidungsrate liegt hierzulande bei fast 40 Prozent.

Nicht abzuwenden, aber abzufedern

Als alleinerziehende Mutter aber habe ich ein erhöhtes Armutsrisiko. Ganz zu schweigen von den seelischen Folgen, die mit nackten Zahlen gar nicht zu belegen sind, wenn Mütter aus Mangel an Krippenplatz, Babysitter und unterstützenden Familienmitgliedern völlig isoliert leben.

Dieses Risiko ist nicht abzuwenden, aber es ist zumindest abzufedern - mit Geld. Mütter brauchen eine kostenlose Kinderbetreuung, sie brauchen eine finanzielle Ausstattung, die es ihnen ermöglicht, eine Familie zu führen, und sie brauchen eine Rente, die sie vor Altersarmut schützt. Dafür benötigen wir dringend ein neues Finanzierungsmodell.

Besteuert sie höher und gebt das Geld an die Familien

Im Supermarkt sammeln wir Bonuspunkte, für jeden verfahrenen Kilometer Sprit bekommen wir an der Tankstelle einen Bonus, selbst beim Zahnarzt kann sich Ottonormalverbraucher eine Krone nur noch leisten, wenn er über Jahrzehnte hinweg seinen jährlichen Stempel brav gesammelt hat. Ansonsten verschlingt die Behandlung mindestens ein durchschnittliches Brutto-Monatsgehalt. Warum also nicht Bonuspunkte verteilen für so existenzielle "Anschaffungen" wie Kinder? Und es nicht nur bei so Alibi-Veranstaltungen wie Kindergeld oder Elternzeit-Anrechnungsprämien belassen.

Wer dafür aufkommen sollte, ist auch klar: die Kinderlosen. Also alle, die sich den Mühen und Risiken des Kinderkriegens entziehen, ihre Gucci-Gürtel und Prada-Schuhe sammeln, aber in einer völlig vergreisten und emotional verödeten Gesellschaft auch nicht leben wollten. Na klar: Knöpft ihnen mehr Geld für Krankenkasse und Rente ab. Besteuert sie höher und gebt das Geld an die Familien. Dort ist es gut angelegt. Für alle.

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Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Strafzahlung für Kinderlose? Vergesst es Von Lutz Kinkel

Hallo?! Muss ich mich dafür entschuldigen, kein Kind zu haben? Nicht abends um zehn Uhr kreuzfertig in die Kissen zu sinken und am Wochenende Kuchen mit Smarties zu verzieren? Ich habe manchmal den Eindruck, Konservative drängen zur Familiengründung, weil das der sicherste Weg ist, Menschen davon abzuhalten, auf schlimme Gedanken zu kommen. Wer Kinder hat, muss sich um Kinder zu kümmern. Ende der individualpolitischen Durchsage.

Im Grundgesetz steht, dass niemand aufgrund seiner Rasse, seiner Religionszugehörigkeit und seines Geschlechts diskriminiert werden darf. Ich bin dafür, diesen Artikel um den Passus "oder seines Familienstandes" zu erweitern. Denn es kann nicht angehen, dass die Menschen, die keinen Nachwuchs haben, stigmatisiert werden. Eines Tages wird man uns einen Kasten-Punkt auf die Stirn malen und für Bahlsen-Kekse einen Kinder-Soli abverlangen, wenn es so weiter geht.

Die Idee des Generationenvertrags ist bereits zerstoben

Kinder bekommen oder nicht, das ist - wenn die Entscheidung ausnahmsweise mal nüchtern getroffen wird - eine der intimsten und privatesten Angelegenheiten, die zwei Menschen miteinander zu verhandeln haben. Denn ist die Freundin erstmal schwanger, kann man schon mal beginnen, das Leben umzukrempeln. Die Finanzen müssen geregelt werden, der Sportwagen verkauft, die Wohnung vergrößert und das Weinregal gegen eine Hipp-Gläschen-Aufbewahrungsstätte getauscht werden. Außerdem muss man sich darauf einrichten, keine vollständigen Sätze mehr reden zu dürfen, sondern sich in "Dada" und "Dingeldei" ergehen zu müssen. Kurzum: Niemand, aber auch wirklich niemand hat das Recht, einem Erwachsenen dies abzuverlangen.

Und weil das so ist, entscheiden sich viele Deutsche, keine Kinder zu haben. Darüber hebt nun ein riesiges Gejammer an, weil die Sozialkassen in den Dutt gehen und die Deutschen langsam aussterben. Aber was soll der aufgeklärte Mensch dazu sagen? Die Sozialkassen sind ein schönes Tool der Wirtschaftswundergesellschaft. Doch diese Generation ist jetzt in Rente, sie hat den Reichtum, den sie geschaffen hat, mitgenommen und verbraucht ihn selbst.

Den Jüngeren bleibt nur noch die Grundversorgung. Arbeitslose kriegen Hartz IV, beim Zahnarzt muss man reichlich draufzahlen und die Rente schrumpft zusehends auf einen Notgroschen zusammen. Kurzum: Die Idee des Generationenvertrags ist bereits zerstoben. Der Gedanke, Kinder in die Welt zu setzen, um das eigene Alter finanziell zu pampern, wirkt grotesk.

Regelt doch die Einwanderung neu!

Dass die Deutschen deswegen langsam aussterben, kann mich schon gar nicht schockieren. So ist das in der Natur: Es ist ein ewiges Kommen und Gehen, und wenn der Sauerländer an sich ausstirbt, ist der Sauerländer eben ausgestorben. Mag sein, dass dann Menschen mit gelber Hautfarbe und dichtem schwarzen Haar im Sauerland Fußball spielen. Es mag auch sein, dass sich die gemeine Sumpfkröte ihren Lebensraum zurückerobert. Davor haben nur Leute Angst, die einer merkwürdigen Deutschtümelei anhängen und meinen, die ethnisch begründete Nation müsse ewig leben. Diese Vorstellung sollten wir in der unglückseligen Vergangenheit versenken, und zwar für immer.

Und nun? Leeren sich die Straßen langsam? Freunde, wenn Ihr Menschen fischen wollt, dann regelt doch die Einwanderung neu. Dieser Planet leidet bekanntermaßen unter Überbevölkerung, und es gibt Millionen, die ihrem Gott auf Knien danken würden, wenn sie mal in den Genuss kämen, eine ordentlich ausgeschilderte Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung nutzen zu dürfen.

Ich habe nichts gegen Kinder

Deutschland hat viel Platz, im Osten könnte man ganze Landstriche revitalisieren, und genetisch ist der Mix aus allen möglichen Nationen sowieso die beste Lebensversicherung. Früher strömten kriegführende Deutsche in alle Welt, nun könnten friedliche Einwanderer aus aller Welt nach Deutschland kommen. Das hat doch auch geschichtspolitisch eine Note ausgleichender Gerechtigkeit.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Kinder, und der Staat sollte Familien zumindest soweit fördern, dass sie materiell keine Nachteile gegenüber Kinderlosen haben. Aber der umgekehrte Weg - also Kinderlose gesellschaftlich zu ächten und sie mit Strafzahlungen zu belasten - widerspricht den Prinzipien einer freiheitlichen Gesellschaft. Es soll jeder nach seiner Facon glücklich werden dürfen. Ob er dabei eine Rassel in die Hand nimmt oder nicht, ist seine Sache.

 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
Try_it_later (03.05.2006, 14:10 Uhr)
Kommentar zu: "Uns reicht's" - Frauen erzählen
Da ich direkt an dem Artikel keine Möglichkeit für einen Kommentar gefunden habe, schreibe ich ihn eben hier hin.
Es geht um die alleinerziehenden Mütter, die dort ihr hartes Schicksal erzählen. Wie gerne würde ich mit euch tauschen.
Ihr dürft mit euren Kindern leben und dürft euer eigenes Geld auch selber ausgeben.
Das darf immer noch praktisch kein geschiedener Mann, unabhängig davon ob er die Trennung zu verantworten hatte.
Mir (und vielen anderen) wurde alles genommen nachdem sie mich verlassen hat. Ich darf nicht mehr mit meinen Kindern leben und bin trotz guten Einkommens auf dem Minimum angekommen. Nur arbeiten darf ich noch.
Die Aussicht mit meinen Kindern leben zu dürfen, einen Halbtagsjob zu haben (davon könnten wir gut leben) erscheint mir geradezu paradiesisch.
Ich hoffe ihr beschäftigt euch bald mal mit der Situation der Väter da eine solche Rechtsprechung mit Sicherheit alle mitdenkenden potentiellen Väter davon abhält Kinder in die Welt zu setzen.
Und noch mehr hoffe ich dass ihr euch bald mit der Situation der Kinder beschäftigt auf die so oft keine Rücksicht mehr genommen wird wenn es um die Selbstverwirklichung der Eltern geht. Dabei ist es nicht wichtig ausschließlich für diese da zu sein, sondern beide Eltern dann wenn sie gebraucht werden.
Ich wünsche uns allen dass wir nicht weiterhin unseren Kampf der Geschlechter auf dem Rücken der Kinder austragen!
valkyrie (29.03.2006, 11:23 Uhr)
wiederholung
ach so, schade soll es sein, die eigene Kindheit nicht wiederholen zu wollen - woher stammt Ihr denn alle??? aus Kitschfilmen???
In der Generation der beschimpften "Babyboomer" waren 90% aller Geburten UNGEWOLLT: wer will mir da erzählen, NUR ICH wäre mit Prügeln und der Auslieferung an den nächsten Vergewaltiger aufgewachsen??
Ich habe die "Man-muss-doch-einen-Mann-haben"-Plärrer immer als Vergewaltiger behandelt - unabhängig von der Körpergestalt - und jetzt, wo die Gefahr, noch eine Generation Produkte von Vergewaltigung und 218 in die Welt setzen zu müssen, langsam dem Ende zugeht, soll ich von der Hartz-Bürokratie zu Kindern versklavt werden - selbst wenn es bezahlte Jobs gäbe in diesem Feld, käme ich beim Versuch, eine Wirklichkeit für alle diese schönen Worte zu erfinden, ins Gefängnis. Die Untersuchung wegen meines Widerspruchs war an dem Tag, an dem in Hamburg die als "Jessicas Mutter" bezeichnete Frau verurteilt wurde!
Ich habe es nicht geschafft, aus dem finanziellen Elend herauszukommen, in das ich hineingeboren wurde, aber wenigstens (wahrscheinlich jetzt) das nicht weitergegeben.
catlin (22.03.2006, 18:31 Uhr)
Kommentar zu: "Kommentar zu Herrn Kinkel" und zum Thema

Geburtenrückgang, Rentenloch, aussterbende Deutsche... Dies gehört alles zu einem großen Thema das wohl viele momentan in Deutschland beschäftigt. So auch mich, denn ich suche förmlich nach Nachrichten in Zeitungen und Internet.
Diese beiden Beiträge von Kathrin Buchner und Herrn Lutz Kinkel spiegeln meine Ängste, und auch meine Wünsche nach Lebensqualität wieder, und dafür muss ich keinen Sportwagen fahren, ich habe nämlich nur ein Fahrrad. Es sind ganz einfache Dinge die mich davon abhalten, und es gab Momente in denen ich mir eine Familie wünsche. Doch die Angst vor dem Verlust der Arbeit, einer möglichen Abhängigkeit vom Staat, leider auch, was andere Menschen dann von mir denken könnten, bis hin zu Schwierigkeiten vertrauen in eine Partnerschaft zu haben, wo Ehe und Familienzusammenhalt in unserer Gesellschaft kaum noch Stellungswert hat. Ist es nicht, durch Film, Fernsehen und Print völlig normal das man sich erst mal verlässt und dann miteinander redet? Ich glaube das Egoismus bei Kinderlosigkeit einen viel kleineren Prozentsatz einnimmt als vermutet wird. Eher haben wir, zusätzlich zu anderen Problemen, inzwischen einige Generationen Scheidungskinder die erlebt haben das es keine Garantie für Familie gibt, und sich Ihre eigene Sicherheit aufbauen.
An die Herren die sich hier so über Herrn Kinkel aufregen:
Ich habe in seinem Beitrag nichts darüber gelesen das er Kinder hasst oder sie aus der Gesellschaft ausschließen will. Im Gegenteil.
Hier frage Ich Sie: "Haben Sie Kinder bekommen damit diese später Ihre Rente bezahlen? Das fände ich sehr egoistisch und das kann ich nicht glauben, denn ich gehe davon aus das Sie Ihre Kinder sehr lieben.
Des Weiteren zahlt, so nehme ich an, Herr Kinkel Rentenbeiträge und wenn Sie schon erwähnen müssen das Dies für die "aktuellen Rentner" genutzt wird, dann gehen Sie mal davon aus das auch Ihre Eltern, Onkel, Tanten, etc. von diesem Geld profitieren, sofern sie es nötig haben. Und ganz ehrlich: Was für'ne "Vorrechnerei"!
Noch eins: Ihm seinen Sportwagen zu missgönnen halte ich für absoluten Humbug. Bitte erzählen sie mir nicht das sie kein Lieblingsstück, sei es ein Auto oder ein anderes Hobby haben dass sie auch nicht aufgeben möchten. Sicher würden Sie es für Ihre Kinder tun, aber sicher auch schweren Herzens.
Was allerdings stimmt ist die Aussage, dass er niemals wissen wird wie schön es ist mit seinen Kindern zu lachen, auch später wenn sie älter sind, so wie ich es vielleicht auch nie werde. Und das beschäftigt mich sehr, denn ich sehe meine Familie. Mutter, Brüder, Schwester. Wie oft habe Ich gedacht: Das hätte ich auch gern später. Solch einen festen Kern, solch einen Zusammenhalt, solch fröhliche Wärme....
R.Lueck (22.03.2006, 12:00 Uhr)
Kommentar zu Lutz Kinkel
Ich kann dem Kommentar von Herrn Stefan_F nur voll und ganz zustimmen! Ich möchte auch nicht, dass mein Kind Herrn Kinkels Rente zahlt (das liegt insbesondere an der Einstellung von Herrn Kinkel).
Es gibt jedoch auch genügend Paare, die keine Kinder haben können, die sich aber sehnlichst welche Wünschen. Diese Paare tun mir seelisch leid.
Herr Kinkel jedoch bestraft sich schon selbst:
Er wird weiter seinen Sportwagen fahren, Wein trinken und ganze Sätze sprechen dürfen aber er wird nie das Glücksgefühl erleben, von einem kleinen Wesen angestrahlt und begrüßt zu werden, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Mit einem Kind gemeinsam zu lachen und zu leben.
Er wird nie das Gefühl und den Stolz erleben, Großvater zu werden und er wird wohl im Alter, wenn er einsam und allein ist, merken, dass er etwas versäumt hat...
Möge er bis dahin seine(n) Sportwagen fahren, viel(e) Wein(e) trinken und ganze Sätze sprechen, nur wird er irgendwann keinen mehr haben, mit dem er dies noch tun kann...
Stefan_F (22.03.2006, 09:31 Uhr)
Kommentar zu Lutz Kinkel
...schade, dass er leider auch einmal Kind war und scheinbar es Eltern gab, die Ihn gezeugt und aufgezogen haben! Kinder sind der natürliche Ablauf/Start der Natur und des Lebens. Und alle, die keine Kinder wollen (aber können) wegen der Bequemlichkeit, sind sowieso gescheitert. Denn sie verleugnen sich letztendlich selbst. Natürlich sollten die Paare, die Kinder großziehen auch Rente erhalten - Generationenvertrag. Die, die keine Kinder bekommen wollen, aus Bequemlichkeit, sollen sich auch um Ihre Rente zu 100% selber kümmern - Generationenvertrag - denn sie tun ja nichts für die nächste Generation! (Zusatzbemerkung: Die Rentenbeiträge, die wir zahlen ist ja für die aktuellen Rentner und nicht die Rücklage für unsere Rente, die zahlen unsere Kinder. Und ich sehe nicht ein, das meine Kinder die "Gegner" von Kindern in der Zukunft versorgen sollen!!!!) Gruß an Hr. Kinkel.
iaah (22.03.2006, 08:23 Uhr)
Anreiz
Also ich bin ja ein Fan von Anreizsystemen. Sprich: wenns Kinder braucht, schafft man halt - steuerpolitisch oder wie auch immer - die entsprechenden Anreize. Der Witz dabei: Ideologie bleibt aussen vor. Und ´s kommt eh wie´s kommt...
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