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Oskar Lafontaine hat sich von seiner umstrittenen "Fremdarbeiter"-Äußerung distanziert. Er habe damit nicht osteuropäische Arbeiter kritisieren wollen, sondern ausbeuterische Arbeitgeber, sagte er in einer TV-Diskussion.
Im Kampf um die Kandidatur der Republikaner für das US-Präsidentenamt haben sich die aussichtsreichsten Bewerber Rick Perry und Mitt Romney ein heftiges Rededuell geliefert.
Prediger und Freiheitskämpfer, Bürgerrechtler und ehemaliger Beauftragter für die Stasi-Unterlagen: Bilder aus dem bewegten Leben des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Oswald Metzger ist in der Union angekommen. In den Bundestag schafft es der frühere Grünen-Politiker dennoch nicht. Die Mitglieder der Biberacher CDU stimmten gegen seine Kandidatur und für ihren Vorsitzenden Josef Rief - nach einem fünfstündigen Wahlkrimi.
Nur noch neun Prozent der Deutschen vertrauen der Kompetenz der Sozialdemokraten - ein Tschernobyl der politischen Kommunikation. Aus stern Nr. 41/2003.
Die Franzosen sind über die EU-Verfassung tief gespalten. Am kommenden Sonntag wird den Franzosen eine schlichte Frage gestellt. Die Antwort - ein einfaches "Ja" oder "Nein" - dürfte die Zukunft Europas Jahren bestimmen.
Diesmal vermied US-Präsident George Bush die Grimassen der ersten Debatte, John Kerry wiederum trat gewohnt eloquent auf. Im letzten TV-Duell, in dem es um Innenpolitik ging, haben beide Kandidaten ihre Attacken verschärft.
Im Endspurt des Wahlkampfes haben die Grünen noch einmal eindringlich um Zweitstimmen geworben und vor einem schwarz-roten Bündnis gewarnt. Fraktionsvize Hans-Christian Ströbele liebäugelt schon mit der Linkspartei - sehr zum Unmut seiner und der umworbenen Partei.
Versemmelt die Union den sicher geglaubten Sieg? Angela Merkel über Stoibers Abseits, müde trabende Stürmer und die Bedrängnis der Spielmacherin beim Match ums Kanzleramt.
Gerhard Schröder hat das TV-Duell gewonnen. Damit war zu rechnen -und so ist es gekommen. Der Kanzler war überzeugender, sympathischer und schlagfertiger. Doch es war wohl seine Abschiedsgala.
Kofi Annan hat die Schließung des US-Gefangenenlagers Guantanamo gefordert. Und selbst das verbündete Großbritannien betrachtet die Thematik mittlerweile äußerst kritisch. Auch die Bundesregierung drängt auf eine "zeitlich angemessene" Lösung.
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