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Deutschland weist täglich 200 Flüchtlinge ab

"Unkontrollierter Zustrom" von Flüchtlingen? Davon kann laut Innenminister Thomas de Maizière keine Rede mehr sein. Täglich würden bis zu 200 Asylsuchende an den Grenzen abgewiesen. Auch die Registrierung funktioniere zunehmend gut.

Ein Polizist sammelt an der deutsch-österreichischen Grenzen ankommende Flüchtlinge

Ein Polizist sammelt an der deutsch-österreichischen Grenze in Simbach am Inn ankommende Flüchtlinge. Die Erfassung der Asylsuchende klappt laut Ministerium immer besser.

Deutschland weist nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) seit einiger Zeit täglich zwischen 100 und 200 Flüchtlinge an der Grenze ab. Allein in den ersten beiden Januarwochen waren es etwa 2000.

"Den Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, bieten wir in Deutschland Sicherheit und Schutz", sagte der Minister zu "Bild am Sonntag". Wer aber kein Asyl in Deutschland beantragen und unerlaubt in die Bundesrepublik einreisen wolle, "der hat auch kein Recht hier zu sein." So würden täglich zwischen 100 und 200 Personen von der Bundespolizei an der Grenze zurückgewiesen.

2000 Flüchtlinge täglich über die Grenze

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kann die Polizei inzwischen täglich rund 3500 Flüchtlinge an der Grenze erkennungsdienstlich erfassen, berichtet die "Bild am Sonntag" weiter. Somit könnten nun nahezu alle Asylsuchenden bereits grenznah und schon vor der Verteilung in die Bundesländer vollständig erfasst werden. So seien laut Bundesinnenministerium seit 1. Januar rund 2000 Flüchtlinge täglich über die Grenze nach Deutschland gekommen.

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