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Asylbewerberheime bundesweit überfüllt

Die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland steigt rasant - immer mehr Bundesländer richten Notquatiere ein. Hamburg regt nun ein Bundesgesetz an, um den Bau von neuen Unterkünften zu beschleunigen.

  Notunterkunft für Flüchtlinge in der Übungshalle einer Landesfeuerwehrschule

Notunterkunft für Flüchtlinge in der Übungshalle einer Landesfeuerwehrschule

Die Unterkünfte für Asylbewerber sind in fast allen Bundesländern überfüllt. Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz richteten Notquartiere in Wohncontainern oder leerstehenden Gebäuden ein, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur DPA. In einigen Ländern wie Schleswig-Holstein oder Bayern übernachten Flüchtlinge in Zelten, weil die Plätze der Aufnahmeeinrichtungen voll belegt sind.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums beantragten von Januar bis August 115.737 Menschen Asyl in Deutschland, 62,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Bundesregierung will Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als "sichere Herkunftsstaaten" einstufen. Asylbewerber von dort könnten dann schneller zurückgeschickt werden. Im Bundesrat gibt es dagegen Widerstand.

Das Bundesbauministerium unterstützt zudem eine Initiative des Hamburger Senats für einen beschleunigten Bau von Asylbewerberheimen. Über den Gesetzesantrag der Stadt Hamburg, dem sich Bremen angeschlossen hat, wird an diesem Freitag im Bundesrat entschieden. "Uns geht es darum, dass man die Flüchtlinge menschenwürdig unterbringt, deshalb unterstützen wir grundsätzlich dieses Anliegen aus Hamburg", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Umwelt- und Bauministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter.

she/DPA/DPA
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