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23. November 2004, 16:06 Uhr

Drei Viertel der Deutschen gegen Unions-Gesundheitskonzept

Union verliert nach Gesundheitskompromiss kräftig

Quelle: Forsa/Auftraggeber: stern und RTL© stern-Infografik

Hamburg - Der in der vergangenen Woche von CDU-Chefin Angela Merkel und CSU-Chef Edmund Stoiber vorgestellte Unions-Kompromiss zur Gesundheitsreform wird von der großen Mehrheit der Deutschen abgelehnt. In der wöchentlichen Politumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des stern und des Fernsehsenders RTL erklärten 76 Prozent der Befragten, sie hielten das zwischen CDU und CSU ausgehandelte Konzept für falsch. Nur 17 Prozent der Deutschen meinten, dass die Union damit auf dem richtigen Weg sei. Keine Meinung zu dem Thema hatten 7 Prozent der Befragten.

Der interne Streit um die Gesundheitsreform hat die Union auch in der Wählergunst fallen lassen. In der wöchentlichen Politumfrage im Auftrag von stern und RTL sank die Union im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 38 Prozent. Die FDP konnte sich um einen Punkt auf 9 Prozent verbessern, die PDS stieg um ebenfalls einen Punkt auf 6 Prozent. Die Werte der übrigen Parteien blieben unverändert: SPD 31, Grüne 11 und sonstige Parteien 5 Prozent.

40 Prozent der Deutschen wollen in diesem Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben als im vergangenen Jahr. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern. Nur 8 Prozent gaben an, sie wollten zum bevorstehenden Fest mehr Geld ausgeben als im Vorjahr. Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) will für Geschenke genauso viel anlegen wie im vergangenen Jahr. Unentschieden waren 2 Prozent.

(Datenbasis für Frage nach Gesundheitskompromiss: 1001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 18. und 19. November. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern . Datenbasis für Parteipräferenz: 2504 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 15. und 19. November. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Datenbasis für Weihnachten: 1001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 18. und 19. November. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte)

 
 
 
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