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20. April 2005, 06:43 Uhr

Mehrheit für Union und FDP/Aber Schröder als Kanzler bevorzugt

Union und FDP liegen in der Wählergunst weiter klar vor SPD und Grünen. Nach der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern und den Fernsehsender RTL kommt die Union wie in der Vorwoche auf 46 Prozent, die SPD verharrt mit 28 Prozent unverändert im Tief. Die Grünen können ein leichtes Plus von einem Punkt auf 9 Prozent verbuchen. Die FDP erreicht wie in der Vorwoche 7 Prozent, 5 Prozent der Bundesbürger würden die PDS wählen. Auf "Sonstige Parteien" entfallen 5 Prozent (minus 1). Wäre jetzt Bundestagswahl, hätten Union und FDP mit zusammen 53 Prozent einen Vorsprung von 16 Punkten vor der Regierungskoalition mit zusammen 37 Prozent.

Als Kanzler wünscht sich die Mehrheit der Deutschen jedoch weiterhin Gerhard Schröder. Gefragt, wen sie lieber als Regierungschef hätten, entschieden sich in einer Forsa-Umfrage für den stern bei der Alternative Schröder gegen Angela Merkel 41 Prozent für den amtierenden Kanzler und 30 Prozent für die CDU-Chefin. Für keinen von beiden votierten 29 Prozent. Bei der Alternative Schröder gegen den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff stimmten 38 Prozent für Schröder und 29 Prozent für Wulff. 33 Prozent würden sich bei dieser Konstellation für keinen von beiden entscheiden.

Die Mehrheit der Bundesbürger glaubt, dass der Einfluss der Kirchen auf Staat und Politik in Deutschland gerade richtig ist. Einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern zufolge sieht jeder zweite Deutsche (50 Prozent) das Mächteverhältnis als ideal an. Für zu groß halten den Einfluss der Kirchen auf Staat und Politik 17 Prozent der Bundesbürger. Ein knappes Viertel (23 Prozent) wünscht sich dagegen einen noch größeren Einfluss der Kirchen.

Datenbasis Parteipräferenz: 2.503 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 11. und 15. April. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Quelle: Forsa

Datenbasis Kirchen: 11.001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 14. und 15. April 2005. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern Quelle: Forsa

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 17/2005

 
 
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