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16. Juli 2008, 07:00 Uhr

SPD im leichten Aufwind

Die SPD klettert langsam aus ihrem Jahrestief von 20 Prozent heraus. In der wöchentlichen Politumfrage im Auftrag des stern sowie des Fernsehsenders RTL steigt die Partei im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 23 Prozent. Von der Union sind die Sozialdemokraten jedoch noch weit entfernt.

Die Sozialdemokraten liegen dennoch weiter abgeschlagen hinter der Union, die wie in der Vorwoche 36 Prozent erzielt. Auch die Werte der kleinen Parteien bleiben stabil: FDP und Linke kommen auf je 13 Prozent, die Grünen verharren bei zehn Prozent. Für "sonstige Parteien" würden fünf Prozent der Deutschen stimmen (-1).

Mit zusammen 49 Prozent liegen Union und FDP drei Punkte vor SPD, Grünen und Linkspartei (gemeinsam 46 Prozent).

Datenbasis: 2502 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 7. bis 11. Juli 2008.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 30/2008

 
 
KOMMENTARE (10 von 10)
 
ecomoc4u (17.07.2008, 16:09 Uhr)
@utospatz
richtig.
.
nicht die armen horten ihr geld. die reichen geben es nicht aus. die konservativen und kapitalisten fordern mehr binnenkonjunktur, aber gerade die sind es, die das geld horten.
.
und wenn sie es ausgeben, dann bestimmt nicht in deutschland. luxusurlaub in der nordsee oder im schwarzwald ?. nee, ...it's better on the bahamas.
utospatz (16.07.2008, 22:35 Uhr)
Unter welchem Wind
schweben die?
So lange ein Volk wird öffentlich rechtlich verdummt, ist wie in Italien ein ganzes Volk verstummt!
So hat Italien im Süden die Ndrangeta, in der Mitte die Camorra, und in Rom die Mafia!
Jedoch hat noch niemals ein deutscher Bürger erkannt, das seit Jahrzehnten er wird auf die selbe Weise verbrannt. Ein ehemals gesundes Land von Oben her Zugrunde zu richten bedarf schon vieler politischen Schichten!
So hat denn dießes Land noch niemals erkannt, dass es von politischen Armleuchtern wird verbrannt!(siehe Aufsichtsräte,Vorstände und solche Konsorten, die dank gewählt, ihre €uros horten)
bmpost (16.07.2008, 14:44 Uhr)
@ganzbaf
Danke! Endlich mal! Genau diesen Link wollte ich auch gerade posten. Als Gegenentwurf zum "Gülle"ner-Institut.
ganzbaf (16.07.2008, 14:00 Uhr)
Emnid-Umfrage:
Datum 15.07.2008
CDU 34 %
SPD 27 %
Grüne 10 %
FDP 12 %
Linke 13 %
Rest 4 %
Befragte 3.193
Zeitraum 08.07.–14.07.
-----
Das "Antibürgerliche, fortschrittliche Linkslager" ausm SPD/Grüne und Linke liegen mit 50% weit vor den abgeschlagenen Rechtskonservennaiven aus CDU/CSU/FDP ! (46%.)
.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
;-Pp
ganzbaf (16.07.2008, 11:15 Uhr)
Besser...

den "Vorletzten" verstaatlicht, als gar keinen... ;-)
Energie ist Hoheitsaufgabe!
kaisergarten (16.07.2008, 09:45 Uhr)
@nightmare_online
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. So ist die Sache mit den Privatisierungen tatsächlich dikutabel - ich behaupte jedoch wie schon zuvor geschrieben, das die negativen Auswirkungen dieser Entscheidungen - wenn es sie gibt - marginal sind. Die Rohölpreise & Gaspreise steigen weiter - die müßte ein staatlich betriebener Konzern entweder direkt an den Kunden weitergeben oder über Steuergelder finanzieren (was aber eigentlich wieder das selbe ist, ohne das die Leute sehen was sie eigentlich wirklich für Energie zahlen).
Selbst Gas-Gerd ist im Konzert der Weltwirtschaft nur ein kleiner Posaunenspieler. Der hat genauso, wie der Bimbeskanzler (für was der immer noch alles vernatwortlich sein soll?), keinen Einfluss auf die steigenden Preise.
Die Energiebetreiber sind im übrigen nur die Vorletzten in der Versorgerkette - um die Preise stabil zu halten müßten sie die Roh-Energiezulieferer, bzw. Förderer verstaatlichen. Das haben die USA im Irak ja schon versucht.
nightmare_online (16.07.2008, 09:31 Uhr)
@kaisergarten
Entschuldigung, aber Erek hat selbstredend recht! CDU und FDP haben unter dem Bimbeskanzler die Art der Privatisierung der Energiekonzerne festgelegt. Und dafür gesorgt das ein Oligopol entstand. Und dafür gesorgt das es keinen wirklichen Wettbewerb in diesem Sektor in D gibt.
Was Gas-Gerd & Co. beigetragen haben, ist der Coup kurz vor der Bundestagswahl 2005 die Eingriffsmöglichkeiten der Bundesländer auf die Preisgestaltung der Energiekonzerne zeitlich zu befristen. Und dabei dürfte - jede Wette - Clement die Hände im Spiel gehabt haben, der ja während seiner gesamten Karriere Politik zugunsten seines Arbeitgebers RWE gemacht hat.
Es gibt nur einen Unterschied: Die SPD "bezahlt" für ihre Politik. Die CDU nicht.
kaisergarten (16.07.2008, 09:03 Uhr)
@Erek
? Schuld an steigenden Energiepreisen hat in D keiner! Bzw. sind die Auswirkungen unserer unfähigen Politiker Außnahmsweise hier eher marginal. Schuld haben die Länder, die gemerkt haben, dass sie derzeit die Preise, bei STEIGENDEM Absatz, immer weiter erhöhen können. Nennt sich Gewinnmaximierung. Würden uns Ölquellen gehören, würden wirs genauso machen. Die Preise werden so lange steigen, bis sich ein Gleichgewicht zwischen Maximierten Gewinn und Absatz gebildet hat. Bei der steigenden Nachfrage von Indien und China (ca. 3 Mrd Menschen) kann das noch lange dauern. Wir (80 Millionen, hauptsächlich Alte) sind verglichen mit der Welt leider nur ein kleiner Furz.
kaisergarten (16.07.2008, 08:56 Uhr)
Bitte wöchentliche Umfragen stoppen!
Das ist wie die ständige Veröffentlichung von Wasserstandsmeldungen in Trockenzeiten. Nervig und nichtssagend. Mir gehen diese Umfragen auf den Geist, genauso wie die Politiker die sich nicht von ihrem Mandat leiten lassen, sondern von diesen Umfragen. Der Bürger wählt ohnehin nach dem Motto "was interessiert mich der Umfragewert von gestern?".
Erek (16.07.2008, 08:23 Uhr)
Umfragen sind Umfragen
Es ist eigentlich müssig, sich über Umfragen auszulassen. Sie sind Momentaufnahmen. Aber das Auseinanderfallen von FORSA und EMNID ist doch schon sehr augenfällig. Habe auch Statistik studiert. Kenne das Prinzip. Und ich habe viel politisches Trend-Gespür.
Meine sichere Annahme ist die:
Die Aussicht, dass für die SPD der Außenminister ins Rennen geht, hat in deren Basis eine deutliche Belebung bewirkt. Ich meine weniger die 600.000 Parteibucheigner, sondern den potentiellen SPD-Wählerkreis. Unter den Mitgliedern sind viele Destruktive, Nörgler, Grießgrämige. Viele der Besseren, ja oft die Besten, sind gegangen. Steinmeier wirkt seriös, kompetent, solide und kann sogar in bayer. Bierzelten punkten. Er bräuchte nur noch ein paar wirklich gute Zuarbeiter. Im Willy Brandt-Haus wird er sie leider nicht finden; denn dort sitzen viele grottenschlechte Leute. Auch hier wäfre Hebel anzusetzen.
Mal logisch betrachtet: Wer, wenn überhaupt, hat hier in D. Schuld oder am ehesten schuld am Anstieg der Preise für Strom, Benzin, Heizöl, Nahrungsmittel?
Es wäre leicht zu untermauern: weit eher die Union!!
Warum soll dann die SPD 13 % weniger Stimmen bekommen als die Union, die weit mehr "versiebt" hat? Siehe auch Desaster in vielen Landesbanken!!
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