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3. März 2009, 17:38 Uhr

Staatsschulden beunruhigen die Deutschen

Abwrackprämie, milliardenschwere Bürgschaften für Banken - die Bundesregierung gibt das Geld mit vollen Händen aus. Eigentlich zum Segen der Wirtschaft, doch die Bürger sind alles andere als begeistert, wie eine Umfrage des neuen stern ergab.

Staatsverschuldung, Deutsche, Sorgen

Die hohen Schulden verursachen Bauchschmerzen© Axel Schmidt/DDP

Die hohe Staatsverschuldung versetzt die Deutschen in Sorge. 84 Prozent gaben in einer Umfrage des stern an, die staatlichen Verbindlichkeiten bereiteten ihnen Sorgen. 44 Prozent der Befragten machen sich "große Sorgen", 40 Prozent "etwas Sorgen". 15 Prozent sehen in der Staatsverschuldung dagegen keinen Anlass zur Beunruhigung, 1 Prozent gab "Weiß nicht" an.

Vergleichsweise gelassen sehen viele Unionswähler die Verschuldung des Bundes. 35 Prozent machen sich große, 51 etwas und 13 Prozent gar keine Sorgen.

An der Umfrage des Forsa-Instituts am 27. Februar 2009 für den stern nahmen 1000 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger teil.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 11/2009

 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
utospatz (04.03.2009, 16:44 Uhr)
Wann endlich ist eine Abwrackprämie
für unfähige Politiker und ihre schleimenden Lobbyisten angesagt?
Siehe Gesundheitsfond, Banken-Milliardenschluckauf? Sind die Staatsanwälte für Wirtschaftskrimininalität in der Unterzahl? X Landesbanken mit politischem Proporz, mein vorgeheizter Sessel entsaugt mir jeden Forz! Anzeige wegen Volksvermögenverschwendung zum eigenen Nutzen? Ein öffentlich rechtlich, parteipolitisch, christlich und sozial verarschtes Volk hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit solche Arschlöcher niemals gewollt! Und dieß schon 40 Jahre lang!
susiwolf (04.03.2009, 11:43 Uhr)
die Zeitlupe ... der Schluckauf
Die vorhandenen und unfaßbaren Staatsschulden werden in diesem Wahljahr 2009 UM -gesamt- ca.
140.000.000.000,oo (das sind Mrd.) steigen. Also zusätzlich.
Die Schuldenbremse in sieben Jahren spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Ebenso untergeordnet wie das strukturelle Neuverschuldungsverbot der Länder ab 2020.
Die unerbittliche Schuldenuhr kann garnicht mehr normal ticken. Das regelmäßige 'tick-tack' -die Ausgleichsfeder- ist gebrochen. Sie rast unaufhörlich, so daß man dem Sekundenzeiger nur noch in der Zeitlupe folgen kann ... Immer mehr Menschen müssen daran denken ... mit Schluckauf. Politiker-Innen weniger.
gmathol (04.03.2009, 10:26 Uhr)
Vor allem die mal auf eine Rente hofften und dafuer auch noch bezahlt haben.
Diese Menschen sollten endlich zur Kenntnis nehmen das Schroeder und Murksel diese Gelder in Afghanistan verfeuern.
knilch_59 (04.03.2009, 09:27 Uhr)
??
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Genau die beiden aufgeführten Sachen – Abwrackprämie und Bankenbürgschaften – sind der materiell geringste Teil der beiden erlittenen Konjunkturpakete. Dem gedeckelten 1,5 Mia-Budget für Neuwagen stehen alleine schon – bei durchschnittlich 15.000 € für einen Neuen – Mehrwertsteuer-Einnahmen von 2.850 € gegenüber. Wer seine Ersparnisse (Mehrwertsteuerneutral geparkt) auflöst, um sich einen Neuwagen zu kaufen, hat dem Staat trotzdem unterm Strich noch 350 € beschert. Und ob die Bürgschaften jemals fällig werden und tatsächlich zu einem Mittelabfluss führen, ist noch völlig unklar. Bis dahin erhält der Staat sogar noch Geld fürs Bürgen.
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In Wirklichkeit werden die Mia-s für Straßen und Schulsanierungen rausgeblasen. Da entsteht kein Mehrwert, sondern es wird offen gelegt, wie unterfinanziert der Staat in den vergangenen Jahren in Wirklichkeit war, dass die erhobenen Steuern immer noch bei Weitem nicht ausgereicht haben.
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Das ist es, was die Bürger wirklich besorgt, zeigt sich doch, dass sämtliche Hausaufgaben nicht erledigt sind. Das führt natürlich zur Frage, wo den das ganze Geld aus der Vergangenheit hin ist. Die Antwort darauf löst dann die nackte Panik aus – es ist einfach so weg! Und dann bleibt nur die Erkenntnis, dass man seit 40 Jahren auf zu großem Fuß gelebt hat. Sich das einzugestehen, tut weh! Schließlich haben uns unsere weisen Anführer doch immer gesagt, dass das alles doch seine Richtigkeit hatte.
ganzbaf (04.03.2009, 09:26 Uhr)
Kein Wunder...

hier wandern ja auch Milliardenbeträge in Strukturen, die zum größten Teil überflüssig geworden sind.
Stinkreiche Banker brauchen auch keine Sozialhilfen, von denenen sie sich ihre Mega-Boni finazieren...)-:
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Schlussendlich dient auch die hohe Staatsverschuldung (explodiert unter Kohl und Merkel) der unlöblichen Umverteilung per Zinslast von arm nach reich.
Serst (04.03.2009, 09:21 Uhr)
Unionswähler
Klar machen die sich keine Sorgen.
Altersbedingt wird diese Gruppe die Schulden nicht abbezahlen müssen.
 
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