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7. April 2009, 06:39 Uhr

Union legt weiter zu

Bei CDU und CSU gibt es wieder Grund zur Freude: In der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des stern klettert die Union auf 36 Prozent - zwei Punkte mehr als noch vor einer Woche. Zwei andere Parteien müssen dagegen Federn lassen - und die Linke verharrt weiter im Keller.

Forsa. Union, Linke, FDP, Grüne, SPD

Angela Merkel und Franz Müntefering, hier vergangene Woche im Bundestag: Die Union hatt mittlerweile wieder zwölf Prozentpunkte Vorspung auf die SPD© Michael Kappeler/DDP

Die Union ist nach der aktuellen Forsa-Umfrage auf ihr bestes Ergebnis in diesem Jahr geklettert. CDU und CSU konnten in der Wählergunst im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte hinzugewinnen und erreichte 36 Prozent, wie die wöchentliche Befragung im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL ergab.

Die Linkspartei verharrt hingegen mit zehn Prozent weiterhin auf dem tiefsten Stand seit zwei Jahren. SPD (24 Prozent) und FDP (16 Prozent) verloren jeweils einen Punkt. Die Grünen bleiben unverändert bei zehn Prozent. Für "sonstige Parteien" würden vier Prozent der Deutschen stimmen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre.

Gemeinsam liegt das "bürgerliche Lager" aus CDU/CSU und FDP mit 52 Prozent damit vor dem "linken Lager" aus SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 44 Prozent). Eine "Ampel-Koalition" aus SPD, FDP und Grünen (gemeinsam 50 Prozent) könnte dem Umfrage-Ergebnis zufolge ebenfalls eine Mehrheit im Bundestag stellen.

Forsa hat vom 30. März bis zum 3. April insgesamt 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus 2,5 Prozentpunkte.

chr/mab

 
 
KOMMENTARE (10 von 38)
 
Skillet4 (08.04.2009, 02:49 Uhr)
@u
2
Wessen Asche meinen Sie?
Adenauer?
Bekennen Sie sich!
utospatz (07.04.2009, 21:42 Uhr)
Wie lange wohl lässt ein öffentlich
GEZ gesteuert öffentlich rechtlich verarschtes Volk sich blenden? Wo mag das Enden? Es gab irgenmdwann mal Zeiten, da hätte man einige stehend freihändig erschossern!
Friede seiner Asche!
Skillet4 (07.04.2009, 16:37 Uhr)
ESPEDEE: Nee. (Schröder zum 65. Senf dazu?)
Unter diesem Schröder hatte man eine „linke“ Regierung. Eben diese Regierung hat die Weichen gestellt für den Zustand, aus dem die sog. Linke wohl so schnell nicht mehr herauskommen wird. Völlig illusorisch ist eine Ampel – Koalition.
So lange wie sich Nichtwähler nicht dazu entschließen können, den Laden mal richtig aufzumischen und eindeutige linke Mehrheiten zu schaffen, muss man sich mit dem konservativen Mist & Mutti Merkel zufrieden geben. Wenn die die Amtszeitdauer ihres Ziehvaters Kohl erreicht haben wird, ist sie immer noch jünger als Müntefering heute.
Falls mal was dazwischen kommen sollte (z. B. ein erfolgreicher Besuch unserer Truppen in einem „Krisengebiet“), da haben die dann noch diesen Schwiegersohntypen aus Niedersachsen in peto. Noch was für die Damen. Altherrenriege à la Sozis ist out.
Malt (07.04.2009, 16:00 Uhr)
@knilch_59
Chapeau! Kann man so nur unterschreiben! Die Geschichte, die Deutschland momentan schreibt nennt sich: "Merkel - wie man rennt ohne voran zu kommen!"
knilch_59 (07.04.2009, 14:28 Uhr)
@peternicki
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Normalerweise reagiere ich mich nicht an Schreibfehlern ab – aber Ihre Wortschöpfung „Bevölerung“ sollte im Sinne von „Völlerei der breiten Massen“ in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen werden.
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Genau an dieser Stelle wird die Problematik unserer Politik aber auch deutlich: Die breite Mehrheit (= „die Mitte“) hängt breit und bräsig in der sozialen Hängematte und hält ihre Pfründe für a) verdient und b) unantastbar. Seien es die Rentner, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die „Altlasten“ der Beschäftigten in tarifgebundenden Firmen mit jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit, die „Freiberufler“ im Gesundheitswesen mit ihrer Bezahlung aus den öffentlichen Kassen – spätestens, seit Westerwelle die zu „Leistungsträgern“ erklärt hat, sind alle Dämme persönlicher Bescheidenheit gebrochen. Seit der Begriff der „Reform“ jeden positiven Beiklang verloren hat, wollen die nur noch krampfhaft das festhalten, was sie haben – also lieber keine Reform – schließlich haben sie das, was sie haben, ja „verdient“.
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Politik in der Demokratie ist eben die Kunst Mehrheiten zu bilden – am Einfachsten geht das, indem man Minderheiten unterdrückt. Also Abgrenzen, Ausgrenzen, möglichst nichts ändern – jede Reform wäre schädlich. Das gibt dem konservativen Element natürlich jede Nahrung.
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Frau Dr. Merkel beherrscht diese Strategie perfekt. Sie lässt nichts unversucht, weiterhin die Mitte eben nicht anzutasten – das honoriert der Wähler „Ruhe ist erste Bürgerpflicht“. Und wenn doch etwas getan wird, dann bitte so, dass ihre Mitte davon möglichst keine negativen Auswirkungen zu spüren bekommt. Dazu muss dann höhere Staatsverschuldung herhalten. Die Wählerinnen und Wähler honorieren das. Aber was wird passieren, wenn das Wasser bis zum Salon steigt?
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Dabei sind wir auf einem sinkenden Schiff. Aber solange im Salon die Kapelle spielt, muss sich ja keiner Sorgen machen – insofern haben Sie mit der Bevöllerung (wie wäre es mit dem zweiten „l“) völlig recht!
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Und wer etwas von einer Realität von wegen Eisberg, absaufen oder Gefahr schreibt, gehört dann eben zur linken Kampfpresse - ausgrenzen, diffamieren, leugnen ... Selbst auf der Titanic sind nicht alle ertrunken - Hauptsache, man selbst gehört zu den Überlebenden. Das ist die deutsche Bevöllerung.
kabelmann (07.04.2009, 13:40 Uhr)
@peternicki
Im Grunde spiegelt das Ergebnis der Union genau das wieder, was die Medien dem Urnenpöbel seit Ewigkeiten einpflanzen. Von Schmutzkübeln über höchst lächerliche Wirtschaftspolitik ist weit und breit keine Spur. Obwohl gerade das eigentlich mal wünschenswert wäre, um auch mal andere Ansichten als den neoliberalen Einheitsbrei zu hören zu bekommen
Sternchen2020 (07.04.2009, 13:25 Uhr)
nightmare_online: sehr schwerfällig
tun Sie sich, oder haben keine Ahnung. Ein Kommentar im redaktionellen Sinne ist etwas anderes, als die Kommentare unter Artikeln. Sorry, aber machen Sie sich einfach etwas kundig und dann dürfen Sie bellen;-)
peternicki (07.04.2009, 12:55 Uhr)
Union legt weiter zu
trotz den Schmutzkübeln, die der Stern und andere rotgefärbten Medien über Merkel & CDU ausschütten. Die Bevölerung tickt auch hier ganz anders als von den Medien geplant.
nightmare_online (07.04.2009, 12:41 Uhr)
@Sternchen2020
LOL. Es handelte sich um einen Kommentar. Einen Gastkommentar. Und das steht dort auch.
elenath (07.04.2009, 12:32 Uhr)
CDU/CSU
Wer diesen Verein noch wählt, der hat mMn einen an der Klatsche. Was haben die denn groß gemacht um die Wirtschaftskrise einzudämmen?
Strohfeuer gezündet. Nichts anderes ist die Abwrackprämie. Okölogisch und Ökonomisch ein vollkommen vermkorkster Ansatz.
Viel Spaß nach der Wahl. Dann schlägt die Krise nämlich auch bei uns voll zu. Und wenn die Parteien Pech haben schon vorher.
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