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30. September 2008, 14:45 Uhr

Union und SPD erholen sich

Obwohl die Sozialdemokraten und vor allem die CSU bei der jüngsten Landtagswahl in Bayern schlecht abgeschnitten haben, konnten Union und SPD bundesweit in der Gunst der Wähler leicht zulegen.

© stern-Infografik

In der wöchentlichen Umfrage des stern sowie des Fernsehsenders RTL gewann die Union im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und kommt auf 37 Prozent. Die SPD verbesserte sich um ebenfalls einen Punkt auf 26 Prozent. Die Sozialdemokraten, die im August noch bei 20 Prozent lagen, konnten sich binnen weniger Wochen um 6 Punkte steigern. Linkspartei und Grüne gaben je einen Punkt ab: Die Linke sank auf 13 Prozent, die Grünen fielen auf acht Prozent. Die FDP erreicht wie in der Woche zuvor elf Prozent. Für "sonstige Parteien" würden fünf Prozent der Wähler stimmen.

Gemeinsam liegen Union und FDP mit 48 Prozent damit knapp vor dem linken Lager aus SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 47 Prozent).

Der positive Bundestrend seiner Partei kommt SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier noch nicht zugute. Gefragt, wen sie direkt zum Kanzler wählen würden, entschieden sich 25 Prozent für Steinmeier, 49 Prozent zogen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor. Steinmeier hat seit seiner Nominierung am 7. September drei Punkte eingebüßt. Merkel hingegen legte in demselben Zeitraum um zwei Punkte zu.

Das Forsa-Institut befragte für die Studie 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 22. bis 26. September 2008.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 41/2008

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KOMMENTARE (6 von 6)
 
kralli19 (01.10.2008, 12:09 Uhr)
@ -ich-
LOL, hab ich auch gerade gedacht. Ich denke, Malt und Raskas liegen ziemlich richtig.
Die "forschen" so nach der Meinung wie die C"S"U Sozial oder sie "S"PD Sozial ist.
-ich- (01.10.2008, 11:03 Uhr)
Ist mal wieder Märchenstunde beim stern?
LOL
Malt (01.10.2008, 09:22 Uhr)
Raskas...
..hat recht. Irgendwie hab' ich langsam auch das Gefühl, dass hier ein Bild erzeugt werden soll, wonach sich die "Volksverarscherparteien" erholen, um dem unentschlossenen durchschnittlichen Mitläufer das Signal der Wählbarkeit zu vermitteln.
Clemens1964 (01.10.2008, 09:13 Uhr)
ich glaube eher,
dass immer mehr wähler kapieren, dass sie von den politprofi-sesselfurzern nicht viel mehr als warme luft erwarten können. was ist zb. mit den ganzen milliarden steuergeld, die derzeit in defizitäre banken gepumpt werden. sind politiker nicht eigentlich Lobbyisten von uns bürgern/steuerzahlern? aber dank ihrer nebenjobs...
arniston (01.10.2008, 08:39 Uhr)
äähh..
Union und SPD erholen sich ?
nach 0,0000005 sekunden der wahl ?? oder was ..
raskas (01.10.2008, 08:31 Uhr)
Ziemlich daneben
Wer soll denn diese Umfragen noch ernstnehmen? Was die Bayernwahl angeht, lag Forsa doch auch wieder ziemlich daneben! Das ist keine Meinungsforschung, sondern Meinungsmache.
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