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Christopher Lauer mit Parteispitze unzufrieden

2. Januar 2013, 15:34 Uhr

In Zeiten, in denen Nestbeschmutzung zum guten Ton gehört, meldet sich auch Christopher Lauer zu Wort. Der Piraten-Fraktionschef bezeichnete die Spitze seiner Partei als "mittelmäßig".

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Piraten-Fraktionschef Christopher Lauer nennt die Arbeit seiner Parteikollegen an der Bundesspitze "mittelmäßig"©

Der Berliner Piraten-Fraktionschef Christopher Lauer ist unzufrieden mit der Arbeit der Bundesspitze seiner Partei. Obwohl seine Partei mittlerweile zu vielen Themen eine Position besitze, schaffe es der Bundesvorstand nicht, Positionen der Piraten in aktuelle Debatten einzubringen, kritisierte Lauer in der "Berliner Morgenpost". "Wir neutralisieren uns auf Bundesebene mit unserer eigenen Mittelmäßigkeit." Im Bund würden gerade viele Themen diskutiert, zu denen die Piraten eigentlich sprechfähig seien, "aber wir sind momentan nicht in der Lage, etwas daraus zu machen".

Nach zeitweisen Höhenflügen in den Umfragen erreichen die Piraten auf Bundesebene derzeit nur noch Werte um die vier Prozent. Dass die Piraten in Berlin immer noch eine Zustimmung um sieben Prozent hätten, führte Lauer in der "Berliner Morgenpost" auch auf die "Arbeit unserer Fraktion" zurück. Er forderte seine Parteikollegen auf, wie vor zwei Jahren in Berlin mit einem "selbstbewussten und provokanten Wahlkampf" in die Bundestagswahl 2013 zu ziehen.

kgi/DPA/AFP

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