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Arbeitsministerin will 30 Prozent Frauen in Chefetagen

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen gibt nicht auf: Vehement fordert sie eine feste Frauenquote für die Chefetagen. Und positioniert sich in einem Interview erneut gegen Kabinettskollegin Kristina Schröder.

  Sie kämpft für eine feste Frauenquote: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen

Sie kämpft für eine feste Frauenquote: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat den Umgang der deutschen Unternehmen mit weiblichen Mitarbeitern kritisiert. Es sei empörend, wie wenig sich in den vergangenen zehn Jahren in den Konzernen getan habe, sagte die Ministerin der "Süddeutschen Zeitung". In den Unternehmen gelte noch immer: "In der Breite dürfen die Frauen mitarbeiten, in der Spitze nicht."

Weil sie keine Lust mehr habe, sich zehn weitere Jahre leere Versprechungen anzuhören, müsse jetzt eine gesetzliche Frauenquote für die Aufsichtsräte der börsennotierten Unternehmen beschlossen werden, sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende. Dabei müsse es eine "glasklare Zielvorgabe von 30 Prozent" geben.

Von der Leyen hatte die Einführung einer gesetzlich festgelegten Frauenquote für Aufsichtsräte gefordert, obwohl für dieses Thema Familienministerin Kristina Schröder zuständig ist. "So etwas als Brüskierung abzutun, finde ich verächtlich politischen Prozessen und anderen Meinungen gegenüber", sagte von der Leyen dazu. "Unsere gemeinsame Aufgabe ist es jetzt aber, eine Lösung zu finden. Daran arbeiten wir." Die von Schröder favorisierte Flexi-Quote werde nicht reichen.

swd/vim/DPA/DPA
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