. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
4. März 2011, 16:19 Uhr

Innenminister bekommt schon Kontra von der Kanzlerin

Der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat mit seinen Aussagen zum Islam für Ärger in der Koalition gesorgt. Kanzlerin Merkel stellt klar: Der Islam gehört zu Deutschland.

Islam, Friedrich, Innenmiister, Merkel, Leutheusser-Schnarrenberger, Seibert

Seit Donnerstag im Amt: Der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)© Thomas Peter/Reuters

Die Äußerungen des neuen Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich (CSU) über die Haltung zum Islam in Deutschland hat in der Koalition einen neuen Streit entfacht, der nach Ansicht der Bundesregierung gar keiner ist.

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Donnerstag in Berlin hatte Friedrich gesagt, die in der Bundesrepublik lebenden Menschen islamischen Glaubens gehörten zu Deutschland. "Aber dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt", sagte er. Darauf reagierten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Freitag mit den Worten: "Der Islam gehört zu Deutschland."

Seibert: "Kein Widerspruch"

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, er könne keinen Widerspruch zwischen den Äußerungen erkennen.

Friedrich hatte am Donnerstag seine Kritik an der Aussage von Bundespräsident Christian Wulff erneuert, der im Herbst 2010 gesagt hatte, auch der Islam gehöre zu Deutschland. Am Freitag ergänzte ein Sprecher Friedrichs, der Islam sei eine gesellschaftliche Realität Deutschlands. "Das steht nicht im Widerspruch dazu, dass Deutschland und die deutsche Kultur religiös vor allem christlich geprägt sind und auch in Zukunft geprägt sein werden."

fw/DPA/AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich Der Leisetreter

Er wollte nicht, er musste: Nun ist Hans-Peter Friedrich Bundesinnenminister. Das dürfte Angela Merkel eher erfreuen als den CSU-Chef: Friedrich und Seehofer lagen häufig im Clinch. Ein Porträt. mehr...

Vorbehalte gegen den Islam Mangelnder Kontakt zu Muslimen fördert negative Einstellung

Laut einer Studie sind Deutsche negativer gegenüber dem Islam eingestellt als die Nachbarländer. Ein Grund dafür sei der mangelnde Kontakt zu Muslimen. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe