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Der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir sieht das Scheitern von Schwarz-Grün in Hamburg nicht als Hindernis für weitere Koalitionen mit der Union.
Die schwarz-grüne Koalition in Hamburg ist gescheitert. Sind damit auch weitere Bündnisse zwischen den Grünen und der Union ausgeschlossen? Nicht unbedingt, meint Grünen-Chef Chem Özdemir. In der Hansestadt habe die GAL lediglich auf die Regierungsunfähigkeit der CDU reagiert.
Da widerspricht einer der Chefin: Angela Merkel hatte die CDU beim Parteitag noch auf Schwarz-Gelb eingeschworen. Doch ihr neuer Vize Norbert Röttgen rät der Partei im stern-Interview, auch für andere Bündnisse offen zu bleiben und sich nicht auf die FDP zu fixieren.
Nach den miesen Umfragewerten kriselt es in der FDP: Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, kritisiert den Kurs der Partei ? und damit auch indirekt Parteichef Westerwelle.
"Nach zehn Jahren konservativer Regierung braucht das Saarland dringend den Wechsel." So steht es im Wahlprogramm der saarländischen Grünen. Nun bleibt Peter Müller, CDU, Ministerpräsident - weil die Grünen mit ihm koalieren. Ihre Geschäftsstelle wird mit Beschwerden bombardiert.
Das sogenannte Duell zwischen Merkel und Steinmeier hat es dem Letzten vor Augen geführt: Große Koalition ist Mist. Warum es so auf keinen Fall weitergehen darf.
Der Sonntag hat dem Bundestagswahlkampf scheinbar einen Lagerwahlkampf beschert. Und am Abend schickten ARD und ZDF auch noch Anne Will und Maybrit Illner zeitgleich in die Polit-Arena. Wer hat hier besser ausgesehen?
Traditionell unterstützen die Gewerkschaften die SPD: Jetzt tritt DGB-Chef Sommer mit der Kanzlerin auf. Zum Unmut der Sozialdemokraten, aber zum eigenen Nutzen. Denn im Fünfparteiensystem müssen die Gewerkschaften breiter aufgestellt sein.
Günther Beckstein machte ein langes Gesicht, Roland Koch auch, und wenn Angela Merkel am Mittwoch in die Umfragen schaut, dürfte sie nicht besser aussehen. Der Grund: Die Union hat Konkurrenz im bürgerlichen Lager bekommen. Und verliert gleichzeitig an die Gruppe der Nichtwähler
Thorsten Schäfer-Gümbel ist neuer Vorsitzender der hessischen SPD. Der Landesparteitag wählte ihn am Samstag in Darmstadt mit 90,3 Prozent zum Nachfolger Andrea Ypsilantis. Die brach am Ende ihrer Abschiedsrede in Tränen aus.
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