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Edmund Stoiber kämpft weiter um die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2008. Die Mehrheit der Parteispitze soll aber davon ausgehen, dass Stoiber sich zurückzuziehen müsse. Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli wird ihn heute erneut zum Rücktritt auffodern.
Schluss, aus, vorbei: Gabriele Pauli hat auch bei den Freien Wählern keine politische Heimat mehr. Deren Fraktion im bayerischen Landtag schloss die einstige CSU-Politikerin mit 20 zu 17 Stimmen aus ihren Reihen aus. Grund war Paulis Ankündigung, mit einer eigenen Partei bei der Bundestagswahl anzutreten.
Gabriele Pauli hat maßgeblich zum Sturz von Edmund Stoiber beigetragen. Nun gibt die umstrittene Fürther Landrätin ihren Partei-Austritt bekannt. Es gehe um die Art und Weise, wie die Partei mit ihr umgehe, sagte sie. Der Führungsriege warf sie Respektlosigkeit und Intoleranz vor.
Die Delegierten des CSU-Parteitags haben Erwin Huber mit einem überzeugenden Wahlergebnis zum neuen CSU-Chef gekürt. Konkurrent Horst Seehofer erzielte ein achtbares Ergebnis und wurde sofort mit einem grandiosen Resultat zu Hubers Vize gewählt. Offen ist einzig, was aus der Rebellin Gabriele Pauli wird.
Für kurze Zeit standen in München alle Uhren still: Gabriele Pauli trat auf dem CSU-Parteitag an das Mikrofon und erinnerte den designierten Ministerpräsidenten Beckstein daran, dass sie etwas "gemeinsam" hätten: den Widerstand gegen Stoiber. Es war ein Eklat. Beckstein reagierte spät - nach seiner Wahl.
Der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber hat es geschafft. Mit einem Stimmanteil von 58,2 Prozent haben ihn die Delegierten des CSU-Parteitags zum neuen Parteichef und Nachfolger Edmund Stoibers gewählt.
Es ist eine Posse: Für einen wohltätigen Zweck hat die Fürther Landrätin Gabriele Pauli ihre berüchtigten schwarzen Latexhandschuhe versteigern lassen. Jedoch hat ausgerechnet jener Pauli-Fan den Zuschlag für die Devotionalie erhalten, der die Auktion in Paulis Auftrag vermarkten sollte.
Gabriele Paulis Idee, die Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen, stößt weiterhin auf Empörung in der CSU. Ministerpräsident Beckstein sagte, man könne den Vorstoß nicht ernst nehmen. Pauli bekräftigt unterdessen ihre Spitzenkandidatur. Doch nun gibt es einen ganz neuen Vorwurf: Ideen-Recycling.
Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli will die Deligierten auf dem CSU-Parteitag aus dem Stegreif von sich überzeugen. Sie kritisiert die Starrheit im Denken mancher Parteigenossen und fordert mehr Offenheit gegenüber anderen Meinungen.
Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli will für den CSU-Vorsitz kandidieren. Die CSU benötige neue Akzente, sagte Pauli. Sie hatte mit ihrer Kritik an Bayerns Ministerpräsident Stoiber eine Führungskrise in der Partei ausgelöst.
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