20. Juni 2012, 18:45 Uhr

EM sorgt für Aufmerksamkeit

Die Euro 2012 rückt die Ukraine in den Fokus der Öffentlichkeit. Teilweise stärker als der politischen Führung lieb ist. Ein großer Vorteil sei das, findet Boxer Wladimir Klitschko.

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Das Video im Wortlaut: Schon vor der Euro gab es Proteste gegen die Inhaftierung der ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko. Mehr...

Zwar erscheinen Berichte über ihr Schicksal seit Beginn der Spiele eher beiläufig, doch die Menschenrechtsaktivisten in der Ukraine haben längst nicht aufgegeben. Im ganzen Land gibt es Protestcamps. O-Ton: Anton Lemberg, Menschenrechtsaktivist „Free Yulia“ „Wir haben sie gebaut, um allen Besuchern aus Europa und der Welt unsere politische Situation hier zu zeigen. Damit sie über alles Bescheid wissen und uns vielleicht unterstützen. Und das tun sie.“ Auch Boxweltmeister Wladimir Klitschko, einer der wichtigsten Sportler des Landes, weiß wie hilfreich die Berichterstattung rundum große Sportevents wie dieses ist. O-Ton: Wladimir Klitschko, Boxer „Was die Haft von Timoschenko betrifft und die vielen politischen Aussagen, die gab es nur Dank der EM. Wenn die EM nicht im Land gewesen wäre, dann wären wahrscheinlich nur kleine Teile über Frau Timoschenko und die Verletzung der Menschenrechte herausgekommen. Aber so ist man dann auf einmal durch den Sport auf politische Themen aufmerksam geworden.“ So lange ausländische Fußballfans und Journalisten noch im Land sind, steht die Politik also unter Beobachtung. Schließen

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