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Trump schlägt sein Hauptquartier im "kleinen Weißen Haus an der Alster" auf

Die amerikanische Delegation wird das "kleine Weiße Haus an der Alster" zu ihrer Schaltzentrale machen. Wo Donald Trump und seine Mitarbeiter nächtigen werden, ist dagegen noch unklar. Aktuelle Nachrichten zum G20-Gipfel in Hamburg.

G20 Gipfel Hamburg Konsulat

Ein wenig Ähnlichkeit mit dem Weißen Haus hat das US-Generalkonsulat an der Alster durchaus. Während des G20-Gipfels wird es zur Schaltzentrale der amerikanischen Delegation rund um Präsident Donald Trump

Am 7. und 8. Juli findet in der G20-Gipfel statt. Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten zum Treffen der Regierungschefs und weiterer Vertreter der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer:

+++ Trump schlägt zum Gipfel sein Hauptquartier an der Alster auf +++

20. April: Vielen Hamburger ist es ohnehin als "kleines Weißes Haus an der Alster" bekannt, nun wird das markante US-Generalkonsulat tatsächlich zum Trump-Hauptquartier - zumindest für die Dauer des G20-Gipfels. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, werden Mitarbeiter der Geheimdienste und des präsidialen Stabes die Räumlichkeiten als Schaltzentrale nutzen. Dafür wird das nach dem 11. September 2001 ohnehin schon stark abgesicherte Gebäude noch mit weiteren Sicherheitsvorkehrungen bestückt. 

Wo der Präsident übernachten wird, ist allerdings offenbar weiter ungeklärt. Gerüchten zufolge könnte Donald Trump auch in Berlin Quartier beziehen und zum Gipfel nach Hamburg pendeln.

+++ Hat Donald Trump Probleme bei der Hotelsuche in Hamburg? +++

10. April: Während des sind Hotelzimmer ein rares Gut an der Elbe. Bis zu 9000 Zimmer sollen für das Treffen der Mächtigen und ihrer Delegationen in Hamburg benötigt werden. Für Touristen und Geschäftsreisende könnte es schwer werden, in der Zeit rund um den Gipfel eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Aber offensichtlich haben auch die prominenten Gäste Probleme bei der Herbergssuche:

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll das "Vier Jahreszeiten" an der Außenalster eine Anfrage der USA abgelehnt haben. Auch Wladimir Putin hat angeblich bereits eine Absage des Luxushotels kassiert. Zu den Gründen schreibt das Blatt nichts. Andere Delegationen sollen bereits Unterkünfte gebucht haben, darunter China, Brasilien, Großbritannien und Indien. Angela Merkel hat übrigens auch schon ein Zimmer: Sie wird im "Atlantic" wohnen, das sich ebenfalls am Alsterufer befindet und in Udo Lindenberg einen berühmten Dauergast beherbergt.

+++ Polizei will Demonstrationen während des G20-Gipfels verbieten - Gegner wollen das nicht hinnehmen +++

9. April: Mehrere hundert G20-Gegner haben auf einer Aktionskonferenz im Hamburg ihren Protest beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Juli vorbereitet. Den rot-grünen Senat forderten sie auf, Planungen für ein Demonstrationsverbot in der Innenstadt umgehend fallenzulassen. Hamburg würde weltweit Hohn und Spott auf sich ziehen, wenn die Stadt "zwar in der Lage wäre, einen viele, viele Millionen teuren Gipfel auszurichten, aber nicht in der Lage wäre, Demonstrationen mit bis zu 100.000 Menschen durchführen zu lassen", sagte Werner Rätz von der globalisierungskritischen Organisation Attac am Sonntag.

Kurz vor Beginn der zweitägigen Konferenz hatte die überraschend mitgeteilt, dass sie während des Gipfels am 7. und 8.
Juli die gesamte Innenstadt bis zum Flughafen im Norden für Demonstrationen sperren wolle. Im Nachhinein erklärte sie, dass noch nichts entschieden sei. Aus Sicht der Gipfelgegner ist ein Verbot juristisch nicht haltbar. 

Die Gipfelgegner hatten sich während des gesamten Wochenendes auf ihre Proteste vorbereitet. Workshops drehten sich etwa um Blockaden des Gipfels, um Aktionen im Hafen oder um die geplante Großdemonstration am 8. Juli. In den Gruppen ging es auch um die Organisation von Protestcamps, die Vernetzung untereinander oder um die Planung spezieller Jugend- und Schülerproteste. Eine Demonstration am Samstagabend mit rund 850 Teilnehmern sei friedlich verlaufen, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

+++ Interaktive Karte: Sperrzone rund um G20-Veranstaltungsort +++

4. April: Für Anwohner und Besucher wird der G20-Gipfel zur Geduldsprobe. Wenn Angela Merkel, , Wladimir Putin und Co. in den Messehallen tagen, wird das Gebiet drum herum zur Hochsicherheitszone. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit bis zu 100.000 Demonstranten, mehr als 10.000 Polizisten sollen für Sicherheit sorgen.

Eine regelmäßig aktualisierte interaktive Karte der Polizei zeigt, wo mit Einschränkungen zu rechnen ist: 



rös/DPA
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