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2. Juni 2007, 12:36 Uhr

Merkel verteidigt Sicherheitsaufwand

In ihrer wöchentlichen Videobotschaft hat Angela Merkel den hohen Sicherheitsaufwand für den G8-Gipfel gerechtfertigt. Gleichzeitig hält die Bundeskanzlerin die Erwartungen zu einem speziellen Gipfelthema klein.

Aufwand und Ergebnisse des Sicherheitskonzepts stehen in vernünftigem Verhältnis, meint Bundeskanzlerin Angela Merkel© Marcus Brandt/DDP

Trotz des umstrittenen Sicherheitsaufwands ist der G8-Gipfel von Heiligendamm aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wichtig und sinnvoll. In ihrer wöchentlichen Video-Botschaft sagte die Kanzlerin, angesichts des großen Aufwands für die Sicherheit fragten viele: "Stehen die Ergebnisse auch in einem vernünftigen Verhältnis zu dem, was an Vorkehrungen getroffen werden muss?" Sie beantworte diese Frage "mit einem ganz klaren Ja".

Für eine menschliche Gestaltung der Globalisierung "reicht es nicht, wenn sich immer nur zwei Staats- und Regierungschefs miteinander treffen, sondern es ist wichtig, dass die wesentlichen Akteure miteinander beraten und wichtige Initiativen entwickeln", sagte Merkel in ihrem Podcast. Von früheren G8-Treffen sei "eine Vielzahl ganz wesentlicher Initiativen" ausgegangen.

In Heiligendamm werde man "sehr direkt und sehr intensiv und auch sehr offen sprechen", kündigte Merkel an. Das Thema "Klima und Energie" sei für viele Beteiligte "schwierig". Aber sie sei sehr froh, dass auch US-Präsident George W. Bush deutlich gemacht habe, dass man am Thema Klimawandel nicht vorbeikomme. "Wir werden bis zum Gipfel noch hart um Formulierungen ringen, aber ich hoffe, dass wir einen Fortschritt gegenüber der heutigen Situation erreichen", sagte die Kanzlerin.

Kommende Woche kommen in Heiligendamm die Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen (G-8) zusammen.

DPA/Reuters
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
weda_kong (02.06.2007, 16:09 Uhr)
Logisch dass sie diese Farce verteidigt ...
... irgendwie hinterläßt ein Aufwachsen in einer Diktatur wahrscheinlich bei den meisten doch irgendwelche Spuren! Bei unserer Bundeskanzlerin - die ich bisher recht geschätzt habe (die Betonung liegt auf: BISHER) sind es wohl ein paar mehr Spuren.
Jetzt kann man sich für diese Frau eigentlich nur noch schämen.
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