Vor einem Jahr war Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern der politische Nabel der Welt. Regierungsvertreter der acht reichsten Industrienationen trafen sich an der Ostsee, um über die Probleme der Welt zu beraten - in ihrem Schlepptau tausende Kritiker. Mit Demos und Friedensgebeten, Blockaden, Alternativgipfel und wilden Verfolgungsrennen wollten die Protestler auf sich aufmerksam machen. Aber was ist heute von Politik, Kritik und der Hoffnung auf den großen Aufschwung in der Region übrig geblieben?
80.000 Demonstranten, zwölf Kilometer Zaun, fast 16.000 Polizisten - und acht Politiker, die in einem Firstclass-Hotel vor Postkartenkulisse ganz große Politik machen. So präsentierte sich der G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm. Ein Jahr danach war stern.de vor Ort auf Spurensuche und fragte nach: Was hat der Gipfel wirklich gebracht? mehr...
Amnesty International "Deutschland hat ein Menschenrechtsproblem"Seit Jahren beobachtet Amnesty International Menschenrechtsverletzungen im Ausland - und in der Bundesrepublik. stern.de sprach mit Wolfgang Grenz von ai über den Umgang mit Gegnern des G8-Gipfels in Heiligendamm, vertuschte Polizeiübergriffe, zögerliche Staatsanwälte und die Aufweichung des Folterverbotes. mehr...
G8-Gipfel-Bilanz Der Pflasterstein des AnstoßesSind Pflastersteine ein Mittel zur Meinungsäußerung? Der gewalttätige "Schwarze Block" der Anti-G8-Demos spaltete die Gipfel-Gegner. Wie die Steinewerfer zum Zankapfel wurden, berichtet der letzte Teil der stern.de-Serie über die Folgen von Heiligendamm. mehr...