. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
+++EILMELDUNG+++    Katja Kipping zur Linke-Chefin gewählt    +++EILMELDUNG+++

Die sächsische Bundestagsabgeordnete Katja Kipping ist zur Vorsitzenden der Linken gewählt worden. Die 34-jährige Dresdnerin setzte sich am Samstagabend auf dem Parteitag in Göttingen in einer Kampfabstimmung gegen die Hamburger Fraktionschefin Dora Heyenn durch.

4. Juni 2007, 12:28 Uhr

"Ihr seid doch so bescheuert"

Eigentlich sollten Flüchtlingsschicksale im Mittelpunkt der aktuellen G8-Aktionen stehen. Wie das des Togoers Watara. Doch Autonome dominieren die Szene, die Anliegen der Migranten gehen im Lärm von Hubschraubern unter. Von Manuela Pfohl, Rostock

Dänen protestieren in Rostock-Lichtenhagen für die Armen der Welt© Torsten Silz/DDP

Rostock-Lichtenhagen. 1992 hat es hier gebrannt. Am Sonnenblumenhaus, wo die Vietnamesen jahrelang friedlich mit ihren Nachbarn lebten. Bilder von Nazigewalt, johlendem Mob und Polizeiuntätigkeit gingen um die Welt. Die Stadt hat sich noch immer nicht davon erholt. Heute, an einem Juni-Montag 15 Jahre später, sollten andere Bilder vom Sonnenblumenhaus zu sehen sein. Friedliche.

Doch stattdessen: Ein Polizeiaufgebot von rund 1000 Beamten, denen neben den rund 1500 Demonstranten auch etwa 400 Autonome aus dem Schwarzen Block gegenüberstanden. "Haut ab" skandieren die Autonomen. Die Polizei rückt näher heran. Anders als am Samstag, haben sie dieses Mal Schilder dabei. Schutz vor Übergriffen. "Ihr seid doch so bescheuert", ruft ein Protestierer in die Gruppe der behelmten Beamten. Die Lage spitzt sich zu. Ein Stück weiter versuchen schwarz gekleidete Demonstranten mit einem Konfliktmanager der Polizei zu diskutieren. "Wieso geht ihr nicht ran an die Leute und versucht zu deeskalieren", wollen die aufgebrachten Jugendlichen wissen, "das ist doch euer Job."

"Ich bin überhaupt nicht geschützt"

Der Beamte zuckt die Schultern: "Guck mich an, ich hab keine Ausrüstung ich bin überhaupt nicht geschützt. Ich geh da doch nicht hin." Zwei Kinder habe er, Julia und Phillip, acht und dreizehn Jahre alt. "Ich will die heute Abend wiedersehen."

Aurfoh Watara hat seine Familie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. 1996 musste er aus Togo flüchten. Als politisch aktiver Oppositioneller hatte er Haft, Verfolgung und Diskriminierung erlebt. Jetzt steht er am Sonnenblumenhaus und ist enttäuscht. Zwei Wochen lang war eine Karavane durch Deutschland unterwegs um auf die Probleme von Flüchtlingen und Migranten aufmerksam zu machen. Hier in Rostock soll der Höhepunkt der Aktionen sein. Erst am Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen, dann drin in der Stadt. Den ganzen Tag. Die Menschen sollen erfahren, wie es ihnen geht, den Verfolgten. Aber es hört keiner zu. Alle hören auf die Durchsagen aus den Bühnenlautsprechern. Es geht um Polizei und Gewalt und den Schwarzen Block und die Angst, was heute alles noch passiert.

"Einige meiner Freunde in Togo wurden ermordet"

Aurfoh erzählt: "Einige meiner Freunde in Togo wurden ermordet. Ich wollte nicht sterben. Darum bin ich weg." Hals über Kopf, ohne jemandem etwas zu sagen. Mit einer Schussverletzung am Bein schlug er sich nach Ghana durch und versteckte sich in einer Kirchenunterkunft. Ein Pastor besorgte ihm Geld für ein Flugticket und einen gefälschten Pass. Aurfoh hat Geburtstag, als er auf dem Hamburger Flughafen landet. Es ist der 26. Dezember 1996. Auf den Straßen sieht er Menschen, die mit leuchtenden Augen Tannenbäume in ihre guten Stuben tragen. Weihnachten steht vor der Tür. Aurfoh ist allein. Er kommt in ein Aufnahmelager, später in das Asylbewerberheim im vorpommerschen Parchim.

"Ich habe gedacht, es wird gut, aber es wurde anders", sagt der 43-Jährige. Selten genug trifft er auf Deutsche und wenn, dann wollen sie nicht mit ihm reden. Er ist einer von denen, die ihnen die Arbeitsplätze und das Geld und die Frauen wegnehmen, sagen sie. Dass er nicht arbeiten darf und von 40 Euro im Monat lebte, wollten sie nicht hören. "Zweimal bin ich angegriffen worden. Ein Mitbewohner verschwand. Als man ihn fand, war er tot."

Vor dem Sonnenblumenhaus ist es inzwischen menschenleer. Vier Personen hat die Polizei festgenommen, dann sind Polizei und Demonstranten abgezogen. Zum nächsten Einsatz. Asylbewerberheim in der Rostocker Innenstadt. "Endlich", sagt eine Frau. Den ganzen Tag habe sie schon einkaufen wollen und nur wegen der blöden Demo sei das nicht möglich gewesen. "Wenn es denen hier nicht passt, sollen sie doch wieder zurück in ihre Heimat fahren und die Autonomen gleich mitnehmen", meint sie. Es scheint, als habe sich nichts geändert seit 1992.

Kavala schätzt, hier sind 4000 Demonstranten

Seit dem frühen Nachmittag steht Aurfoh mit den anderen Flüchtlingen vor dem Asylbewerberheim in der Saatower Straße in Rostock. Die Sondereinheit Kavala schätzt, hier sind 4000 Demonstranten. Darunter etwa zweidrittel gewaltbereite Autonome. Wieder sind Wasserwerfer und Räumfahrzeuge der Polizei aufgefahren. Wieder fordert die Demoleitung die Autonomen auf, die Vermummungen abzulegen und der Polizei keinen Angriffspunkt zu bieten. "Denkt an die Flüchtlinge, die hier sind und es ausbaden müssen, wenn die Situation eskaliert." Hubschrauber kreisen. Ein Dutzend Krankenwagen steht in Bereitschaft.

Aurfoh fürchtet, dass wieder keiner zuhören wird. Dabei hätte er so viel zu sagen. Es geht doch um die Forderungen an die G8. Deswegen sind sie doch eigentlich nach Rostock gekommen, er und seine Mitstreiter von "No Lager" und den anderen Ausländergruppen. Er sagt: "Es muss aufhören, dass die Politiker uns als dritte Welt bezeichnen. Es gibt nur eine Welt. Es muss aufhören, dass sie uns als Menschen nicht respektieren, nur weil wir arm sind. Und sie sollen aufhören, ihre Waffen an die afrikanischen Diktaturen zu verkaufen." Jeden Tag während des Gipfels wird er darauf achten, welche Signale aus Heiligendamm kommen.

Aurfohs Ängste kann man nicht sehen

Aber jetzt muss er weiter. Vielleicht hört ja auf dem Uniplatz jemand zu, wenn er seine Geschichte erzählt. Dort haben Menschenrechtsgruppen Bilder von Lagern aufgestellt. Man kann auch sehen, wie das Zimmer in einer Asylunterkunft aussieht. Aurfohs Ängste kann man nicht sehen.

Von Manuela Pfohl, Rostock
 
 
KOMMENTARE (10 von 12)
 
Roy05441 (06.06.2007, 15:31 Uhr)
Kennst Du einen asogenaqnnten?
dieser Arbeiterrablutscher überlebt doch nur, weil ein PDS-Gysi nicht mehr lange Zeit hat.!
Mittlerweile gibt es in Deutschland ja viele rote Socken, die versuchen eine normale Demokratie zu blocken.
Wie war es wohl nach dem Krieg? Auf dass ich ich jaa nach Argentinien ich nicht ich flieg.!
Selbst in Afrika klingt es von jedem Tisch, auch in Germany stinket jeder Fisch vom Kopf, erkennst du dieses nicht, bleibst DSu ein armer Tropf.!
Punito (05.06.2007, 12:51 Uhr)
Betr. Brandon-Lee

Wenn Du meinen Beitrag genauer betrachtet hättest , dann wäre Dir vermutlich nicht entgangen das ich mich
gegen jede Form von körperlicher Gewalt
ausspreche .
Was Oskar Lafontaine anbelangt ,
denke ich , das seine Art Politik
zu machen ganz schön publizistisch geworden ist .
Was die grosse Menge der friedlichen Demonstranten anbelangt , stehe ich auf dem
Standpunkt das sie sich bewusst sein sollten , welcher Organisation sie
ihr Vertrauen aussprechen .
Mehr nicht wollte ich zu Inselkarls Beitrag beitragen .
ProfessorWilde (05.06.2007, 10:46 Uhr)
Professoren für Wahrung der Grundrechte!
Ich gestatte mir die Weiterleitung der folgenden Nachricht (Presseverteiler und Unterzeichnerliste werden laufend ergänzt).
Mit freundlichen Grüßen Ihr
H. Wilde
-------- Ursprüngliche Nachricht --------
Betreff: Erklärung von BWL-Professoren zum G8-Gipfel
Datum: Mon, 04 Jun 2007 21:04:39 +0200
Von: Harald Wilde
An: bverfg@bundesverfassungsgericht.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
insbesondere im mit entsprechendem Eilantrag befaßten Senat!
Ein großer Teil der am letzten Wochenende in Zittau tagenden BWL-Professoren hat die Einschränkungen der Grundrechte im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel mit Empörung und Bestürzung aufgenommen und deshalb die folgende Erklärung unterzeichnet (als Textdatei auch im Anhang):
Erklärung deutscher BWL-Professoren zum G8-Gipfel in Heiligendamm
Zu den massiven Einschränkungen der Grundrechte im Zusammenhang mit der Vorbereitung des G8-Gipfels in Heiligendamm stellen die unterzeichnenden Professoren der Betriebswirtschaftslehre fest:
Mitglieder der Bundesregierung haben sich wiederholt als Verfechter einer sozialen Marktwirtschaft profiliert. Sie haben – ebenso wie zahlreiche Wirtschaftsvertreter – auf die Wichtigkeit von Kriterien z.B. einer Rechtssicherheit und demokratischer Entscheidungsstrukturen für das Funktionieren dieser sozialen Marktwirtschaft hingewiesen.
Ein G8-Gipfel sollte hierfür Mittel zum Zweck sein, nicht Selbstzweck. Die massive Einschränkung zahlreicher Grundrechte durch Exekutive und (Teile der) Rechtsprechung ist nicht durch angebliche Sicherheitserfordernisse begründet, vielmehr widerspricht sie Geist und Buchstaben unserer Verfassung.
Wir fordern daher insbesondere die zuständige Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, die Einsatzkräfte der Polizei und die mit Entscheidungen befassten Gerichte dazu auf, die Demonstrationsfreiheit und die anderen Grundrechte ab sofort wieder zu achten.

Zittau, 2. 6. 2007
Die Erstunterzeichner (in alphabetischer Reihenfolge):
Prof. Dr. Helmut Assfalg, Jena
Prof. Dr. Günther Dey, Bremen
Prof. Dr. Roland Giese, Zittau
Dr. Torsten Graap, Ingolstadt
Prof. Dr. Gerhard Mensch, Bernburg
Prof. Dr. Heinz Rittich, Aschaffenburg
Prof. Dr. Kurt Ronte, Zittau
Prof. Dr. Gerhard Schünemann, Stralsund
Prof. Dr. Harald Wilde, Stralsund
Prof. Dr. Norbert Zdrowomyslaw, Stralsund
Zu den am selben Tag stattgefundenen Krawallen zitiere ich im Folgenden meine zusätzliche, nach der Tagung verfaßte Erklärung, wie sie gestern bereits vorab an das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern und die Polizeiführung
gesandt wurde:
> Nach den Ausschreitungen in Rostock erklärte der Koordinator der Proteste, Monty Schädel gemäß NDR Online unter Anderem, es gebe keine Entschuldigung und keine Rechtfertigung dafür, dass eine Gruppe Autonomer ein Polizeiauto angegriffen habe. Selbstverständlich ist eine Distanzierung von jeder Gewalt gegen Menschen oder Sachen auch Grundlage unserer Erklärung.
>
> Die darin aufgestellten Forderungen bleiben gerade nach den Krawallen aktuell, da
>
> * nicht einzusehen ist, wieso die große Mehrheit friedlicher Demonstrierender mit weiter bestehenden Eingriffen in ihre Grundrechte für Gewalttaten Anderer „bestraft“ werden sollen,
> * eine Gefährdung von Menschen oder Sachen in Heiligendamm weiterhin bei einem Verfolgen der Linie des Verwaltungsgerichts Schwerin (in 1. Instanz u.a. Zulässigkeit von Demonstrationen ab 200 Meter Entfernung zum „Zaun“) ausgeschlossen ist – denn wie sollte eine derart große Zahl von Gewalttätern unbemerkt so weit vordringen können!?
>
> Stralsund, 3. 6. 2007
>
> gez. Prof. Dr. Harald Wilde
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen Ihr
H. Wilde
Rosenengel (04.06.2007, 23:23 Uhr)
Kleiner Nachtrag:
Und wußte dieser Mann zu diesem Zeitpunkt überhaupt, was das Weihnachtsfest ist und was die Bäume, am 26.12. (Ha, Ha,), bedeuteten?
Rosenengel (04.06.2007, 23:19 Uhr)
Weiß der Autor des Artikels eigentlich,
wann in Deutschland das Weihnachtsfest begangen wird? Oder wollte er nur mal mitleidheischend so richtig für diesen Immigranten auf die Tränendrüsen drücken?
Also, welcher Deutsche trägt am 26.12., 2 Tage nach Heiligabend wo schon wieder gearbeitet wird, mit "leuchtenden" Augen einen Weihnachtsbaum in seine "gute" Stube? Das Schicksal dieses Immigranten mag vieleicht nicht alltäglich sein, aber ist Deutschland Schuld an den Zuständen in seinem Heimatland? Wenn ja, dann müßte Deutschland ja 80% der Weltbevölkerung aufnehmen, denen es schlechter geht, als wie den Deutschen.
misshelga (04.06.2007, 18:05 Uhr)
deja vu
Ach, isses mal wieder so weit in Deutschland!? Das hatten wir doch alles schon mal in den Siebzigern! Ich finde es schockierend dass Keiner daraus gelernt hat.
Brandon_Lee (04.06.2007, 17:21 Uhr)
Erschreckend
@inselkarl & Punito: Einfach unglaublich, wie ihr hier die Dinge verdreht und friedliche Demonstranten als Sündenböcke für hirnlose Randalierer hinstellen wollt ! Mit einem Wort: einfach nur erschreckend!
Punito (04.06.2007, 15:58 Uhr)
Betr. Kommentar von inselkarl

Inselkarls Kommentar kann ich
nur Beifall zollen .
Linksfaschisten und deren Einpeitscher
geht es ausschließlich nur um Randale.
Argumente aus deren Reihen verlieren sich
in der Regel im Floskelgestrüpp einer
pseudoanarchistischen Weltanschauung ,
ohne zu begreifen das es verschiedene
anarchistische Vordenker gab ,
der Welt des 19.Jahrhunders ein besseres Gesicht zu zeigen .
Die höchste Form der Anarchie ist
radikale Gewaltlosigkeit und grenzenloser Pazifismus .
Die Randaleheinis sind meiner Meinung unfähig an einer gerechteren Welt
zu arbeiten .
Sie machen das kaputt , was Andere
mit langwieriger Überzeugungsarbeit
aufzubauen wagten .
ikaron (04.06.2007, 15:35 Uhr)
ikaron
Realitätsfremde, naive Demonstranten. Von der Realität enttäuschte Chaoten. Staatsbedienstete die sich plötzlich in anderen Realitäten wiederfinden (muss schon krass sein als Polizist nach der WM den G8 Gipfel zu begleiten. Was die Frage aufwirft wieso Chaoten einreisen dürfen, Hooligans im letzten Jahr aber nicht).
Mal eine blöde Frage. Warum gibt es einen G8 Gipfel? Kann man das nicht per Videokonferenz machen... Kostet weniger, schadet niemandem und vor allem: Es bringt genauso wenig.
RBrunnerHH (04.06.2007, 15:29 Uhr)
@Denimdemon
Dem ist kaum noch was hinzuzufügen. Außer vielleicht jenen klarzumachen, die permanent politische Alternativen beklagen, dass es diese in Ihrem Sinne nicht gibt, es sei denn sie schaffen selbst welche. Dann aber müssten sie sich höchstwahrscheinlich eingestehen, dass 90% unserer Bevölkerung sich viel zu gut mit dem System und den damit einhergehenden Wohlstand arrangiert hat, um ernsthaft dagegen aufzubegehren.
MEHR ZUM ARTIKEL
Ton-Fotostrecke Krawalle und Kavala

Pace-Fahnen und Wasserwerfer, hochgerüstete Polizei, Vermummte und ein verzweifelter Appell an den Schwarzen Block, die Krawalle zu unterlassen - eine Ton-Fotostrecke vom blutigen Samstag in Rostock. mehr...

G8-Sicherheitsdebatte Hart oder herzlich?

Die gewalttätigen Ausschreitungen in Rostock sorgen für Empörung und Diskussion. Wie soll die Polizei den Demonstranten begegnen? "Deeskalieren", fordert etwa Innenminister Wolfgang Schäuble. Härter zur Sache gehen, verlangen Teile der Polizei. mehr...

Anti-G8-Demonstrationen Polizei will an Deeskalation festhalten

Auch nach den Krawallen bei der Anti-G8-Demonstration in Rostock will Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) an der bisherigen Sicherheitsstrategie festhalten. Derweil übte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, scharfe Kritik an der Polizei-Taktik. mehr...

Tagebuch eines Gipfel-Polizisten, Tag 3 Wir liegen nicht am Boden!

16.000 Polizisten sichern den G8-Gipfel ab. Anders als Politiker und Demonstranten kommen sie kaum zu Wort. Für stern.de schildert Polizeioberkommissar Ingolf Boldt täglich, wie er den Gipfel erlebt. Im dritten Teil beschreibt er seine Fassungslosigkeit nach den brutalen Straßenschlachten von Rostock. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe