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Grüne wollen Therapien gegen Homosexualität verbieten

Im religiös-fundamentalen Bereich gibt es Therapieangebote, die von Homosexualität befreien sollen - mit fragwürdigen Folgen für den Patienten. Jetzt fordern die Grünen ein Verbot.

  Trotz breiter gesellschaftlicher Akzeptanz werden in Deutschland noch immer Therapien angeboten, die angeblich Homosexualität heilen sollen

Trotz breiter gesellschaftlicher Akzeptanz werden in Deutschland noch immer Therapien angeboten, die angeblich Homosexualität heilen sollen

Die Grünen wollen sich für ein Verbot von Therapien einsetzen, die Jugendliche angeblich von ihrer Homosexualität heilen. Diese Therapien würden nicht nur nichts bewirken, "sondern haben vor allem ein erhebliches, gesundheitliches Risiko", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, der "Saarbrücker Zeitung".

"Es gibt in Deutschland zahlreiche Angebote aus der religiös-fundamentalen Ecke, die vorgeben, Homosexuelle von ihrer Orientierung heilen zu können", sagte Beck. In diesen Kreisen werde oftmals Druck auf Jugendliche ausgeübt, sich solchen Programmen zu stellen. Wenigstens Kinder und Jugendliche müssten davor geschützt werden, betonte Beck.

Nach einem Gesetzentwurf der Grünen-Bundestagsfraktion sollen Verstöße mit einer Geldbuße von mindestens 500 Euro geahndet werden, schreibt die Zeitung. Ein generelles Verbot sei aus verfassungsrechtlichen Gründen aber nicht möglich. Laut Gesetzentwurf gebe es Untersuchungen, wonach bei der Mehrzahl der so behandelten Menschen schädliche Effekte wie "Ängste, soziale Isolation, Depressionen bis hin zum Selbstmord" aufgetreten seien.

kgi/DPA/AFP/DPA

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