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Markus Söder hat sich in der Gesundheitspolitik weit aus dem Fenster gelehnt - für viele "Parteifreunde" zu weit. Nachdem Bayerns Gesundheitsminister eigene Reformpläne präsentiert hatte, ging seinen Kollegen in Berlin der Hut hoch. "Nicht hilfreich" war dabei noch die mildeste Wertung.
"Nicht weit genug", "Tropfen auf den heißen Stein", "Benachteiligung für Frauen" - mit ihrem Vorschlag zur Ausweitung der Pflegezeit hat Familienministerin Kristina Schröder harsche Kritik geerntet. Am schärfsten schoss SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach, der der CDU mal wieder ein überholtes Familienbild unterstellt.
Erst schwieg Gesundheitsminister Philipp Rösler in der Debatte um zusätzliche Krankenkassenbeiträge. Jetzt bezeichnet der FDP-Politiker diese nicht nur als unsozial, auch will er den Arzneimittelkonzernen das Leben schwerer machen.
Bundesgesundheitsminister Philip Rösler will die Krankenkassen zu mehr Konkurrenz untereinander animieren. Sie sollten wieder unterschiedliche Beiträge erheben und verschiedene Leistungen anbieten, so der FDP-Politiker. Widerspruch kam dagegen vom eigenen Koalitionspartner.
Am Montag beginnen die schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen. Den größten Streit gibt es bei der Gesundheitspolitik. Werden sich die Liberalen gegen Angela Merkel durchsetzen? stern.de klärt die wichtigsten Fragen.
Die CSU geht in der Gesundheitspolitik auf Konfrontationskurs zur Schwesterpartei CDU. Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder fordert einen grundlegenden Neuanfang. Die Patienten zahlten mehr Geld und erhielten weniger Leistungen. "Das ist absurd", wettert Söder.
Die größte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland fordert die Schließung von Krankenäusern. Es gebe zu viele Klinikbetten, moniert Barmer-Chef Straub. Die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung sei unzeitgemäß.
In den vergangenen Wochen haben die Dänen gehamstert was das Zeug hält, denn seit Samstag wird in Dänemark eine Steuer auf gesättigte Fette erhoben. Egal ob sie sich in Butter, Milch oder Pizza befinden - pro Kilo werden 2,15 Euro, fällig.
Einige Versicherungen und Ärzte knallen Kunden der bankrotten City-BKK die Tür vor der Nase zu. Das empört auch die Politik. Ein Interview mit dem liberalen Gesundheitsexperten Lars Lindemann.
Die anstehende Gesundheitsreform soll nach dem Willen der CDU deutliche Verbesserungen für Patienten bringen: In Kliniken dürfe es künftig nur noch Zweibettzimmer geben, fordert CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn. Auch der Service niedergelassener Ärzte müsse besser werden.
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