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Andrea Ypsilanti, Chefin der hessischen SPD, zugleich geliebt und gehasst, hat zwei Linksbündnisse konstruiert und gegen die Wand gefahren. Seitdem schwindet ihre Macht. Die Neuwahlen werden ihr politisches Schicksal besiegeln - fürs erste.
Die hessische SPD hat ein chaotisches Jahr hinter sich. Die Berliner Spitzengenossen hielten sich dabei fein zurück. Besonders auffallend war dies bei Bundesjustizministerin Brigitte Zypries - einer Wanderfreundin der Rebellin Dagmar Metzger.
Die Zeit, als Deutschlands Polit-Jugend noch rockte, ist lange vorbei. Vor allem die Jusos sind seit Jahren in der Krise. Jetzt hat ihre Vorsitzende Franziska Drohsel eine neue, alte Parole ausgegeben: Sozialismus! Sie bringt sich damit selbst in Bedrängnis.
Was für ein peinliches Schauspiel: Ministerin Wieczorek-Zeul empfängt den Dalai Lama, Außenminister Steinmeier wusste nichts davon. Hat die "rote Heidi" die Menschenrechtspolitik der SPD gerettet? Sie hat vor allem Steinmeier demoliert, die Kanzlerin freut sich.
Die Preise für Getreide und Reis explodieren und Menschen hungern. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, verrät im stern.de-Interview ihre Lösungsansätze: Subventionen streichen, ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Entwicklungspolitik betreiben.
In der Regierung grassiert die chronische Rückgraterweichung: Lieber krumm im Amt bleiben als aufrecht Verantwortung übernehmen - und gehen. Aus stern Nr. 7/2004
Für SPD-Chef Franz Müntefering wird der Streit um den künftigen Generalsekretär zu einer offenen Kraftprobe um seine Autorität. Beim SPD-Parteitag in drei Wochen könnte es zu einer Kampfkandidatur um das Amt kommen.
Mit der französischen Sprache sei das bei ihm "leider nicht so doll", erzählt Kanzler Schröder freimütig. So wie ihm geht es vielen seiner Minister. Wenn heute beide Ministerriegen erstmals im Kanzleramt beraten, steht vor den Dolmetschern Schwerstarbeit.
Auf dem Bochumer SPD-Parteitag hat die engste SPD-Führung eine Schlappe erlitten. Mit einem leichtem Dämpfer wurde Bundeskanzler Gerhard Schröder als SPD-Vorsitzender bestätigt.
Die Ablösung als SPD-Chef war der einsamste Moment in Gerhard Schröders Karriere. Tränen seiner Frau markierten die bittere Resignation. Aus stern Nr. 14/2004
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