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22. Dezember 2008, 08:51 Uhr

Eine Klasse für sich

Er ist ein Großer. Er hat das Charisma des weisen Alten. Und er hat uns viel zu sagen. Der Weltökonom, Altkanzler und Genussraucher wird 90 Jahre alt - und die Deutschen verehren ihn wie nie. stern-Fotograf Volker Hinz hat ihn über vier Jahrzehnte porträtiert. stern-Autorin Ulrike Posche beschreibt die Menschwerdung eines Machers.

Helmut Schmidt, deutsche Kanzler, Loki Schmidt, Brahmsee, Willy Brandt

Rauchzeichen: Helmut Schmidt am 6. Dezember 2008 nach einer Rede in Hamburg© Volker Hinz

Es ist die Zeit der Finsternis und Wunder. Am Ende dieses turbulenten Jahres fürchten viele Menschen eine ungewisse Zukunft. Sie warten auf ein beherztes Wort, einen weisen Fingerzeig, ein Quäntchen Trost von oben. Lange warten sie vergebens. Doch während die Welt im Strudel einer Finanzkrise immer weiter zu Boden sinkt, geschieht zumindest in Deutschland ein kleines Aufstiegswunder. Wir erleben die Menschwerdung eines Machers: Welt ging verloren, Schmidt war geboren. Und ganz Deutschland bringt ihm Weihrauch und Myrrhe.

Ja, es ist so: Wir alle beobachten die märchenhafte Verwandlung eines zornigen Besserwissers zum weisen Greis. Eines politischen Krisenmanagers zum Schutzheiligen in der Not. Wie ein Komet ist der ehemalige Staatskanzler und Welten-Erklärer Helmut Schmidt aus dem Dunkel erschienen. Und auf einmal ist da das Wort, der Fingerzeig, das bisschen Trost. Was für eine Koinzidenz! Wenn Krise ist, ist Helmut Schmidt in seinem Element. Dann schärft sich sein Blick, Meinungen und Fakten bündeln sich zu Analysen, zu den Elixieren des Doktor Schmidt. Wenn Krise ist, ist Helmut Schmidt ein Retter. Aber das ist es nicht allein.

Kurz vor seinem 90. Geburtstag und kurz vor einer weltweiten Rezession ist der Mann aus Hamburg-Langenhorn auf dem Gipfel seines Ruhmes. Es ist ihm endlich etwas zugewachsen, das er früher stets mit Zähnen an sich reißen wollte - Bewunderung. Er wollte, auch wenn er sich zeitlebens hinter seiner Hamburger Arroganz und hinter einer "bisweilen unhöflichen Direktheit" gegenüber anderen, wie er selbst findet, verschanzte - Schmidt wollte geliebt werden, wie Willy Brandt geliebt wurde. Jetzt, da es so ist, scheint er es zu genießen. Er wirkt plötzlich milde. Wie ein Kirchturm mit alter Patina.

Geradeheraus und Schnörkellos

Er lässt es zu, dass ihn die Menschen nicht nur respektieren, sondern an seinen Lippen und Worten hängen. Er lässt sich bejubeln, mit Standing Ovations feiern. Wenn er in Beckmanns Talkshow, in Theatersälen und Kirchen die Welt erklärt, fühlen die Menschen sich geborgen. Und es vergeht kaum ein Tag, an dem der disziplinierte Weltökonom nicht in einem Saal säße, um mit geraden Sätzen vom Blatt aufs Publikum einzupriestern oder die länglichen Fragen einer prominenten Fernsehnase mit irritierend kurzen Antworten zu kontern. Gestern in einem Berliner Dom, heute im Münchner Volkstheater, morgen in einem Passauer Verlagsgebäude. Anschließend kaufen die so Verzauberten sein neues Buch "Helmut Schmidt. Außer Dienst" und katapultieren es dankbar auf den Spitzenplatz der Bestsellerlisten.

"Es ist immer so schön, wie er erst lange nachdenkt, bevor er etwas sagt", erklärt eine Kundin ihrer Buchhändlerin den Erfolg. Helmut Schmidt hat sich das Pausieren vor dem Antworten über Jahrzehnte antrainiert. Oft dauert es so lange, wie man braucht, um den Rauch einer Mentholzigarette in die Lunge zu saugen und durch die Nase zurück ins Freie zu pusten.

Gerade trat er mal wieder zwischen zwei Zeitungsinterviews, zwischen Fernseh-und Radioaufzeichnungen in Hamburg auf. 800 Chirurgen hörten sich an einem Samstagmorgen im Dezember mit angehaltenem Atem an, welche Antworten Sir Helmut auf die Tücken der globalen Wirtschaft hat. Die Gattinnen der angereisten Ärzte hatten sogar auf das Shopping verzichtet und spitzten stattdessen im Ballsaal des Hotels die Ohren. Sie haben mit Applaus quittiert, wie Schmidt der "nonchalanten Ignoranz der Regierenden" eine Rüge erteilte. Das war besser als die Luxusläden am Jungfernstieg. Schmidt misst sie, die Regierenden, nämlich erst an sich selbst, um sie anschließend als Minderleister und Low-Performer niederzuqualifizieren. "Ich habe seit zehn Jahren vor der Weltfinanzkrise gewarnt. In dem Moment, als der amerikanische Finanzminister Lehman Brothers fallen ließ, musste Europa reagieren, konnte es aber nicht, weil niemand da war!" Kein Brown, keine Merkel. Niemand, außer Schmidt. Aber der war ja leider aus dem Spiel.

Sein Geist allein hält ihn lebendig

Man fühlte fast die Bestürzung im Saal, als die Erkenntnis dämmerte, dass dieser Greis bei aller medizinischen Finesse die Lücke nicht mehr würde füllen können. Sie hatten ja gesehen, wie schwer Schmidt sich beim Betreten der Bühne auf seinen verhassten Stock stützen musste, den er im Platznehmen verächtlich von sich auf den Boden warf. So macht er das immer mit dem Ding, auf das er angewiesen ist. Dieser Mensch war nur noch Hirn und Mund. Den drahtigen Staatskörper hatte Schmidt vor Jahren schon verloren. Sein Geist allein hält ihn lebendig, das Nachdenken, das lebenslange Lernen, Lesen, Diskutieren. Noch heute sitzt Schmidt fast täglich in seinem Büro bei der Wochenzeitung "Die Zeit" oder in den Politik-Konferenzen seiner Redaktion - egal, welche Veranstaltung er am Vorabend absolviert hat.

Irgendwann an jenem Samstagmorgen hörte man die versammelten Ärzte dann erleichtert seufzen. Denn der Altkanzler kam nach einer Stunde harscher Kapitalismuskritik zum versöhnlich sanften Ende: "Gleichwohl erscheinen mir diese Prognosen nicht als ausreichender Grund für Pessimismus." Es war beinahe andachtsstill. Herr Schmidt sprach nur ein Wort, und alle Seelen wurden gesund. Kein Grund zum Pessimismus! "Oh, guter Alter, wie so wohl erscheint in dir der treue Dienst der alten Welt. Da Dienst um Pflicht sich mühte, nicht um Lohn." Shakespeare. Es ist schwer zu sagen, wann genau Helmut Schmidt zu einem fleischgewordenen Denkmal wurde. Man weiß auch nicht, wann sich dieses Charisma des weisen Greises über ihn legte, das nun über uns leuchtet. Kurz vor seinem 90. Geburtstag jedenfalls sieht es so aus, als habe er nur Jahr um Jahr an sein Leben gehängt, um diesen einen Moment nicht zu verpassen. Er wollte wohl wissen, wie es ist, wenn sich alle, aber wirklich alle nach ihm zurücksehnen.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 52/2008

ZUR PERSON: 23. Dezember 1918 Geburt in Hamburg 1937 Abitur in Hamburg und Wehrdienst
1939 bis 1945 Soldat der Wehrmacht, zuletzt als Oberleutnant, Kriegsgefangenschaft von April bis August 1945

1942 Heirat mit Hannelore Glaser ("Loki")
1946 Eintritt in die SPD
1947 Geburt von Tochter Susanne

1949 Abschluss des Studiums zum Diplomvolkswirt, danach erste Anstellung bei der Hamburger Wirtschaftsbehörde

1953 bis 1961 Abgeordneter im Bundestag

1961 bis 1965 Hamburger Innensenator, der sich 1962 während der Flutkatastrophe seinen Ruf als Krisenmanager erwirbt

1965 Rückkehr in den Bundestag und stellvertretender SPD-Fraktionschef

1967 Nach dem Tod von Fritz Erler Fraktionsvorsitzender der SPD

1968 Stellvertretender SPD-Vorsitzender

1969 Verteidigungsminister in der sozial- liberalen Regierung von Willy Brandt

Juli 1972 Wirtschafts- und Finanzminister
1972 Nach der Bundestagswahl Finanzminister im zweiten Kabinett Brandt
16. Mai 1974 Wahl zum Bundeskanzler nach dem Rücktritt von Willy Brandt

1975 Erster Weltwirtschaftsgipfel auf Vorschlag Schmidts und des französischen Präsidenten Giscard d'Estaing

1976 und 1980 Wiederwahl zum Kanzler
1977 Als Terroristen Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und die Lufthansa- Maschine "Landshut" entführen, lehnt Schmidt jede Erpressung des Staates ab
1979 Nato-Doppelbeschluss zur Raketenstationierung in Europa

1. Oktober 1982 Nach dem Scheitern der Koalition mit der FDP der Sturz als Kanzler seit 1983 Herausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit" in Hamburg
1987 Abschied aus dem Bundestag

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KOMMENTARE (10 von 29)
 
appaz (23.12.2008, 20:00 Uhr)
Mein größter Respekt!
Er hatte einige der schwersten Entscheidungen dieser Republik zu treffen. Und in einigen wichtigen davon habe ich keineswegs mit ihm übereingestimmt. Allerdings waren seine Argumente in aller Regel intellektuell nachvollziehbar, sodass man immer zugestehen musste, dass auch seine Sicht der Dinge möglicherweise die richtige sein könnte.
Im Kanzleramt war er - neben Willy Brandt - der einzige Politiker, dem man Persönlichkeit, Geradlinigkeit, Souveränität, Glaubwürdigkeit und sogar ein starkes - wenn hier auch hanseatisch-sprödes - Charisma attestieren kann.
Einem Vergleich mit dem, was wir heutzutage ertragen müssen, hält er in allen Belangen mühelos, mit fast schwereloser Leichtigkeit stand.
Ich wünsche ihm (und natürlich auch seiner Gattin!), dass er ein biblisches Alter erreicht und diese Gesellschaft noch lange von seiner Weisheit profitieren kann!
Gerdd (23.12.2008, 19:08 Uhr)
Kategorischer Imperativ
Der Mann hat - vielleicht als letzter in der Politik, jedenfalls in Deutschland - den kategorischen Imperativ gelebt. Deshalb darf er ihn auch als Maßstab gegen die heutige politische Kaste anlegen. Und das schmerzt. Möglicherweise hat er das sogar Nelson Mandela voraus.
Wer seine Statur mit der der heutigen Kanzlerin Merkel vergleicht, verpaßt eine Gelegenheit - noch viel größer ist der Kontrast zu dem Kaliber seines unmittebaren Nachfolgers, des "geistig-moralischen Wende-Kanzlers" Helmut Kohl. Schade, daß viele das erst heute so richtig würdigen können.
Benkku (23.12.2008, 18:59 Uhr)
Eben kein @sterntommes-Stammtischgeschwätz.
"Schon damals wurde von Wissenschaftlern darauf hingewiesen, welche demographischen Probleme zukünftig auf Deutschland zukommen werden."
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Ein Zitat von Herbert Wehner von 1982 dazu:
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"Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch von den eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht werden. Ich sage euch - wir sind am Ende mitschuldig, wenn faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen - wir müssen die Ursachen angehen, weil uns sonst die Bevölkerung den Willen und die Kraft abspricht, das Problem in den Griff zu bekommen."
Der Bismarck-Bewunderer will heute vom Multikulti-Trubel nichts mehr wissen. In so fern war er damals!!! eine eindeutige Fehlbesetzung, die dem deutschen Volk wider Wehners Warnung grob geschadet hat.
Lindgens (23.12.2008, 16:43 Uhr)
Herzlichen Glückwunsch aus Bolivien !
Helmut Schmidt ist wirklich eine Klasse für sich und ich möchte Ihm auf diesem Weg , zu seinem 90.Geburtstag gratulieren . Er war ein Wegbereiter meiner Generation und verkörpert schlicht weg einen Demokraten mit Leib und Seele.In meiner neuen Heimat Bolivien , wo ich seit über 11 Jahren wohne , wären wir froh um einen Politiker seines Formats . Es ist schön zu lesen , dass sich eine Nation wie Deutschland wieder an einen grossen Kanzler erinnert . Ihr Artikel trägt auf vorbildliche Weise dazu bei . Mit freundlichen Grüssen Ihr Onlineleser Bernd Peter Lindgens aus Samaipata (St.Cruz) in Bolivien !
RBrunnerHH (23.12.2008, 16:36 Uhr)
@sternchen
Das ist Ihr gutes Recht, doch Wahrheit bleibt Wahrheit. Wir alle sind uns stets selbst der nächste, wir alle kaufen bei LIDL und bei ALDI und jagen schnäppchengeil jedem Angebot hinterher und scheren uns einen Dreck darum, wie bzw. unter welchen Umständen diese Preise zustande gekommen sind. Sicherlich leben die meisten von uns Ihre Maßlosigkeit in wesentlich kleineren Maßstäben aus, aber nicht dank Moral und Anstand, sondern nur mangels Möglichkeit!
Sternchen2020 (23.12.2008, 14:59 Uhr)
RBrunnerHH
"Zirar. "Sie sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, übersättigt, fett, faul & gefräßig...mich selbst eingeschlossen."
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Sie können das gerne von sich selbst behaupten, Sie kennen sich selbst ja am Besten. Von der Gesellschaft an sich können Sie das nicht garantiert nicht behaupten. Dieser Gesellschaft, von der Sie sprechen, ist es weitgehend zu verdanken, dass uns der ganze Krempel noch nicht um die Ohren geflogen ist. Diese Gesellschaft, von der Sie sprechen, füttert eine Kaste durch, die sich auf Kosten dieser Gesellschaft, von der Sie sprechen, ein annehmliches Dasein verschafft. Eine Kaste, die übersättigt, fett, faul & gefräßig jetzt auch noch beinahe die gesamte Volkswirtaschaft an dei Wand fährt.
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Ich werte Ihre flächendeckende Beleidigung zurück als das, was es ist: Dummschwätzerei!
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Katastrophenjunkie (23.12.2008, 14:54 Uhr)
@ sterntommes
Lachhaft sind Ihre überzogenen Schlußfolgerungen! Um jemanden als Versager zu klassifizieren sollte man selbst wenigstens etwas geleistet haben.
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Ansonsten sind solche Sprüche wie die ihren Stammtischgeschwätz.
Wieviele der heutigen Politiker wären denn Manns genug, sich zum Wohle der Menschen und vielleicht auf Kosten der eigenen Karriere gegen jedwede Vorschrift hinweg zu setzen. Wieviele Menschenleben wurden wohl dadurch in Hamburg - und nicht nur da - gerettet?
sterntommes (23.12.2008, 14:10 Uhr)
Lachhaft
Mit welcher Rechthaberei und Arroganz dieser Mann durch die Medien tingelt, ist schon peinlich und lachhaft zugleich.
Bitte nicht vergessen, in seiner Amtszeit wurden die Fehler gemacht, die meiner Generation (68 geboren) heute die Probleme bereiten. Schhon damals wurde von Wissenschaftlern darauf hingewiesen, welche demographischen Probleme zukünftig auf Deutschland zukommen werden. Auch Schmidt hat alles ignoriert. In seiner Amtszeit wurde Deutschland zu einem Schuldenland, natürlich im Vergleich zu heute noch fast zaghaft, aber es war der Anfang. Zu seiner Zeit wurden immer mehr Mitarbeiter in den öffentlichen Verwaltungen als Beamte eingestellt, damit wir heute die Pensionen bezahlen müssen und damals kein Geld für deren Altersvorsorge abgezwackt werden musste etc , .....
Ein Typischer überversorgter Versager, der heute zum Helden erhoben wird.
ganzbaf (23.12.2008, 13:10 Uhr)
Wer keine Visionen hat....

sollte seinen Politikerjob an den Nagel hängen...;-P
Na ja; als "Weltökonom" ohne Zuständigkeit läßt es sich jetzt natürlich recht lässig schwadronieren.
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Schmidt ist (wäre) besser, als Kohl, Schröder un Merkel, schon wahr! Aber das wäre mein Hausmeister auch ;-Ä
RBrunnerHH (23.12.2008, 11:56 Uhr)
@Garnet
"Herr Schmidt wuchs in einer Zeit der Entbehrung auf. Als Soldat und Oberleutnant hat er wohl schlimmstes gesehen und erlebt. Dies praegt einen intelligenten Menschen und ich bin ueberzeugt das Politiker wie Schmidt und Ehrhard der Vergangenheit angehoeren und Deutschland nie wieder solch hochqualifizierten Politker haben wird"
Sie bringen es auf den Punkt und beschreiben gleichzeitig die Ursache für die heutige Politikergeneration, Sie sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, übersättigt, fett, faul & gefräßig...mich selbst eingeschlossen.
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