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Triumph in Hessen, Umfragen auf Rekordhoch: Es ist die Stunde der Liberalen. Der stern hat eine Woche lang in der Parteizentrale beobachtet, wie Guido Westerwelle und seine FDP vom Regieren träumen.
Nach der Hessen-Wahl formieren sich die politischen Lager. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zwar einen Lagerwahlkampf abgelehnt, bekannte sich aber klar zu einem schwarz-gelben Bündnis in Berlin. Für SPD-Parteichef Franz Müntefering ist damit "die Situation klarer". Nach der Wahl ist vor der Wahl.
Kleiner Verein, große Bühne: Der SPD-Ortsverein Bochum-Hamme kam ganz groß raus. Hier nahm das Parteiausschlussverfahren gegen Wolfgang Clement nach der Hessen-Wahl seinen Anfang. Kein Wunder, dass der Verein und sein Vorsitzender von den Medien schier überrannt wurden. Nach Feiern zumute war den Genossen aber nicht.
Die FDP platzt vor Selbstbewusstsein und will im Bund von der Oppositionsbank aus mitmischen. Die SPD muss nach dem Fehlstart in Hessen neben der eigenen Krise auch noch die deutsche Wirtschaft retten. Was kommt sonst noch auf die Parteien nach der Machtverschiebung von Wiesbaden zu? Ein Überblick.
Zum Schluss hat er sogar noch den Demütigen gegeben - Roland Koch hat wirklich alles getan, um in Hessen an der Macht zu bleiben. Das ist ihm gelungen, mehr schlecht als recht - mehr aber auch nicht. Angela Merkel kann gelassen einem weiteren partei-internen Rivalen beim Schrumpfen zusehen.
Feierstimmung bei der FDP: Dank ihres Rekordergebnisses bei der hessischen Landtagswahl und ihrer künftigen Sperrminorität im Bundesrat pochen die Liberalen auf ihre neue Macht. Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn kündigte an, das Konjunkturpaket II aufzuschnüren. Die Union warnt die Liberalen bereits vor Übermut.
Es war ein Friedensangebot à la Wolfgang Clement. Denn richtig entschuldigt hat sich der SPD-Rabauke bei seinem Bonner Auftritt nicht. Eher sonnte er sich staatsmännisch im medialen Interesse. Von der kritischen Basis und jenen Genossen, die ihn als "Graf Rotz" verunglimpfen, war diese Inszenierung sehr, sehr weit entfernt.
Ein einstiges SPD-Urgestein schießt mal wieder quer: Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement wirbt vor der Bundestagswahl für Guido Westerwelle und die FDP.
Fürs Teenie-Fernsehen schien er stets etwas zu alt. Dieses Problem hat MTV-Moderator Markus Kavka bei seinem neuen Arbeitgeber nicht mehr. Für das Zweite soll der 41-Jährige nun die Zielgruppe verjüngen. Hätte klappen können. Doch leider ist das ZDF nicht mutig genug.
Nach ihrem guten Abschneiden bei der Landtagswahl in Hessen legt die FDP auch bundesweit in der Wählergunst zu.
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