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Bundesfinanzministerium zahlte 1,8 Millionen an Kanzlei

Die Honorardebatte um SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück lebt auf. Unter seiner Leitung zahlte das Finanzministerium ein Millionenhonorar an eine Kanzlei, die später Steinbrück als Redner engagierte.

  Während Peer Steinbrücks Amtszeit (2005-2009) zahlte das Bundesfinanzministerium mehr als 1,8 Millionen Euro Beraterhonorar an eine Anwaltskanzlei. Die Linke hält das für einen Fall für den Bundesrechnungshof.

Während Peer Steinbrücks Amtszeit (2005-2009) zahlte das Bundesfinanzministerium mehr als 1,8 Millionen Euro Beraterhonorar an eine Anwaltskanzlei. Die Linke hält das für einen Fall für den Bundesrechnungshof.

Das Bundesfinanzministerium hat in der Amtszeit des damaligen Ministers und heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück mehr als 1,8 Millionen Euro Berater-Honorar an die Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer gezahlt. Die Höhe teilte das Finanzministerium erst mit, nachdem die "Bild"-Zeitung auf Herausgabe dieser Information geklagt hatte. Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte am Freitag die Summe. Sie betrug demnach exakt 1.831.397,38 Euro.

Da Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Kanzlei betroffen gewesen seien, habe man dort zunächst die Zustimmung zur Veröffentlichung eingeholt, sagte der Sprecher. Des Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin zur Veröffentlichungspflicht fiel am 20. Dezember. Einen Tag später sei die Entscheidung beim Ministerium eingegangen. Nachdem das Einverständnis der Kanzlei vorgelegen habe, sie die Summe der Zeitung mitgeteilt worden.

Bei den Berater-Honoraren geht es um die Zeit zwischen dem 22. November 2005 und dem 27. Oktober 2009. Die Kanzlei hatte unter anderem an dem Gesetz zur Bankenrettung mitgewirkt. Im Oktober war bekannt geworden, dass Steinbrück 2011 einen Vortrag bei der Anwaltsfirma gehalten hatte. Laut "Bild"-Zeitung bekam Steinbrück dafür 15.000 Euro Honorar.

nw/DPA/DPA
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