Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Die Sicherheitskonferenz, die an diesem Wochenende mit viel Brimborium in München startet, ist eine Privatveranstaltung - allerdings eine mit viel Unterstützung durch öffentliche Mitteln. Jetzt regt sich Widerstand - sogar in München.
Nachdem der Grünen-Abgeordnete Ströbele der Regierung mit einer Verfassungsklage gedroht hat, gibt es nun auch Kritik von Altkanzler Kohls ehemaligem Sicherheitsberater Teltschik. Der Ex-Vizechef des Kanzleramts hält den Panzerdeal für "mehr als bedenklich".
Die Beobachter sprechen schon vom Beginn eines "neuen kalten Krieges". Ziemlich brüsk und reichlich undiplomatisch hat Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz sein Bild von der Weltlage geschildert. Worte, die so deutlich nur wenige hören wollten.
Bekam Hannelore Kohl eine Lichtallergie, weil sie kein Penicillin vertrug? Oder hat ihr Mann sie in die Depression getrieben? Eine ARD-Doku schildert die grausamen Zwänge einer Polit-Ehe.
Russland und die Nato-Staaten sind auf Konfrontationskurs und der Westen ist nicht schuldlos an Moskaus kompromissloser Politik. Das sagt Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz, im Interview mit stern.de. Allzu sehr habe die Nato Russlands Interessen ignoriert - "so etwas rächt sich".
Einerseits kritisiert US-Verteidigungsminister Robert Gates die mangelnde Risikobereitschaft der Nato-Verbündeten beim Afghanistan-Einsatz. Andererseits lobt er den deutschen Einsatz. Der beschränkt sich aber auf den weniger umkämpften Norden Afghanistans.
Horst Teltschik ist zum letzten Mal Gastgeber der Sicherheitskonferenz. Zehn Jahre lang hat der frühere Berater von Helmut Kohl als privater Veranstalter fungiert. Im stern.de-Interview zieht der 67-Jährige Bilanz.
Mehrere hundert hochrangige Politiker und Militärs werden zur dreitägigen Sicherheitskonferenz in München erwartet. Bei dem Treffen dürfte der Nato-Einsatz in Afghanistan das beherrschende Thema sein. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan wird die Konferenz offiziell eröffnen.
Die deutliche Forderung der USA nach einem Einsatz der Bundeswehr im gefährlichen Süden Afghanistans stößt bei Nato-Generalsekretär auf Missfallen - und doch teilt er die Meinung der Amerikaner: Die vorbildliche Arbeit der Deutschen könne man auch woanders gebrauchen.
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat Deutschland wegen seiner Haltung in der Irak-Frage erneut scharf kritisiert. Der Pentagon-Chef nannte die Bundesrepublik in einem Atemzug mit Libyen und Kuba.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Afghanistan Daniel Coats Franz Josef Strauß Hannelore Helmut Indien Konflikte Münchener Sicherheitskonferenz Münchner Konferenz Münchner Sicherheitskonferenz Privatmann Recep Tayyip Erdogan Teltschik Waffenexporte
Angela Merkel Christian Ude Colin Powell Donald Rumsfeld Frank-Walter Steinmeier Franz Josef Jung George Robertson Gerhard Schröder Hannelore Kohl Hanns Martin Schleyer Helmut Kohl Helmut Kohl Jaap de Hoop Scheffer James Baker Javier Solana Josef Joffe Peter Altmaier Robert Gates Saddam Hussein Wladimir Wladimirowitsch Putin
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".