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Wenn Angela Merkel über ihre Vergangenheit redet, dann erzählt sie meistens nur Anekdoten. Über ihre Biografie bis 1989 ist verhältnismäßig wenig bekannt, aus der Debatte um den "Unrechtsstaat" DDR hält sie sich heraus. Im Jahr des Wendejubiläums könnte sie damit Probleme bekommen.
Was geschieht, wenn ehemalige Stasi-Offiziere auf einer wissenschaftlichen Konferenz ihre Rolle beschreiben sollen? Sie rechtfertigen sich. Sie preisen ihre vermeintlichen Leistungen. Und so haben rund 90 Stasi-Leute im dänischen Odense ihre Erfolge gefeiert - und ihren "Humanismus."
Nur ein Zufall brachte die Stasi-Akte des Todesschützen von Benno Ohnesorg ans Licht - knapp 20 Jahre nach dem Fall der Mauer. Jetzt mischen sich in die Debatte über die Stasi-Vergangenheit des West-Berliner Polizisten Karl-Heinz Kurras neue Töne.
Der Historiker Hubertus Knabe warnt vor den "Lippenbekenntnissen" der Linken - hinter den Kulissen sehe es "finster" aus. Im Gespräch mit stern.de mahnt er zudem zur Vorsicht vor einer SPD, die sogar ihre schmerzhafte Geschichte vergesse, um an die Macht zu kommen.
Das Schießbefehl-Dokuments der DDR-Grenztruppen hat eine Debatte angefacht. Die Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde, Birthler, wertete es als Beleg, dass dieser Teil der Geschichte noch nicht aufgearbeitet sei. Allerdings wurden Teile des Dokuments bereits vor zehn Jahren veröffentlicht. Nun steht Birthler unter dem Vorwurf der Aufmerksamkeitshascherei.
Nach dem Fund eines Schießbefehls gegen DDR-Flüchtlinge hat der Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein Ermittlungsverfahren gefordert. Der aufgefundene Stasi-Befehl sei "eine Lizenz zum Töten", sagte der Historiker Hubertus Knabe.
Zehntausende demonstrieren gegen die Politik von Kanzler Schröder - und das kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und im Saarland. Der SPD droht ein weiterer Sinkflug. Ein Überblick zur Wahltrilogie.
In der Brandenburger Tragödie um die neun getöteten Babys streiten Wissenschaftler über den Erklärungsversuch von Innenminister Jörg Schönbohm. Er gibt der DDR Mitschuld für die Verbrechen.
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