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6. März 2009, 09:56 Uhr

Was Kurzarbeit bringt

Krise, Krise, Krise - aber in der Mitte des kommenden Jahrzehnts könnte es einen gewaltigen Fachkräftemangel in Deutschland geben, fürchtet Arbeitsminister Olaf Scholz im stern.de-Interview. Deswegen setzt er jetzt alles auf Kurzarbeit und Qualifizierung.

 
 
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Kurzarbeit
KOMMENTARE (10 von 14)
 
Dirk_37 (09.03.2009, 02:30 Uhr)
Tolle Story n8g8,leider...
hat die Sache einen Haken: in Ihren Statements kommt es immer wieder aufs gleiche heraus. Sie befürworten die Politik der Linken, kompromisslos wie Ihr "Schreibstil":-), ohne wirklich ganzheitliche Konzepte auszukommen. Was wäre denn Ihr Pendant zur Kurzarbeit? Und zwar jetzt, weil es eben jetzt die Menschen betrifft! Merken Sie was? Runter von Wolke 7 und harte Landung auf dem Boden der Realität*aua*.
...
Und da sind die Unterschiede: ich lasse mich weder in ein parteipolitisches Schema zwängen, sehe selbst bei der Die.Linke einige Ansätze die es Wert sind, darüber nachzudenken, noch weiß ich wovon ich spreche wenn ich das Wort Arbeit in den Mund nehme! Die FDP finde ich wie alle Parteien, nämlich als Vereinigung der zweitbesten! In die Politik geht, wer in der freien Wirtschaft nichts taugt, das ist meine nüchterne Erkenntnis. Nachdem ich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel habe darf ich mir diese Aussage auch leisten. Den liberalen Grundgedanken allerdings setze ich hoch an- allerdings bezweifle ich, daß Sie das richtig interpretieren können/wollen. Denn Sie sind ja soooo kompromisslos:-)
Nichts für ungut, hauen Sie weiter in die Tasten, wir werden noch genug Felder haben auf denen Sie mir den Fehdehandschuh ins Gesicht werfen können,gute Nacht. MfG Dirk
n8g8 (08.03.2009, 22:29 Uhr)
@dirk: Ist ja alles gut!!!
Sie haben mich leider nicht verstanden. Vielleicht liegt das auch an meinem kompromisslosen Privat-Schreibstil... Deshalb nochmal für Sie:
Ich bin anderer Ansicht als Sie. Ich finde Kurzarbeit durchweg schlecht, weil es die Ausbeutung und Sklavenhandel (Zeitarbeit!!!) hierzulande weiter zementiert, weil Arbeitnehmer ihren eigenen Arbeitsplatz finanzieren und nicht der Arbeitgeber, wenn der Lohn dazu nicht einmal zum Leben reicht - und bei Kurzarbeit schon gleich dreimal nicht.
Und ICH finde es auch nicht gut, wenn sich Arbeitnehmer und Arbeitslose den von oben angeordneten ausbeuterischen Bedingungen kampflos ergeben und sich dabei gemeinsam immer weiter nach unten ziehen, weil sie kapitalistisch gesteuerte Standards willig und schwach als ihr Schicksal akzeptieren, die inhuman sind. Das war zu Zeiten des "Aufschwungs" so (Lohnverzicht!!! = Abschlüsse, die nicht einmal die Inflation ausgleichen) und DAS gilt erst RECHT in der Krise.
Wenn Sie mit den asozialen "Zuständen" einverstanden sind und deshalb die FDP super finden, verlangen Sie das nicht von allen anderen.
Dirk_37 (07.03.2009, 12:14 Uhr)
Wie immer!
Nichts verstanden,leider!
Sie kommen halt an den Wahrheiten nicht vorbei, so ein pseudointellektuelles Gewäsch kann sich nur der leisten, der nicht davon betroffen ist. Sollten Sie jemals einen lichten Moment haben so gehen Sie runter von Ihrer journalistischen Wolke und steigen Sie herab in die Kasten der Arbeiterschaft, die Sie so gerne verteidigen, aber nie richtig verstehen werden!
...
Kurzarbeit ist keine Erfindung von Schwarz-Gelb sondern gibt´s de facto seit Beginn des letzten Jahrhunderts! Und wenn Sie einmal mehr überlegen würden als ständig Ihren kommunistischen Gedankenmüll zu verbreiten, dann hätten Sie verstanden, daß Betroffene einer Kündigung immer noch die Möglichkeit der Kurzarbeit vorziehen. Bisher dachte ich daß Sie zumindest logische Zusammenhänge erkennen können. Ist in Ihrem Fall das Abi eventuell verschenkt worden oder war es LK Sozialethik? Typisch für Ihre Klientel: vom Proletariat reden und noch nie einen Schraubenschlüssel in der Hand gehabt oder mit dem Einkommen auskommen müssen. MfG Dirk
utospatz (07.03.2009, 02:33 Uhr)
Vor 40 Jahren gab eine Partei
ihren Mitgliedern ein Rätsel auf. Was bedeutet
BMW
USA
KOREA.?...Auflösung?
BMW=Barzel,Mischnik,Wehner.
USA= Unbedingt Sofort Aufhängen.
KOREA= Komme Ostern retour Euer Adolf!
So arbeiten sogenannte Volksparteien in der heutigen Zeit! Sie schieben sogenanntes Humankapital Kackermännern in den Rachen, dass deren nachfolgende 50 Generationen ihre Yacht in der Caribik genießen können! Der Daimler-Chrysler-Bankrott-Schrempp z.Bsp. lässt sich seine Gesichtstäler mit Botox glätten, während die derzeitigen Kurzarbeiter am Liebsten seine 50 millionen Abfindung hätten!
Das sind die Oberen 5% des Humankapitals!
n8g8 (07.03.2009, 01:29 Uhr)
Und zum Schluss noch ein Wort
an Ihre armen Verwandten: Angst frisst Seele auf - leider.
n8g8 (07.03.2009, 01:17 Uhr)
Also doch!!!
Ich habe es geahnt: Sie finden auch im größten schwarzbraunen Haufen noch ein gelb-schwarz gestreiftes Blümelein mit Duftnote, die Ihnen schmeckt! Ab heute nehme ich Sie nicht mehr ernst, sondern nenne Sie nur noch den Willy um die Ecke!
Schönen Abend noch und veräppeln Sie sich weiter so schööön wie bisher. Nur nicht lassen bis September, Sie Saisonarbeiter!!!
Dirk_37 (07.03.2009, 00:19 Uhr)
So schlecht ist das nicht!
Nachdem ich im engsten Familienkreis direkt betroffen bin kann ich dazu zwei Statements abgeben: Meinem Schwager wurde gerade gekündigt. Der hätte im letzten Jahr noch eine dicke Abfindung bekommen, jetzt hat er eine Kündigung im Haus stehen. Gott sei Dank kommt er bald ins Rentenalter und ist aufgrund seiner Lebensleistung einigermaßen gut abgesichert. Trotzdem, er würde lieber in Kurzarbeit gehen!
Meine Frau ist gerade in Kurzarbeit. Sie ist auch abgesichert weil mein Einkommen relativ gut ist. Trotzdem hat sie eher Angst vor der Kündigung als das es ihr Freude bereiten würde!
...
Ergo: Kurzarbeit ist ein probates Mittel um Arbeitsplätze zu sichern. Mit all den Nachteilen, die hier bereits beschrieben worden sind, sicher. Die Alternative wäre aber die Kündigung, leider. Und insofern sehe ich in diesem Lösungsansatz nicht nur das allerschlechteste! MfG Dirk
n8g8 (06.03.2009, 21:29 Uhr)
Kurzarbeit und Hartz IV
Kurzarbeit bringt, genauso wie Hartz IV: für Arbeitgeber ne finanzielle Entlastung, so dass sich die Entsorgung von Humankapital auf Steuerzahlerkosten wieder einmal und so auch weiterhin in Krisenzeiten RICHTIG LOHNT!!! Bitte nicht "Lohnen" mit "Lohn" verwechseln, werte Arbeitnehmer, Zeitarbeiter, Aufstocker und Hartzies!!!
Und dazu hat der Olaf seinem ollen rosagefärbtem Genossen, dem von Adecco - der Celemntine-Latrine - nen guten Dienst erwiesen, weil er SYSTEMWIDRIG die Kurzarbeit sogar bei Zeitarbeitern möglich gemacht hat, so dass nicht einmal mehr die "Verleiher" das Arbeits/Einsatz-Risiko mehr tragen müssen. Das wird jetzt alles auf den Rücken der ZA-ler abgeladen und ALL DER ANDEREN ARBEITNEHMER, die (im Gegensatz zu ihen Chefs *sic*) noch SOZIALABGABEN leisten!!!!
Sklavenarbeit, Olaf heißt Dich WEITERHIN in bester zerschröderten Gerd-Münte-Steinmeier-Tradition herzlich willkommen!!!
Wenn man sich DAZU die Zahl der "AUFSTOCKER" vergegenwärtigt erscheint einem das Merkmal "sozial" bei der ausbeuterischen SPD absolut abstoßend - aber da hat die SPD wenigstens etwas mit DGB und dem wider besseren Wissens stringend das SPD-Lied trällernden "Genossen" Huber gemeinsam.-
*IvoteDie.Linke*, weil sonst bekomme ich an der Urne auch noch nen Brechanfall!!!
Sternchen2020 (06.03.2009, 18:08 Uhr)
Wer dei Dinge nicht beim namen nennt,
wird mittelfristig auf voller Linie scheitern. Kurzarbeit bedeutet immer extreme Einkommenseinbußen für Betroffene. Die müssen sie hinnehmen, weil mit überdimensionierten Gewinnen, die nicht an Mitarbeiter in Form von Löhnen weitergegeben wurden, verzockt wurden.
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Dieselben Zocker werden nun mit de völlig überzogenen Möglichkeit der Kurzarbeit bis zu 18 Monaten belohnt udn es werden ihnen die Kosten der eigentlich doch selbstverständlichen Fortbildungen der Mitarbeiter abgenommen.
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Jede Menge Trittbrettfahrer können nun jederzeit auf den Zug der Kurzarbeit aufspringen und kommen einem verantwortlichen Unternehmertum nicht mehr nach.
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Neben all diesen unglaublichen Zuständen kommt die Problematik der Dumpinglöhne hinzu.
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Wer es im 21. Jahrhundert in einem der reichsten Länder der Welt duldet, dass Menschen ganztags arbeiten und noch um Aufstockung beim Amt betteln müssen, nur um überhaupt das Allernotwendigste zum Leben zu haben, agiert menschenverachtend und ist ein moderner Sklaventreiber.
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Man muss sich schämen über soviel bodenlose Unverschämtheit und Missachtung der Menschenwürde in unserem Land, das sich doch ansonsten gerne so innovativ gibt und als Vorreiter positioniert.
Westerle.Merkwelle (06.03.2009, 17:15 Uhr)
Die SPD ist mit ihrer Agenda 2010 gescheitert
Eine schallende Ohrfeige ist der beklagenswerte Zustand des Arbeitsmarktes für die Schrödersche Politik des Neoliberalismus. Es gibt Schätzungen von über 8 Millionen Arbeitslosen in D, die nur deshalb nicht in der Statistik erscheinen, weil sie durch windige Tricks herausgerechnet wurden. z.B: Arbeitslose, die krank gemeldet sind, werden nicht mehr als arbeitssuchend berücksichtigt. Wer bringt dieses Lügengebäude zum Einsturz?
Diese und andere Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt- und sich davon in seinem Buch "Das Herz schlägt links" distanziert zu haben, ist das Verdienst von Oskar Lafontaine.
Eine seit Jahren praktizierte neoliberale Politik hat die ehemalige Volkspartei SPD in eine katastrophale Lage gebracht:
* Anbiederung an CDU und FDP
* Verrat der eigenen Wählerschaft
* Mitgliederschwund
* Wählerschwund
* Opportunismus der übelsten Sorte
* Glaubwürdigkeitsschwund
Die SPD hat sich zum Teil eines Systems gemacht, das seit dem Wegfall des Systemwettbewerbs nach der altbewährten Doktrin des Liberalismus aus dem 19. Jahrhundert nur noch eins kennt: Die Abschaffung des Sozialstaates, d.h. Wegfall der staatlichen Fürsorge und Lenkung unserer Gesellschaft
* Ein Millionenheer von Arbeitslosen
* Schlechtere Arbeitsbedingungen für alle
* Sozialer Kahlschlag
* Ausplünderung der Staatskassen durch Steuergeschenke an die Superreichen
* Desolates Gesundheits- und Bildungssystem
* Abbau und Unterminierung von Grundrechten
* Korruption der Politiker durch personelle Verflechtung mit dem Spitzenmanagement der Wirtschaft
Die kanadische Journalisten Naomi Klein hat diese Politik in ihrem Buch "Schockstrategie" brillant als weltweiten Trend beschrieben. Wer den roten Faden in der Politik sucht, der sollte dieses Buch lesen!
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