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6. März 2011, 08:30 Uhr

Friedrich will Dialog mit muslimischen Mitbürgern vorantreiben

Nach zum Teil heftiger Kritik an seiner Äußerung über den Islam, hat der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich seine Aussage präzisiert. "Erfolgreiche Integration setzt beides voraus: Wissen um die gesellschaftliche Realität in Deutschland und ein klares Bewusstsein für die christlich-abendländische Herkunft unserer Kultur." In diesem Sinne wolle er den Dialog mit der muslimischen Bevölkerung voranbringen.

Nach der Kritik an seinen Äußerungen zum Islam hat der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) seine Haltung konkretisiert und den Muslimen im Land einen Dialog angeboten. "Erfolgreiche Integration setzt beides voraus: Wissen um die gesellschaftliche Realität in Deutschland - zu der rund vier Millionen Muslime gehören - und ein klares Bewusstsein für die christlich-abendländische Herkunft unserer Kultur", erklärte Friedrich am Samstag in Berlin. Er wolle "in diesem Sinne den Dialog mit den muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserem Land voranbringen".

"Die Einladung für die nächste Deutsche Islam Konferenz am 29. März steht - ich freue mich darauf und auf die alsbaldigen Gespräche mit den in der Deutschen Islam Konferenz vertretenen Verbänden", fügte Friedrich hinzu. Der CSU-Politiker hatte am Donnerstag bei seiner ersten Pressekonferenz als Minister gesagt: "Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt" und damit Bundespräsident Christian Wulff widersprochen. Friedrich erntete dafür Kritik von Islam-Verbänden, aus der Opposition, aber auch aus der Union.

mm/AFP
 
 
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