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In Düsseldorf hat heute der Prozess gegen die "Sauerland-Gruppe" begonnen. Die vier sollen geplant haben, Hunderte Menschen mit selbst gebastelten Bomben zu töten. Einer von ihnen ist der Saarländer Daniel Schneider, getrieben von einer Religion, die er für den Islam hielt. Eine Spurensuche.
Seit der Verhaftung von Terrorverdächtigen ist die Islamische Dschihad Union aus Usbekistan hierzulande ein Begriff. Das zentralasiatische Land gilt als eine Quelle des Islamismus. Doch die Gründe dafür sind in Usbekistan selbst umstritten.
Im Frankfurter Prozess gegen zwei mutmaßliche Unterstützer der Terrorgruppe Islamische Dschihad-Union sind die Angeklagten zu Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen auch zu dem mutmaßlichen Mitglied der Sauerland-Zelle, Adem Yilmaz, Kontakt gehabt haben.
Geständnis im Prozess gegen die Sauerland-Gruppe: Einer der Angeklagten hat detailliert geschildert, wie er junge Männer aus Deutschland ausgesucht hat, um sie auf islamistische Terroraktionen vorzubereiten.
Ein junger Türke aus Bayern ist womöglich der erste Selbstmordattentäter aus Deutschland: Die usbekische "Islamische Dschihad Union" brüstete sich damit, der aus Ansbach stammende Cüneyt C. habe das Attentat auf den US-Stützpunkt in der ostafghanischen Provinz Chost begangen.
Die Islamische Dschihad Union hat sich zu den vereitelten Plänen für Terroranschläge in Deutschland bekannt. Dies teilte das Bundesinnenministerium mit. Auch die angepeilten Ziele der Anschläge wurden offenbart.
Die Terrorverdächtigen wurden nach Medienberichten von der Terrororganisation Islamische Dschihad-Union aus Pakistan gesteuert und sollten ihre Anschläge noch im September verüben. Ein gelungener Anschlag in Deutschland hätte in Terrorkreisen als besonderer Prestigeerfolg gegolten und sollte der noch unbekannten Organisation international Ansehen verschaffen.
Vor dem Kammergericht Berlin muss sich seit Freitag ein weiterer mutmaßlicher deutscher Islamist wegen Unterstützung einer terroristischen Gruppe im Ausland verantworten.
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat einen Terrorhelfer aus dem Umfeld der sogenannten Sauerland-Zelle zu drei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
Ein mutmaßlicher islamistischer Terrorhelfer muss sich seit Freitag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main verantworten.
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