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Über 800 deutsche Dschihadisten nach Syrien und Irak gereist

Laut Bundeskriminalamt sind über 800 deutsche Islamisten in den Irak und nach Syrien gegangen, um für den Islamischen Staat zu kämpfen. Viele bezahlten den Trip mit ihrem Leben.

Flagge des Islamischen Staates auf einem Haus an der syrisch-türkischen Grenze

Die Flagge des Islamischen Staates auf einem Haus an der syrisch-türkischen Grenze

Mehr als 800 Islamisten aus Deutschland sind einem Zeitungsbericht zufolge nach Syrien und in den Irak ausgereist, um sich dort Gruppierungen wie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Etwa ein Drittel der Kämpfer sei wieder nach Deutschland zurückgekehrt, zitierte die Tageszeitung "Die Welt" eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA). Damit habe sich die Zahl der "Dschihad-Reisenden" seit Jahresbeginn noch einmal leicht erhöht.

Dem Blatt zufolge gehen deutsche Sicherheitsbehörden inzwischen davon aus, dass mehr als 130 Dschihadisten aus der Bundesrepublik in Syrien oder dem Irak ums Leben gekommen sind - einige davon als Selbstmordattentäter.

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tis/DPA
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