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Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat keinen klaren Sieger hervorgebracht. Zwar liegt die CDU hauchdünn vor der SPD, doch die Sozialdemokraten streben die Regierungsbildung an.
Die saarländischen Grünen haben die SPD stehen lassen - und sich zu einem Jamaika-Bündnis entschlossen. Das ist gut so. Denn es bereichert die Republik um eine weitere Machtkonstellation.
Nach dem Ende der Jamaika-Koalition haben die Saarländer einen neuen Landtag gewählt. Nicht nur bei der Partei mit den meisten Wählerstimmen herrschte Feierlaune.
Die saarländischen Grünen haben sich für eine Koalition mit CDU und FDP ausgesprochen. Damit ist der Weg zur ersten Jamaika-Koalition auf Landesebene frei.
Die Grünen schließen mit ihrem Ruf nach einem "ökologischen und gesellschaftlichen Aufbruch" ein Bündnis mit Union und FDP aus. "Jamaika bleibt in der Karibik", heißt es in dem von einem kleinen Parteitag beschlossenen Wahlaufruf "Grün wählen - damit sich was ändert!".
Einen Tag nach der Wahl in Schleswig-Holstein ist völlig offen, wer das Land künftig regiert. Die SPD will die "Dänen-Ampel" mit Grünen und SSW eingehen - aber diese hat nur eine hauchdünne Mehrheit.
Politische Hängepartie in Kiel: Die Landtagswahl hat gestern unklare Machtverhältnisse in Schleswig-Holstein gebracht. Die bisher regierende CDU landete zwar prozentual knapp vor der oppositionellen SPD. Beide Parteien errangen aber gleich viel Sitze im neuen Landtag.
Die CDU liegt knapp vorn, trotzdem strebt SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig eine Machtübernahme in Schleswig-Holstein an: Er will ein Bündnis mit Grünen und SSW versuchen.
Spannung bis zur letzten Minute: Vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein an diesem Sonntag sehen Umfragen CDU und SPD Kopf-an-Kopf. Die SPD mit dem Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig an der Spitze will die bisherige schwarz-gelbe Koalition ablösen.
Mühelos nimmt die geplante große Koalition im Saarland die vorletzte Hürde: Die Basis von CDU und SPD stellt sich fast geschlossen hinter das Regierungsbündnis. Nun steht die Wahl von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer im Landtag an.
Im dritten Anlauf setzte Heiko Maas alles auf eine Karte - und verlor erneut.
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