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Die Rechnung ist simpel: Bleibt die SPD bei ihren aktuellen Umfragewerte kleben, fliegt bei der Bundestagswahl 2009 ein Drittel der Abgeordneten raus. In der Fraktion machen sich Existenzängste breit, auch Wut auf Parteichef Beck. stern.de hat einen potentiellen Nicht-mehr-Parlamentarier getroffen: Jörn Thießen.
Sie streiten, polemisieren und machen Gesetze. Politiker eben. Doch zum Weihnachtsfest zeigt stern.de fünf Bundestagsabgeordnete, wie sie kaum jemand kennt - besinnlich, persönlich, emotional. Heute übermittelt der SPD-Politiker und Pastor Jörn Thießen per Videobotschaft seine Gedanken zum Fest.
Sommerwetter, Public Viewing und ein paar Fähnchen: Die Wahl des Bundespräsidenten fühlte sich nach WM an. Dann entglitt im Reichstag das Protokoll, fünf Blechbläser verlängerten die Niederlage der SPD. Eine Bosheit von Bundestagspräsident Lammert, CDU? Nun fürchtet die SPD nur noch eins: Wie ein schlechter Verlierer auszusehen.
Immer mehr deutsche Soldaten kehren traumatisiert von ihrem Auslandseinsatz in Afghanistan zurück. Die Zahl der Fälle Posttraumatischer Belastungsstörungen ist in den vergangenen zwei Jahren dramatisch gestiegen. Jetzt wird das Dilemma ein Fall für die Politik.
Feuerwehr, Kirchengemeinde, Sportverein: Im schleswig-holsteinischen Eddelak gibt es fast alles - nur keine SPD mehr. Anfang 2007 haben die letzten Genossen ihre Parteibücher zurückgegeben - aus Wut über eine SPD, die ihnen statt sozialdemokratisch nur noch profilneurotisch vorkommt.
Der Skandal um Misshandlungen von Rekruten bei der Bundeswehr ist um zwei Verdachtsfälle gewachsen. Auch in Stuttgart und Coesfeld sei es zu "Verstößen gegen die Prinzipien der Bundeswehr" gekommen.
Vor der anstehenden Entscheidung des Bundestages über den deutschen Nahosteinsatz haben etliche Parlamentarier Kritik geäußert. Sie forderten Klarheit zum Mandat der Bundeswehrsoldaten.
Eine rot-gelbe Koalition will am Reichstag die Gedenkstätte für die im Ausland gefallenen deutschen Soldaten errichten. SPD und FDP begründen dies im neuen stern damit, dass die Bundeswehr eine "Parlamentsarmee" sei.
Innerhalb der großen Koalition regt sich Kritik an der Ehrenmal-Politik von Minister Jung. Eine führende SPD- Verteidigungspolitikerin hat nun gefordert, die Namen der toten Soldaten zu nennen. Von Jung erwarte sie mehr Offenheit in der Debatte, sagte sie stern.de.
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