Posten verteilt Entwicklungsminister Dirk Niebel gerne - an Parteifreunde. Zum Skandal wuchs sich die Berufung von Gabriela Büssemaker aus. 133 Bewerber standen Schlange, um den Chefsessel der Service-Stelle "Engagement Global" zu besetzen, aber Büssemaker erhielt den Zuschlag, eine Liberale aus Niebels Landesverband Baden-Württemberg. Kritiker glauben, dass das zigtausend Euro teure Auswahlverfahren, das ein externer Personaldienstleister durchführte, nur ein Fake gewesen war. Niebels fachpolitischer Antagonist, Sascha Raabe (SPD), zeigte den Minister deswegen sogar an, allerdings ohne Erfolg. Inzwischen liegt Niebel, der zahlreiche Posten mit Getreuen besetzte, mit dem hauseigenen Personalrat völlig über Kreuz, Kritiker monieren "Vetternwirtschaft" und Amtsmissbrauch.
Die Kanzlerin ist nicht amüsiert: Angela Merkel hat Entwicklungsminister Dirk Niebel wegen dessen Teppichkauf getadelt und fordert den FDP-Politiker auf, seine Versäumnisse so schnell wie möglich nachzuholen.
Teppich-Affäre Niebel muss weg - oder nicht?Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat sich aus Kabul einen Teppich einfliegen lassen und am Zoll vorbeigeschleust. Und nun? Hans Peter Schütz und Axel Vornbäumen streiten.
"Fliegender Teppich"-Skandal SPD wirft Niebel Steuerhinterziehung vorEntwicklungsminister Niebel hat sich einen Teppich per BND-Flieger aus Afghanistan liefern lassen – unverzollt. Die SPD erhebt deshalb schwere Vorwürfe gegen den FDP-Mann und fordert Aufklärung.
Mitbringsel aus Afghanistan Minister Niebel lässt Teppich in Bundesmaschine einfliegenEntwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat sich einen privat gekauften Teppich aus Afghanistan liefern lassen - im Dienstflugzeug des BND-Präsidenten. Verzollt wurde die Ware nicht.
Entwicklungshilfeministerium Dirk Niebels liberale JobmaschineEigentlich wollte der Entwicklungshilfeminister sein neues Projekt "Engagement-global" vorstellen. Doch die Debatte drehte sich nur um Niebels Günstlingswirtschaft. Die SPD verlangt seinen Rücktritt.
Berlin vertraulich! Wie Niebel im Kuhdung rührteDas politische Berlin ergrünt: Entwicklungshilfeminister Niebel macht in Biogas, Bundesratsminister Friedrich hat entdeckt, dass man auch mal zu Fuß gehen kann.
Ausbau des Entwicklungsministeriums Niebel will mehr PersonalBevor er selbst Bundesentwicklungsminister wurde, wollte Dirk Niebel noch das ganze Ministerium abschaffen. Nun möchte der FDP-Politiker das Personal in seinem Ressort um mehr als 200 Mitarbeiter aufstocken und verpackt das als Reform. Den Steuerzahler würde die Maßnahme 20 Millionen Euro jährlich kosten.