Bis 2009 soll der Bundeshaushalt um 117 Milliarden entlastet werden - mit einem Mix aus Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen. Die Details legt das Haushaltsbegleitgesetz fest - stern.de gibt einen Überblick.

Hat gut lachen: Finanzminister Peer Steinbrück© Peer Grimm/DPA
Das Elend hat einen Namen: "Haushaltsbegleitgesetz". Es regelt, welche Steuern steigen und welche Ausgaben sinken sollen. Die große Koalition verabschiedete das Gesetz - neben dem Haushaltsentwurf für 2006 und der mittelfristigen Finanzplanung - am Mittwoch in Berlin. Damit hat Minister Peer Steinbrück (SPD) die Weichen seiner Finanzpolitik gestellt. Für die Bürger bedeutet das zunächst einmal nicht viel Gutes - schließlich steigt nicht nur die Mehrwertsteuer, sondern es werden auch diverse Bundeszuschüsse gekürzt, unter anderem für den öffentlichen Nahverkehr. Ein Pluspunkt: Steinbrück kürzte auch die Gehälter der Regierung.