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21. März 2010, 17:26 Uhr

Westerwelle spricht von Fortschritten

Schlechte Umfragewerte, Griechenlandkrise, Rekordverschuldung und Geknirsche in der Koalition – zu besprechen gab es beim Gipfel im Kanzleramt am Abend einiges. Beim Treffen mit den Kollegen Seehofer und Merkel hat Guido Westerwelle Fortschritte ausgemacht.

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Wohin soll's denn gehen? Die Parteichefs Westerwelle, Merkel und Seehofer wollen ihre Projekte konkretisieren© Hannibal/DPA

Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen haben die Koalitionsspitzen am Sonntagabend bei einem Treffen im Kanzleramt ihre Regierungsprojekte konkretisiert. Überschattet wurde das Treffen von harter Kritik des Bundespräsidenten an der Regierungspolitik. FDP-Chef Guido Westerwelle sprach nach dem Ende des Gipfels von einem "konstruktiven Verlauf".

Man habe Fortschritte bei Bankenregulierung und Bankenverantwortung erreicht. Die drei Parteichefs Angela Merkel (CDU, Westerwelle und Horst Seehofer (CSU) hatten vier Stunden lang zusammengesessen. Später waren die Fraktionsführungen von Union und FDP sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dazugekommen. Offiziell ging es um die Finanzkrise in Griechenland und die Regulierung des Finanzmarktes.

Strikter Sparkurs

Schäuble will das Bundeskabinett angesichts von Etat- Zusatzwünschen für 2011 in Höhe von zehn Milliarden Euro auf einen strikten Sparkurs einschwören. Der "Bild am Sonntag" sagte der Finanzminister: "Die Etatwünsche der Kolleginnen und Kollegen tragen - zurückhaltend formuliert - dem Ernst der Lage noch nicht in vollem Umfang Rechnung." Er werde im Kabinett in der kommenden Woche daran erinnern, dass die Einhaltung von Stabilitätspakt und Grundgesetz "eine Aufgabe der ganzen Regierung zum Besten unseres Volkes ist". Der Ausgabenrahmen von 2010 könne - von Ausnahmen abgesehen - in den kommenden Jahren nicht überschritten werden, argumentierte der Minister.

Vor diesem Hintergrund bekommen die von Schwarz-Gelb geplanten Steuererleichterung eine besondere Brisanz. Schäuble trat vor dem Gipfel Berichten entgegen, vor der NRW-Wahl werde es bereits eine Entscheidung über Steuersenkungen geben. Darüber werde erst zwischen Mitte Mai und Ende Juni entschieden, sagte er. Dann lägen die Ergebnisse der nächsten Steuerschätzung vor. Merkel versicherte ebenfalls vor dem Gipfel, es werde keine Steuersenkungen zulasten der Kommunen geben. Ziel ist es nach Informationen aus Union und FDP, Projekte auf den Weg zu bringen, die den Bund möglichst wenig kosten, aber bei den Bürgern gut ankommen - etwa die Beteiligung der Banken an den Lasten der von ihnen mitverursachten Finanzkrise. Auch Bildungsprojekte sind im Gespräch.

Merkel: Kein Anlass für Soforthilfen für Griechenland

Unterdessen kritisierte Bundespräsident Köhler - nach langem Schweigen - die bisherige Arbeit der schwarz-gelben Koalition als "enttäuschend". Er warnte vor weiteren massiven Steuersenkungen und forderte im Magazin "Focus" von CDU/CSU und FDP "einen neuen Aufbruch zu Reformpolitik". Anders als die FDP schloss Köhler die Notwendigkeit von Steuererhöhungen nicht generell aus. Westerwelle griff die Anregung zu mehr Reformmut wohlwollend auf. Zu den einzelnen Kritikpunkten Köhlers äußerte sich der Vizekanzler aber nicht.

Ein zentrales Thema bei dem Spitzentreffen war der Umgang mit den Schuldenproblemen Griechenlands. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte vor dem Gespräch erneut betont, sie sehe keinen Anlass zu sofortigen EU-Hilfsmaßnahmen für Griechenland. Im Deutschlandfunk sagte Merkel am Sonntag, es gebe keine drohende Zahlungsunfähigkeit des EU-Mitglieds. Daher stünden solche Hilfen auch nicht auf der Tagesordnung des in ein paar Tagen beginnenden EU-Krisengipfels. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hob hervor: "Für EU- Hilfen gibt es kein Gemeinschaftsinstrument. ... Also kämen im äußersten Fall nur bilateral koordinierte, also freiwillige Hilfen in Frage, aber Griechenland selbst sieht diesen Fall nicht als gegeben", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag".

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 23)
 
Dirk_37 (23.03.2010, 07:08 Uhr)
@ Prologo
Irgendwie passt Ihre "Argumentation" zu Ihrem Gesamtbild: wenn alle am Stammtisch das gleiche gröhlen, muss es schon irgendwie stimmen, nicht?*g*
Wir hatten Zeiten in unserem Land, da bekam eine Partei fast 100% der Stimmen. Trotzdem war deren Ideologie sowie Taten nicht mal ansatzweise richtig....
Dirk_37 (23.03.2010, 07:05 Uhr)
Mal an alle und Lake Tahoe im besonderen...
Ja, ich bin auch sehr enttäuscht von der jetzigen Regierung. Ja, ich war auch enttäuscht von der vorherigen Regierung, die ihre Mehrheit nicht dazu nutzte, dem Land wirkliche Reformen zu geben! Trotzdem muß man fragen, welche Form der Regierung einen besseren Job während der Krise gemacht hätte und mir fällt dazu nun mal keine ein..... . Vasallentum brauche ich mir nicht vorwerfen zu lassen, da ich mittlerweile parteilos bin und mein Bild sehr differenziert habe. Nach dem Abgang vom Blender Lafo würde es mir sogar einfallen, die Linke, wenn auch nur als Protest, zu wählen (ich bin immer noch davon überzeugt, daß deren Programm wenig taugt).
Lake Tahoe: fühlen Sie sich etwa angesprochen? ^^
Wenn alle Jahre Landtagswahlen etc irgendwo in D als korrektiv gesehen werden sollten, dann können Sie unsere Demokratie gleich einfrieren! Das Probem ist doch, nicht erst seit kurzem, daß Entscheidungen aufgrund taktischer Überlegungen oft schon vertagt und/oder verwässert wurden. Da spielen alle Parteien auf der selben Geige, mein Freund! Und ich wäre für eine Legislaturperiode von 5 Jahren, maximal 2 mal wählbar. Und dazwischen nur ein termin für alle Bundesländer zur Landtagswahl! Das würde uns so Elephantenrunden wie unter Kohl ersparen und solche Volksverräter wie Schröder könnten sich nicht vorzeitig aus dem Amt kegeln lassen, weil Ihnen die Lust am regieren verdorben und die am Kohle scheffeln plötzlich wichtiger geworden ist.
rockyciano (22.03.2010, 13:06 Uhr)
@ Dirk 37
Schauen Sie mal bitte genau hin - so sehen die Realitäten in Deutschland z.Z. aus:
Kinderarmut
Altersarmut
ca. 5 Millionen Arbeitslose - Tendenz steigend
zig Null-Runden für Rentner
zielgerichteter Niedriglohnbereich u.v.m.

Werden Sie mal endlich wach !!! - In Berlin sitzt eine Regierung,die nur ihr Klientel bedient und die Gesellschaft spaltet.Diese Politiker haben jedes Gespür für die Sorgen und Ängste ihrer
Bürger verloren.Nach der NRW Landtagswahl wird der Bürger weiter geschröpft , um den Wohlstand dieser Elite in Berlin zu sichern.Mehr ist nicht zu erwarten.
Prologo (22.03.2010, 12:56 Uhr)
@Dirk_37, Total daneben!
Von 19 Kommentaren sind 18 einer Meinung, diese Regierung ist Schrott.

Da stehen Sie sehr alleine da. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
MfG,
T.
auwei (22.03.2010, 11:35 Uhr)
@Dirk_37
Sie sind frustriert. Das ist verständlich. Aber die Dinge bleiben wie sie sind: eine schlechte Regierung mit unpassender Programmatik zur falschen Zeit.
knilch_59 (22.03.2010, 09:47 Uhr)
@Dirk_37: selektive Wahrnehmung
Ihr Zustandsbild zum Zeitpunkt des Regierungswechsels im Herbst 2009 stimmt einfach nicht: Seit Frühjahr 2009, also seit einem Jahr, sind keine Wirtschafts- und sozialpolitischen Probleme dazu gekommen, sondern nur ungelöste Probleme aus der ersten Kanzlerschaft Merkel weiter vor sich her geschoben worden.
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Die Wirtschaftskrise ist in der denkbar schlechtesten Form gemanaged worden: Nichts gelernt, alles vertagt, Schulden aufgenommen = 200% Prinzip Hoffnung.
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Wir haben ein Schiff in unruhiger See, in der die Offiziere die Hände vom Steuer genommen haben und glauben, dass das Schiff alleine den Weg findet. Und jetzt streitet man sich darum, wohin man eigentlich wollte. Die Kunduz-Affäre beweist nur das Maß an Inkompetenz und die unerhörte Tatsache, wie stark das Nicht-Zur-Kenntnis-nehmen-Wollen von Sachverhalten bei unseren Regierigen ausgeprägt ist.
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Und jetzt wollen sie fortschreiten - schön wärs: ganz weit fort! Weil sie bewiesen haben, dass sie nichts können! Für diese Regierungsleistung des ersten halben Jahres ist sogar der Mindestlohn zu viel!
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Noch niemals in der Geschichte der Bundesrepublik wurde derart unseriös gewirtschaftet, noch niemals hat sich eine Regierung selbst derart tief in den Dreck gefahren: 80 Mia Netto-Kreditaufnahme bedeuten pro Bundesbürger, vom Säugling bis zum Greis, in diesem Jahr 1.000 Euro zu wenig Steuer-Einnahmen, jeder von uns hat jedem Monat 83,33 Euro zu viel im Portemonnaie, die der Staat für ihn als Kredit aufnehmen muss. Und das bei einem Finanzminister, der seit 30 Jahren im politischen Geschäft ist, der sich jetzt angeblich aber noch einarbeiten muss und frühestens im Mai erste Vorschläge machen kann???
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Hilfe: Wir haben absolute Leichtmatrosen auf der Brücke!
cogito1 (22.03.2010, 09:35 Uhr)
Korrektur
Das Zitat stammt natürlich von Henry Ford und nicht John Ford. Ich hab wohl letzte Zeit zu viele Filme geschaut...
nightmare_online (22.03.2010, 09:31 Uhr)
@Dirk_37
Sie sind froh das in dieser Wirtschaftskrise weder Rote noch Grüne was zu sagen haben? LOL, WEGEN der SPD haben wird eine Verlängerung der Kurzarbeit. Dies wurde von der FDP heftigst kritisiert! Wenn die FDP damals an der Regierung gewesen wäre, hätten wir heute vermutlich mehr als 2 Mio Arbeitslose mehr! Das gleiche gilt für die Konjunkturprogramme, die wahrscheinlich zehntausende Arbeitsplätze hierzulande erhalten haben.
Oder anders gesagt: Das die Krise hierzulande so vergleichsweise geringe Auswirkungen hat, ist URSÄCHLICH den Roten zu verdanken!
Insofern kann man getrost konstatieren das ihr Beitrag mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun hat.
Denn wenn eines mal klar ist, das eines: Wir können MÄCHTIG froh sein, das es zu Beginn dieser Krise noch andere Mehrheiten gab als heute. Hätte es die aktuellen Mehrheiten gegeben, dann gute Nacht, Deutschland!
cogito1 (22.03.2010, 08:43 Uhr)
Probleme sind hausgemacht
In einem Punkt hat Dirk_37 recht, man sollte nicht immer nur auf die jetzige Regierung schimpfen, obwohl diese bisher auch meiner Meinung nach nicht viel zustande gebracht hat, aber das war vorhersehbar, wenn man sich die Regierungsprogramme, insbesondere der FDP, vor der Wahl angeschaut hätte. Das Problem sehe ich viel mehr in der Politik der letzten 20 Jahre. Es wurde eine sehr einseitige Politik für die Stärkung und den Ausbau des Exports betrieben, zulasten der Binnennachfrage und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen sind die meisten Subventionen in die exportorientierten Unternehmen geflossen, die Mittelständischen Unternehmen und kleinen Handwerksbetrieben gingen meist leer aus und blieben irgendwann auf der Strecke. Zum zweiten ging die einseitige Konzentration auf den Export zulasten der Arbeitnehmer, weil diese immer weitere Lohnzurückhaltung üben mussten. Man hat ihnen immer erzählt das dies notwendig wäre, da man ja schliesslich im internationalen Wettbewerb stünde. Spätestens jetzt müsste es eigentlich klingeln, denn genau diese Argumente hört man ständig von den Neoliberalen. Doch diese falsche Betrachtungsweise eines Arbeitnehmers als reinen Kostenfaktor hätte der Staat, also die Politik, korrigieren müssen, denn diese hat die Verpflichtung, die Gesamtwirtschaft volkswirtschaftlich zu betrachten. Von diesem Blickwinkel sind die Löhne und Gehälter Kaufkraft und Nachfrage und genau diese fehlt schon seit vielen Jahren. Während Management-Gehälter (und auch Politikerdiäten) in den letzten 20 Jahren drastisch gestiegen sind, sind die Löhne und Gehälter zurückgegangen. Der "Exporterfolg" ist also zu Lasten der AN erzielt worden und nur einige wenige haben den großen Reibach gemacht. Durch die fehlende Kaufkraft (seit Jahrzehnten) bricht die Binnennachfrage mehr und mehr ein und in sich zusammen. Der Mittelstand als Hauptarbeitgeber der Nation, der nicht wir Großkonzerne ins nächst günstigere Ausland flüchten kann, geht mehr und mehr kaputt. Ich habe noch gut das Wort von John Ford im Ohr, das Mitte der neunziger Jahre oft gerade von Lafontaine zitiert wurde, das diesen Umstand sehr treffend beschreibt: "Autos kaufen keine Autos". Die Regierung Schröder hat mit ihrer neoliberalen Politik unserer sozialen Marktwirtschaft dann noch einen weiteren Dolch in den Rücken gestossen durch ihre Heilsversprechen durch Privatisierung und Liberalisierung der Märkte und Öffnung der Märkte für die sogenannten Heuschrecken. Trotz massiver Warnungen und Empfehlungen zu mehr Regulierung insbesondere der Finanzmärkte wurde auch in der anschließenden großen Koalition ins gleiche Horn gestossen wie unter Schröder. Von der völlig verfehlten Hartz Reform und den nach wie vor ungelösten Fragen zur Gesundheitsreform mal ganz zu schweigen. Dieser Scherbenhaufen, vor dem wir heute stehen, ist zum größten Teil selbst verschuldet.
laketahoe (22.03.2010, 08:24 Uhr)
@Dirk_37 Der Trichterblick der treuen Parteivasallen.....
Der erste Satz Ihres Kommentars ist ordinär und diskreditierend für politisch Andersdenkende. Wenn er als Argument gemeint war, dann emfehle ich Ihnen ganz unverbindlich, noch ein paar Einheiten Coaching für vernetztes Denken zu nehmen.

Ganz besonders vielsagend finde ich, dass Sie in das vor lästigen Landtagswahlen so beliebte Horn stossen, man sollte durch deren Abschaffung oder Zusammenlegung mit der Bundestagswahl das ungehinderte Durchrefieren der jeweiligen Regierung ermöglichen. Haben Sie sich schon mal gefragt, weshalb es unabdingbar ist, dass die Wahlen in den Ländern als Korrektiv für schlecht arbeitende Regierungen gebraucht werden.

Und das führt uns auch schon zu dieser Regierung. An der und deren Arbeit ist bisher rein gar nichts gut. Und dies betone ich ausdrücklich, hat nicht zwingend mit der Parteizugehörigkeit der Minister und der Kanzlerin zu tun. Man kann durchaus bei der CDU, der CSU, der FDP sein, klar denken und richtig handeln können...... eine Kanzlerin, der es nur um Machterhalt ihrer Person geht .... die mit einer FDP mit katastrophalem Personal, allen voran Guido Westerwelle koaliert.......und sich einen gruseligen Haufen von Ministern zusammengestellt hat ...... wird auch im Rest der Legislaturperiode nichts Gutes für das Land und seine Bürger tun.

Und das sollten Sie zur Kenntnis nehmen oder entkräften.

Meiner Vorstellung nach würde es Deutschland sehr helfen, gäbe es wieder einige vernünftige Regularien für den Arbeitsmarkt. Sollte man MIndestlöhne einführen, wie sie fast überall in Europa funktionieren. Sollte man die Hartz IV Aufstockung auf Gehälter Vollzeitbeschäftigter abschaffen (das ist nicht reine Wirtschaftslehre, dass Teile der Gehälter Vollzeitbeschäftigter vom Steuerzahler bezahlt werden müssen..... da die Unternehmer gelernt haben, zu weinig zu bezahlen ). 400 EUR Jobs müssen wieder Arbeitszeitbegrenzt werden. Der Spitzensteuersatz sollte wieder auf den zurückgeführt werden, den es zu Kohls Zeiten gab. Die Körperschaftssteuer, die zur Zeit noch knapp 4 Prozent zum Staatshaushalt beiträgt, sollte wieder auf den Stand vor Rot-Grün zurückgeführt werden. Es kann nicht sein, dass Blue Chips und der Mittelstand gerade mal 15 Milliarden zum jährlichren Steuertopf beitragen. Und, wir sollten überlegen, genauso wie viele andere Länder Kapitalerträge stärker zu besteuern und Erbschaftssteuern ebenfalls auf das Niveau anderer Länder anzuheben. So gering wie bei uns sind die nirgends.

Auf diese Weise wäre dann auch mal wieder Geld für wirklich Wichtiges da: Für Forschung und Bildung. Für Innovationen und Fortschritt.

Angela Merkel ist sowas von rückwärtsgewandt, dass es mich gruselt. Die fährt stolz mit Adenauers Zug und der ewigen Worthülse der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Ehrhardts selig von vor fünfzig Jahren - als "Idee" für die Herausforderungen des 21 Jahrhunderts dutrch die Lande und betreibt nichts als Klientelpolitik. Guido Westerwelle ist ein frühzeitig gealterter Lebemensch, dessen Narzissmus schön langsam zum krankhaften hin tendiert. Wenn diese Beiden tatsächlich Beispiele für Exzellenz aus Deutschland wären, müsste man sich a) genieren und b) das Land fluchtartig verlassen.....

Fazit: Deutschland verelendet zusehens.

Man hat es zum Beispiel viel zu häufig mit Leuten zu tun, die ihren Beruf nicht beherrschen. Nicht nur in der Politik. Einfach überall. Wir sind mit Recht Schlusslicht vieler Rankings.

Und diese Faklten kann man durch Ihre Art Beifall für Schwarz-Gelb oder das mögliche Schwarz-Grün in NRW nicht verschwinden lassen.
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